Meldung: Konkurrenz unerwünscht

Konkurrenz unerwünscht

Iran. Es gibt schlechte Nachrichten für alle, die gerne bei Facebook mit Iranerinnen und Iranern flirten: Präsident Mahmoud Ahmadinejad hat die Seite vorläufig sperren lassen, aus mora­lischen Gründen, wie es offiziell heißt. Der ehemalige Vizepräsident Mohammed Ali Abtahi sagte dagegen, dass »Facebook eine der wenigen unabhängigen Quellen« sei, »über die die iranische Jugend kommunizieren« könne. Shahab Tabatabaei, der Ahmadinejads Konkurrenten Mir Hossein Mousavi berät, befürchtet, dass jeder Plattform die Sperrung drohe, die für »Ahmadinejad einen Konkurrenzkampf« mit sich bringe. Am 12. Juni finden in dem Land die Präsidentschaftswahlen statt.   lt

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