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  • »Für rassistische Täter herrscht nahezu Straflosigkeit«

    Anastasia Denisova aus Moskau arbeitet in der NGO Civic Assistance Committee (CAC), die seit 1990 vor allem Flüchtlinge, Migrantinnen und Migranten unterstützt. Vor kurzem war sie Referentin in Berlin, bei einer Veranstaltung von der Stiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft« zum Umgang von Gesellschaft und Staat mit rassistischer Gewalt. Mit ihr sprach die Jungle World über die Zunahme rassistischer Übergriffe in Russland.

  • »Man ist sich näher, als es oft erscheint«

    Der Kampf um das »Recht auf Stadt« und gegen Zwangsräumungen wird in vielen Ländern geführt. Inzwischen gibt es auch Versuche transnationaler Vernetzung der Mieterbewegung. Der Filmemacher Matthias Coers und der Politikwissenschaftler Grischa Dallmer sind seit Jahren in der Berliner Mieterbewegung aktiv, haben die Veranstaltungsreihe »Wohnen in der Krise« mitgestaltet und an dem Film »Mietrebellen« mitgearbeitet. Mit ihnen sprach die Jungle World über Wohnungskrisen, Widerstand und internationale Organsiation.

  • »Nicht nur in Beton investieren«

    In Bolivien wurde der amtierende Präsident Evo Morales von der Partei Bewegung zum Sozialismus (MAS) bei der Präsidentschafts­wahl am 12. Oktober mit 61,04 Prozent der Stimmen wiedergewählt. Aufgrund seiner unternehmerfreundlichen Politik werden er und der MAS jedoch mittlerweile von einigen Linken kritisiert (Jungle World 41/2014). Der ehemalige Jesuit Rafael Puente Calvo (74) war Abgeordneter des MAS und stellvertretender Innenminister unter Morales. Inzwischen ist er einer der prominentesten linken Kritiker der Regierung. Er leitet eine alternative Schule nahe Cochabamba und moderiert eine Fernsehsendung. Mit ihm sprach die Jungle World über die Erfolge und Versäumnisse der Regierung Morales.

  • »Türkei duldet IS-Strukturen«

    Der Islamische Staat (IS) ist immer noch nicht geschlagen. Doch wie konnte er überhaupt so mächtig werden? Die Jungle World sprach mit Ismail Küpeli über die Bedeutung Syriens und der Türkei für den Aufstieg des IS. Küpeli ist Politikwissenschaftler, Aktivist und Autor. Er beschäftigt sich mit der autoritären Entwicklung in der Türkei unter der AKP-Regierung und der Politik des türkischen Staates gegenüber der kurdischen Bevölkerung.

  • »Ebola ist der Zünder tiefgreifender Konflikte«

    In Guinea herrschte bis 2010 eine Militärdiktatur. Derzeit wird das Land vor allem von der Ebola-Epidemie hart getroffen. Die 1990 gegründete Menschenrechtsgruppe »Organisation Guinéenne de Défense des Droits de l’Homme et du Citoyen« (OGDH) hat sich den Erhalt des Friedens in Guinea durch die Entwicklung von Konfliktverarbeitungsstrategien als Ziel gesetzt. Mit Unterstützung des Weltfriedensdienstes sollen unter anderem guineische Sicherheitskräfte in der Wahrung der Menschen- und Bürgerrechte trainiert werden. Der Soziologe und Journalist Mamadou Lamine Bah und der Soziologe Aboubacar Souaré sind Mitbegründer von OGDH. Mit ihnen sprach die Jungle World über die Ebola-Krise und weitere Gefahren für die Menschen in Guinea.

  • »Die sozialen Konflikte und die Gewalt werden bleiben«

    Am 24. Oktober soll die 30. Runde der Friedensgespräche zwischen der kolumbianischen Regierung und der Guerilla Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia (Farc) stattfinden. Seit November 2012 verhandeln Vertreter beider Seiten im kubanischen Havanna über ein Ende des Jahrzehnte währenden bewaffneten Konflikts. Eine Geschichtskommission, die von den Farc und der Regierung einberufen wurde, soll über die Ursachen des Konflikts aufklären. Eines der Mitglieder der Kommission ist Alfredo Molano. Der 70jährige ist Schriftsteller und Soziologe. Er hat zahlreiche Bücher über das Leben der Menschen auf dem Land und die Guerillagruppen in Kolumbien geschrieben. In der Tageszeitung El Espectador veröffentlicht er wöchentlich eine Kolumne. Mit ihm sprach die Jungle World über die Gründe des Konflikts in Kolumbien, die kolumbianische Linke und die Aussicht auf Frieden.

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