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Thomas von der Osten-Sacken:Ist das Kunst oder kann das weg?
19. November 2014, 19.01 Uhr:

Ist das Kunst oder kann das weg?

von Thomas von der Osten-Sacken

Der antisemitische Moabiter Streetworker Ahmed Shah ist stets wohlgelitten beim Berliner Senat und bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung - komme was wolle.

Gastbeitrag von der Assoziation Wiederholungszwang brechen

Wenn sich talentfreies Unvermögen mit politischem Ressentiment verbindet, dann entsteht in Deutschland nicht selten engagierte Kunst, die sich in erster Linie gegen Israel richtet.

Vom 26.-29. November 2014 findet nächste Woche in den Räumen des Berliner Haus der Kulturen der Welt entsprechend das sog. Festiwalla statt, das der auf Punk machende  aber tatsächliche ehemalige Socialist Workers´ Party dann Linksruck-Kader, Ahmed Shah, als künstlerischer Leiter mit ins Leben gerufen hat.

Shah ist kein Unbekannter in den antisemitischen Kreisen Berlins. Wegen seiner volksverhetzenden Theaterpädagogik hatte bereits Alexander Ritzmann von der FDP im Jahr 2006 gleich zwei kleine Anfragen im Berliner Abgeordnetenhaus gestellt, die damals von Petra Leuschner von der PDS bagatellisierend abgewiesen wurden.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung und das American Jewish Committee fassten Shahs Arbeit mit den migrantischen, vor allem arabischen und türkischen Jugendlichen damals so zusammen:

Fachexperten/innen aus der Task Force: Education on Antisemitism kamen in einer ausführlichen Analyse der pädagogischen Aspekte dieses Projektes zu einem deutlichen Urteil. So wurde in dieser Analyse u.a. festgestellt, dass das Theaterprojekt [Intifada im Klassenzimmer !?] bei der Zielgruppe „antisemitische Stereotype reproduziere und diese so bei den Jugendlichen verfestige, statt sie zu dekonstruieren“. Es werde „politische Propaganda“ produziert.

Patrick Neu schrieb damals in der Jüdischen Zeitung über die Aufführung:

Wiederholt werden darin Bezüge und Vergleiche zu Nazi-Deutschland und zum Holocaust angestellt, um die Situation von Arabern und Moslems als unter pauschalem Terrorismusverdacht stehenden Opfern im heutigen Deutschland sowie das Handeln Israels gegenüber den Palästinensern und der USA im Irak darzustellen. Bilder aus Vernichtungslagern sowie aus Guantanamo werden auf eine Leinwand hinter der Bühne projiziert und deutliche Analogien zu der Situation von Muslimen und Arabern in Deutschland suggeriert. Sätze wie ‚Panzer im heiligen Land, dann sprengen sich die Menschen in die Luft’ oder ‚Ich bin für die Befreiung Palästinas’ (wobei zu Beginn darauf hingewiesen wird, dass mit Palästina Israel gemeint ist), fallen dabei. Terrorismus wird hingegen verharmlost: ‚Ja, bin für den irakischen Widerstand, und ja, ich bin gegen die US-Herrschaft, ja ich würde lieber kiffen im Kanzleramt. Ja, mein Vater war bei der Hizbollah, aber nein, ich bin kein Terrorist, … Der größte Terrorist, das bist doch Du.’“

Das Stück wurde übrigens mit dem Jugendpreis »Goldener Alex 2005« der SPD ausgezeichnet.

Auf einer Veranstaltung im Mehringhof in Berlin-Kreuzberg zum Libanon Krieg am 28.07.2006 wird der vom Senat finanzierte Sozialarbeiter mit folgender Aussage zitiert:

“Hisbollah ist die einzige Organisation die kämpft. … Es ist wichtig, dass wir die Verbindungen mit Hisbollah-Anhängern haben; das sind 40 Prozent der Bevölkerung von Libanon … Es sind die Unterdrückten, wir sind gegen die Unterdrücker. Israel sind die Unterdrücker und die Libanesen sind die Unterdrückten. Und diejenigen, die dieser Stimme Ausdruck geben, … ist die Hisbollah.”

Wer so für die schiitischen Gotteskrieger schwärmt, arbeitet vielleicht auch nicht zufällig mit den Töchtern des Anmelders der jährlichen antisemitischen Berliner Al-Quds Demonstration, Jürgen Grassmann, zusammen.

Die Saat derartiger staatlich-geförderter Jugend- und Kulturarbeit ging jedenfalls nicht nur diesen Sommer anläßlich des Gaza-Krieges auf, als Hunderte migrantischer Jugendliche und junger Erwachsene „Hamas, Hamas – Juden ins Gas!“ skandierend durch Berliner Strassen liefen, sondern auch als Anfang diesen Monats eine französische Passantin, keine 50 m von Shahs Theater entfernt, auf dem Unionsplatz in Moabit von 5 Jugendlichen zusammengeschlagen wurde, als sie auf Hebräisch telefonierte.

Seit einer geraumen Weile ist Shah nun mit seinem Theaterprojekt grenzen-los!  bzw. S.K.E.T. in den Räumen einer Reformationskirche in Berlin Moabit, Wiclefstrasse 32,  untergekommen. Dort trifft er sich auch mit VertreterInnen der antizionistischen Berliner Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen (BDS)-Szene, die vor kurzem auch die beiden „Journalisten“ Max Blumenthal und David Sheen zum „Toilettengate“ eingeladen hatten:

Für sein Festiwalla Projekt schaden ihm diese intensiven Kontakte zu den auch in der Partei Die Linke inzwischen unter Beschuß geratenen Kräften offenbar nicht, denn die Rosa-Luxemburg-Stiftung ist nach wie vor treuer Förderer der antisemitischen Umtriebe des dilettierenden Sozialarbeiters  , auch wenn wenn mal wieder ganz ganz unironisch Gaza-Monologe abgehalten werden sollen.

 

Kommentare

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