Das Kein-Schmarrn-Abo
  • »Ich teile den Humor lieber in gut und schlecht«

    Wem Josef Hader nur von der Bühne her vertraut ist, kennt ihn vermutlich als ­liebevollstes Arschloch, das Österreich jemals hervorgebracht hat. Er gilt als berühmtester österreichischer Kabarettist – oder wie er es nennt: »Weltberühmt außerhalb von Österreich.« Seine Bühnenprogramme leben von verschluckten Lachern und entlarvenden Pointen. Von ihm will sich die Jungle World den österreichischen Humor erklären lassen.

  • »Langfristig eine gesundheitliche Bedrohung«

    Im Juni 2012 wurde einem Teilgebiet des Selous Game Reserve in Tansania von der Unesco der Status als »Weltnaturerbe« wieder entzogen – auf Drängen der tansanischen Regierung, denn in dem Gebiet sollen Bodenschätze erschlossen werden. Die Konzessionen zum Abbau der dortigen Uranvorkommen sind bereits vergeben, die Minengesellschaft zögert aber mit dem Beginn, unter anderem, weil der Preis für Uran gefallen ist. Auch in Bahi, einem Reisanbaugebiet im Zentrum des Landes, wurden größere Uranvorkommen ausgemacht, die Probebohrungen sind abgeschlossen. Es gibt in Tansania jedoch auch Kritik am Uranabbau. Anthony Lyamunda ist Leiter der Organisation Civil Education is the Solution for Poverty and Environmental Management (CESOPE). Er sprach mit der Jungle World über die Schwierigkeiten, den Uranabbau in Tansania aufzuhalten.

  • »Humanitäre Hilfe ist zu wenig«

    Im kurdischen Autonomiegebiet des Nord­irak kämpfen derzeit verschiedene Truppen gegen den Vormarsch der islamistischen Terrororganisation »Islamischer Staat im Irak und Syrien« (Isis, siehe Seite 12). Die Jungle World sprach telefonisch mit Hiwa Bahrami über die Bedeutung des Konflikts für die Region und dessen Folgen. Er ist Repräsentant der Democratic Party of Iranian Kurdistan (PDKI) in Deutschland und Österreich. Die PDKI ist mit ihren Truppen an den Kämpfen gegen Isis im Nordirak beteiligt.

  • »Das Schweigen ist ohrenbetäubend«

    Können Juden in Europa noch sicher leben? Rabbi Abraham Cooper, stellvertretender Direktor des Simon Wiesenthal Center in Los Angeles, spricht über den Gaza-Konflikt, den Unterschied zwischen Kritik an der israelischen Politik und Antisemitismus, die Bedrohung der jüdischen Gemeinden und die bislang ausbleibenden Gegenmaßnahmen.

  • »Die Angreifer hatten leichtes Spiel«

    Vor wenigen Tagen musste ein Testspiel des israelischen Erstligisten Maccabi Haifa gegen den französischen Club OSC Lille, das im österreichischen Bischofshofen (Bundesland Salzburg) ausgetragen wurde, nach 85 Minuten vom Schiedsrichter abgebrochen werden. Rund 20 Männer hatten zuvor mit palästinensischen Fahnen und Transparenten mit der Aufschrift »Fuck Israel« den Platz gestürmt und Spieler von Maccabi tätlich angegriffen. Dabei soll auch ein Messer gezückt worden sein. Einige der israelischen Fußballer setzten sich aktiv gegen die Angreifer zur Wehr und verhinderten so Schlimmeres. »Wir sind 85 Minuten lang beschimpft worden, weil wir Israelis sind«, schrieb Maccabis Spieler Dekel Kainan auf Twitter, und sein Mannschaftskollege Yossi Benayoun ergänzte: »Wir hatten keine Wahl, außer uns selbst zu verteidigen.« Die Polizei wurde von den Ausschreitungen offenkundig überrascht. Es seien zwar Beamte vor Ort gewesen, sagte ihr Sprecher, sie hätten aber erst Verstärkung anfordern müssen. Festnahmen gab es keine, der Verfassungsschutz will nun ermitteln. Die Jungle World sprach mit Oscar Deutsch, dem Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, über diese Vorfälle und den Antisemitismus in Österreich.

  • »Die Reiche reist aus, die Arme verblutet«

    El Salvador zählt zu den Ländern, in denen ein Schwangerschaftsabbruch unter allen Umständen verboten ist. Das absolute Abtreibungsverbot hat in dem mittelamerikanischen Land sogar die Kriminalisierung von Frauen zur Folge, die eine Fehlgeburt erlitten haben. Die Kampagne »Die 17« fordert nun die Begnadigung von 17 Frauen, die deswegen zu Gefängnisstrafen zwischen 30 und 40 Jahren verurteilt wurden. Die Initiatorinnen wollen außerdem eine allgemeine Debatte um die Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs anstoßen. Mit der Feministin und Aktivistin Sara García, die jeden Mittwoch ein Radioprogramm zum Thema moderiert, sprach die Jungle World über die rigide Gesetzgebung in El Salvador und deren Folgen für betroffene Frauen.

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