inland:Nicht vor meiner Haustür
Im Berliner Stadtteil Weißensee empören sich Anwohner über den Bau eines therapeutischen Wohnprojekts für psychisch kranke Straftäter.
Im Berliner Stadtteil Weißensee empören sich Anwohner über den Bau eines therapeutischen Wohnprojekts für psychisch kranke Straftäter.
Was Berlin alles nicht kann, ist in Resteuropa mittlerweile bestens bekannt: einen Flughafen bauen, Fußball...
Die 7. Berlin Biennale findet auch im Freien statt: Am südlichen Ende der Berliner Friedrichstraße hat die derzeit in London lebende mazedonische Künstlerin Nada Prlja ihr Kunstwerk »Peace Wall« errichten lassen. Die Mauer ist fünf Meter hoch, elf Meter breit, einen Meter dick und verläuft quer über die Straße. Das Kunstwerk solle »als optische Barrikade die unsichtbare Stelle sichtbar machen«, an der die Stadt sozial gespalten sei, sagte Gabriele Horn, die Direktorin der Biennale, anlässlich der Errichtung des Kunstwerks. Nicht nur in den Medien, auch im betreffenden Stadtviertel wird über die »Peace Wall« heftig diskutiert. Ein Anwohner sagt seine Meinung.
Fast ein Dutzend surrealistische Dokumentarfilme drehte Peter Weiss bis Beginn der sechziger Jahre. Die Edition Suhrkamp bringt anlässlich seines 30. Todestags im Mai eine Auswahl auf DVD heraus.
Mit Journalistenpreisen ist es wie mit Hämorrhoiden. Irgendwann kriegt sie jeder Arsch. Solche Witze erzählen...
Mitte März nahm sich die 16jährige Amina Filali in Marokko das Leben, nachdem sie mit ihrem Vergewaltiger zwangsverheiratet worden war. Dem marokkanischen Strafgesetzbuch zufolge kann ein Vergewaltiger straffrei davonkommen, wenn er sein minderjähriges Opfer im Einverständnis mit dessen Eltern heiratet. Der Selbstmord des Mädchens sorgte in der marokkanischen Gesellschaft für öffentliche Empörung und Proteste von Feministinnen und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Samira Kinani ist stellvertretende Generalsekretärin der Menschenrechtsorganisation Association Marocaine des Droits Humains (AMDH). Die 52jährige Feministin wohnt in der Hauptstadt Rabat und ist Mitglied der Gewerkschaft Union Marocaine du Travail. Mit ihr sprach die Jungle World über den Fall Filali, die Befreiung der Frauen in Marokko und ihre Rolle in den landesweiten Aktionen der Protestbewegung »Mouvement du 20 Février«.
In Israel gab es in den vergangenen Monaten Angriffe auf Migranten und Flüchtlinge. Vor allem im Süden Tel Avivs, wo viele illegalisierte Migranten leben, wird die soziale Lage immer angespannter. Antirassistische Gruppen versuchen, die israelische Öffentlichkeit für das Problem des Rassismus zu sensibilisieren, aber die fremdenfeindliche Rhetorik in Politik und Medien verschärft sich.
Eines von Levon Vincents Labels heißt Novel Sound. Möglicherweise nicht ganz so »novel« (neuartig) wie erhofft,...
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