
Jungle World Nr. 28/05,
13. Juli 2005
Vier Bomben in der Londoner Metro und in einem Bus haben Dutzende Tote und Hunderte von Verletzten gefordert. Alles deutet darauf hin, dass die Täter aus dem Netzwerk al-Qaida stammen. Die Terroristen wollen nicht nur morden, sie machen längst auch Realpolitik. Mit den Anschlägen in London während des Gipfels der G 8 will al-Qaida die britische Regierung zum Abzug aus dem Irak zwingen. Man erntet eben, was man im Irak gesät hat, sagen viele. Kommen die Täter aus der großen Islamistenszene in London? Das angebliche »Stillhalteabkommen« mit dem britischen Staat haben die Jihadisten jedenfalls längst gekündigt.

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