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  • »Dem Kapital ein ›Fuck off‹ entgegenschleudern«

    Der in Dublin geborene und in Mexiko an der Benemérita Universidad Autónoma de Puebla lehrende Politikwissenschaftler John Holloway ist spätestens seit seinem Buch »Die Welt verändern, ohne die Macht zu übernehmen« (2006) als Opponent des orthodoxen Marxismus auch hierzulande bekannt geworden. Neben seiner Kritik an der verdinglichten Arbeit sieht er in Institutionen wie Parteien und Staat ein Hindernis für das Erreichen einer befreiten Gesellschaft. Derzeit schreibt er am Buch »Think Hope, Think Crisis«, in dem er sich auch mit der Situation in Griechenland beschäftigt.

  • »Alle wussten, was im Land passiert«

    Die Fälle der sogenannten falsos positivos gehören in Kolumbien zu den schlimmsten Staatsverbrechen der letzten 15 Jahre. Tausende Zivilisten wurden vom Militär verschleppt, ermordet und als tote Guerilleros präsentiert, um die Statistiken im Krieg gegen die Guerillagruppen aufzubessern. Ein Ende Juni erschienener Bericht von Human Rights Watch untersucht die Fälle zwischen 2002 und 2008 und belegt die Verwicklung ranghöchster Generäle. Luz Marina Porras Bernal kämpft seit sieben Jahren als Mitglied der »Madres de Soacha« (Mütter von Soacha) gegen die Straflosigkeit für die Mörder. Ihr Sohn war einer der 19 jungen Männer, die 2008 in der Stadt Soacha in der Provinz Cundinamarca von der Armee verschleppt und ermordet wurden. Sie ist eine der bekanntesten Persönlichkeiten des Widerstands und nahm an den Friedensverhandlungen zwischen der kolumbianischen Regierung und der Guerilla Farc im kubanischen Havanna teil.

  • »Franziskus ist ziemlich erfolgreich«

    Am Sonntag hat Papst Franziskus seine mehrtägige Südamerikareise begonnen. Nicht nur Konservative, sondern auch viele Linke Lateinamerikas berufen sich auf den Katholizismus beziehungsweise das Christentum. Der Argentinier Salvador Schavelzon ist Kulturanthropologe. Er lehrt und forscht an der Universidade Federal de São Paulo (Brasilien) zu Staatsanthropologie, Plurinationalität und indigenem Kosmopolitismus. Mit ihm sprach die Jungle World über die Rolle der Kirche in Lateinamerika und ihr Verhältnis zu linken Regierungen sowie deren Verhältnis zu sozialen Bewegungen.

  • »Der Status quo ist unglaublich sexistisch«

    Im Juni stellte die britische feministische Bloggerin und Autorin Laurie Penny in Deutschland ihr von Anne Emmert aus dem Englischen übersetztes Buch »Unsagbare Dinge. Sex, Lügen und Revolution« vor, erschienen in der Edition Nautilus. Mit der Jungle World sprach Penny über Feminismus, Geschlechterrollen, die romantische Liebe und sexistische Kontrollmechanismen.

  • »Lesben bekommen gesagt, sie seien nicht afrikanisch«

    Dawn Cavanagh ist Geschäftsführerin der Coalition of African Lesbians (CAL) mit Hauptsitz in Südafrika. Die CAL ist mit 33 Mitgliedsorganisationen in 19 afrikanischen Ländern die größte LGBTI-Vernetzungsorganisation auf dem afrikanischen Kontinent. Die Organisation engagiert sich unter anderem für Lesben- und Frauenrechte, Sexarbeiterinnen, Frauen mit HIV und das Recht auf Abtreibung; sie unterstützt die länderübergreifende Zusammenarbeit gegen die Diskriminierung von LGBTI und ist auf internationaler Ebene bei den UN tätig. Im April 2015 wurde CAL der Beobachterstatus bei der Afrikanischen Kommission für Menschen- und Völkerrecht eingeräumt. Mit Cavanagh sprach die Jungle World über die Lage von LGBTI in Afrika.

  • »Ziel ist es, die Isolation zu durchbrechen«

    Die Situation von Geflüchteten in der deutschen Provinz ist häufig menschenunwürdig. Uli Tomaschowski rief daher das Projekt »Teachers on the road« ins Leben, vor allem Sprachkurse sollen dabei dazu dienen, die Lebensbedingungen von Flüchtlingen zu verbessern. Hunderte Menschen unterstützen deutschlandweit das Projekt. Mit der Jungle World sprach Tomaschowski über die Möglichkeiten und Schwierigkeiten einer solchen Initiative, konkrete Solidarität und die diskriminierenden Gesetze in Deutschland.

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