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  • »Zielpublikum sind Rassisten«

    Bálint Magyar hat in Budapest Geschichte und Soziologie studiert und war in der Forschung und in der demokratischen Opposition in Ungarn tätig. Er ist Mitbegründer der liberalen Partei »Bund Freier Demokraten« (SZDSZ), die sich 2013 auflöste. Magyar war von 1996 bis 1998 und 2002 bis 2006 Bildungsminister. Der von ihm herausgegebene Sammelband »Die ungarische Krake – ein postkommunistischer Mafiastaat« ist in Ungarn ein Bestseller (Jungle World 48/2013). Die Jungle World sprach mit ihm in Brüssel über das Ergebnis der Wahlen in Ungarn und Magyars These vom »Mafiastaat«.

  • »Das ist ein Prozess, der Zeit braucht«

    Im Senegal wird Homosexualität mit bis zu fünf Jahren Freiheitsentzug bestraft. Die Organisation Aides Sénégal wagt es dennoch, sich öffentlich für die Rechte von Homosexuellen im Senegal einzusetzen. Ihre Aktivitäten werden ständig überwacht. Die Jungle World sprach mit Diadji Diouf, dem Präsidenten der Organisation, über die Arbeit von Aides Sénégal und Homophobie im Senegal.

  • »Die Oligarchie macht, was sie will«

    Aus den Parlamentswahlen in Kolumbien Anfang März ging die aus drei Parteien bestehende Regierungskoalition des konservativen Präsidenten Juan Manuel Santos als stärkste Kraft hervor. Sie erhielt 47 von 102 Sitzen im Senat und 91 von 163 Mandaten im Unterhaus. Die Jungle World sprach mit dem Gewerkschafter Edgar Páez M. über die Bedeutung der Wahlen und die gesellschaftlichen Konflikte in Kolumbien und Venezuela. Páez ist 55 Jahre alt und seit mehr als zwölf Jahren verantwortlich für die internationalen Beziehungen der kleinen von Repression betroffenen Lebensmittelgewerkschaft Sinaltrainal.

  • »Wir brauchen einen europäischen ›New Deal‹«

    Alexis Tsipras ist Vorsitzender der griechischen linken Partei Syriza und Kandidat der Europäischen Linken für die Präsidentschaft der Europäischen Kommission bei den Europaparlamentswahlen am 25. Mai. Falls morgen in Griechenland Parlamentswahlen stattfänden, würde Syriza höchstwahrscheinlich gewinnen. Der 39jährige Politiker sprach über die Chancen Syrizas, die Einigung der gespaltenen griechischen Linken und die Zukunft der Europäischen Union.

  • »Es ist eine politische Tat«

    In Griechenland ist unter dem Druck der verordneten Austeritätsmaßnahmen das Gesundheitssystem zusammengebrochen. Wer nicht krankenversichert ist, muss die Kosten einer Behandlung vor Ort in bar bezahlen oder sie werden am Ende des Jahres über die Steuer eingezogen. Vor kurzem wurden erneut Kliniken geschlossen und weitere 8 500 Beschäftigte entlassen. Um dennoch eine Behandlung von Armen, Migranten und Nichtversicherten gewährleisten zu können, sind in ganz Griechenland solidarische Kliniken eingerichtet worden. Die Jungle World sprach mit Alexandra Pavlou (49). Als Kind lebte sie in München, in Griechenland arbeitete sie als Übersetzerin, bevor sie vor zwei Jahren arbeitslos wurde. Sie ist in der solidarischen Klinik K.I.F.A. in Athen aktiv.

  • »Uns wurde mit Erschießen gedroht«

    Die Kritik an deutschen Geschichtsmythen provoziert in Deutschland oftmals noch immer einen rechten Shitstorm. Wie derzeit Anne Helm, Politikerin der Piratenpartei, wegen ihrer Bomber-Harris-Aktion standen vor einigen Wochen die beiden bayerischen Landtagsabgeordneten der Grünen, Sepp Duerr und Katharina Schulze, im Mittelpunkt rechter Angriffe. Sie hatten ein braunes Tuch mit der Aufschrift »Den Richtigen ein Denkmal, nicht den Altnazis! Gegen Spaenles Geschichtsklitterung« (Ludwig Spaenle ist der bayerische Kultusminister, Anm. d. Red.) über das sogenannte Denkmal für die Trümmerfrauen in München gelegt. Die Jungle World sprach mit Katharina Schulze über bayerische Geschichtspolitik und die Folgen ihrer Kritik daran.

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