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Thomas von der Osten-Sacken:Weg mit dem Kopftuch! Her mit der Kippe!
31. Januar 2013, 18.50 Uhr:

Weg mit dem Kopftuch! Her mit der Kippe!

von Thomas von der Osten-Sacken

Ein kurzes Video aus Mali, das mehr über die “dictature des islamistes” sagt, als ellenlange Artikel:

Hoffentlich sehen wir bald solche Szenen auch aus dem Iran … und aus Saudi Arabien … und…

Diese Malierinnen verstehen auch vollkommen instinktsicher, was das Rauchen ausmacht, ganz ohne kulturgeschichtliche Abhandlungen gelesen haben zu müssen:

 


Und das ist einer der Gründe, ich wette um eine Stange Gauloises, warum sich deutsche Pädagogen und andere völlig deformierte Charaktere auch so zu den Islamisten hingezogen fühlen, sie ganz instinktiv verstehen; empfindet man doch den gleichen Hass auf alles, was Freude, Schönheit, Sexualität ohne Zwang und Müßiggang verspricht, kurz was irgendwie das Disseits, und sei es noch so verkorkst, feiert.

Denn sicherlich hätten diese Pädagogen auch ihre Freude gehabt, in Timbuktu von Jihadisten verhängte Rauchverbote durchzusetzen. Selten über eine so gräßliche Melange aus Analcharakter, Lustfeindschaft, Sorge um die Volksgesundheit und Freude an der Denunziation gelesen, als die sich in in einem Kaff namens Hohen Neuendorf (das anders als Timbuktu wohl nie von den Franzosen befreit werden wird) der Kampf gegen rauchende Schüler stolz präsentiert:

Die Schulkonferenz kann festlegen, welche Gebiete zum Schulgelände - wo das Rauchen grundsätzlich verboten ist - gehören. “Bei uns zählt nicht nur der Hof dazu, auch die Straße vor dem Tor und alles, was sich in Sichtweite befindet. Wenn die Rosenthal-Schüler zur Turnhalle in die Niederheide laufen müssen, könnte man auch diesen Weg zum Schulgelände deklarieren", erläutert Wildgrube. Er führt genau Buch darüber, wie oft er eine Mail an das Ordnungsamt schreiben muss, um einen rauchenden Schüler zu melden. “Der Lehrer muss genau gesehen haben, dass derjenige an den Zigarette zieht und sich Ort und Uhrzeit notieren. Vor drei Jahren musste ich vier bis fünf Schüler pro Woche melden. In diesem Monat sind es bislang nur drei. Die Wirkung ist enorm.” Dabei geht es, darin sind sich das Oranienburger Ordnungsamt und die Clermont-Schule einig, um den pädagogischen Effekt, nicht um den finanziellen Vorteil für die Stadt.

Nachtrag: Ein Photo aus aus dem heutigen Standard



Kommentare

Geilo! Über alle Themen nur der gequälte Oberstufenschüler. Thomas für den Malboro-Man Preis

Die Förderung von Denunzianten hat sicher einen psychologischen Effekt,ob der aber wirklich gut ist, wage ich doch stark zu bezweifeln. Was hier gefördert wird ist in der Hauptsache Mobbing und Denunziantentum und davon habe wir weiß Gott schon genug in Deutschland.

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