Gendertrouble. Caster Semenya holte bei der Leichtathletik-WM Gold auf 8oo Meter. Aber freuen durfte sie sich kaum. Sie sei gar keine Frau, hieß es. Statt um ihre Leistung ging es nur noch um ihr Geschlecht. Im Sport konkurrieren Männer mit Männern, Frauen mit Frauen. Wer nicht hunderprozentig reinpasst, wird diskriminiert. Jetzt will das Internationale Olympische Komitee beraten, wie mit »Fällen uneindeutigen Geschlechts« umzugehen sei. Denn die bisherigen Geschlechtstests zeigen vor allem eins: dass es mehr als zwei Geschlechter gibt.

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