Schlüppis
  • »Terrorismus von innen«

    Am 26. Oktober wählen die Tunesierinnen und Tunesier ein neues Parlament, das die bereits seit 2011 amtierende verfassungsgebende Versammlung ablösen soll. Doch die Vorbereitung der Wahlen und der Demokratisierungsprozess in Tunesien gestalten sich mitunter schwierig. Über die Pro­bleme sprach die Jungle World mit Mohammed Kamel Gharbi, dem Vorsitzenden von Ofiya, einem Netzwerk von Nichtregierungsorganisationen zur Beobachtung der Wahlen.

  • »Eine Revolution scheint nicht in Reichweite«

    Am 5. Oktober fand in Brasilien die erste Runde der Präsidentschaftswahl statt (Jungle World 40/2014). Die amtierende Präsidentin Dilma Rousseff von der Arbeiterpartei (PT) muss in einer Stichwahl am 26. Oktober gegen Aécio Neves vom PSDB antreten. Die einst aus dem PT ausgetretene Präsidentschaftskandidatin Marina Silva schaffte es überraschend nicht in die Stichwahl. Abgeordnete und Gouverneure wurden ebenfalls am 5. Oktober gewählt. Kritik an der PT-Regierung kommt auch von links. 2003 wurden beim Streit um eine wirtschaftsliberale Rentenreform vier Mitglieder aus dem PT ausgeschlossen, einige Monate später gründeten sie die Partei für Sozialismus und Freiheit (P-Sol). Derzeit stellt die Partei unter anderem vier Abgeordnete im Bundeskongress und weitere 50 auf regionaler und lokaler Ebene. Die Schatzmeisterin des P-Sol, Talíria Petrone, sprach mit der Jungle World darüber, wie die Partei durch die Teilnahme an Wahlen gesellschaftliche Debatten in Brasilien anstoßen will.

  • »Ich teile den Humor lieber in gut und schlecht«

    Wem Josef Hader nur von der Bühne her vertraut ist, kennt ihn vermutlich als ­liebevollstes Arschloch, das Österreich jemals hervorgebracht hat. Er gilt als berühmtester österreichischer Kabarettist – oder wie er es nennt: »Weltberühmt außerhalb von Österreich.« Seine Bühnenprogramme leben von verschluckten Lachern und entlarvenden Pointen. Von ihm will sich die Jungle World den österreichischen Humor erklären lassen.

  • »Langfristig eine gesundheitliche Bedrohung«

    Im Juni 2012 wurde einem Teilgebiet des Selous Game Reserve in Tansania von der Unesco der Status als »Weltnaturerbe« wieder entzogen – auf Drängen der tansanischen Regierung, denn in dem Gebiet sollen Bodenschätze erschlossen werden. Die Konzessionen zum Abbau der dortigen Uranvorkommen sind bereits vergeben, die Minengesellschaft zögert aber mit dem Beginn, unter anderem, weil der Preis für Uran gefallen ist. Auch in Bahi, einem Reisanbaugebiet im Zentrum des Landes, wurden größere Uranvorkommen ausgemacht, die Probebohrungen sind abgeschlossen. Es gibt in Tansania jedoch auch Kritik am Uranabbau. Anthony Lyamunda ist Leiter der Organisation Civil Education is the Solution for Poverty and Environmental Management (CESOPE). Er sprach mit der Jungle World über die Schwierigkeiten, den Uranabbau in Tansania aufzuhalten.

  • »Humanitäre Hilfe ist zu wenig«

    Im kurdischen Autonomiegebiet des Nord­irak kämpfen derzeit verschiedene Truppen gegen den Vormarsch der islamistischen Terrororganisation »Islamischer Staat im Irak und Syrien« (Isis, siehe Seite 12). Die Jungle World sprach telefonisch mit Hiwa Bahrami über die Bedeutung des Konflikts für die Region und dessen Folgen. Er ist Repräsentant der Democratic Party of Iranian Kurdistan (PDKI) in Deutschland und Österreich. Die PDKI ist mit ihren Truppen an den Kämpfen gegen Isis im Nordirak beteiligt.

  • »Das Schweigen ist ohrenbetäubend«

    Können Juden in Europa noch sicher leben? Rabbi Abraham Cooper, stellvertretender Direktor des Simon Wiesenthal Center in Los Angeles, spricht über den Gaza-Konflikt, den Unterschied zwischen Kritik an der israelischen Politik und Antisemitismus, die Bedrohung der jüdischen Gemeinden und die bislang ausbleibenden Gegenmaßnahmen.

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