von Jörn Schulz
Jede Regierung hat die Freunde, die sie verdient. Nach Muammar al-Gaddafi hat nun auch der Donau-Taliban Viktor Orbán, dessen Regierung rechtsextreme Schlägertrupps gewähren lässt und die Pressefreiheit einschränkte, Deutschland gelobt. In unangemessener Weise mische sich die EU in ungarische Angelegenheiten ein, doch „’von der deutschen Seite habe ich keine Regung vernehmen können, die wir als Eingriff hätten interpretieren müssen’, sagte er. Eine entsprechende Stellungnahme ‚hätte mich auch überrascht’.“ Mich auch.
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