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Thomas von der Osten-Sacken:Iceland goes „Charlie“ - Notizen aus Island, Uruguay, Deutschland
16. September 2015, 23.08 Uhr:

Iceland goes „Charlie“ - Notizen aus Island, Uruguay, Deutschland

von Thomas von der Osten-Sacken

Gastbeitrag von Christoph Linge

I

„Je Suis Charlie“

Man erinnert sich noch gut:

Gross der Hype, kurz die Dauer.

Denn „Charlie“ ist leichter gesagt als getan.

Schon gleich in der ersten Ausgabe nach den Morden versuchte Herausgeber Gérard Briard den Schaum zu bremsen:

“In den vergangenen Jahren fühlten wir uns ein wenig alleingelassen bei dem Versuch, mit dem Zeichenstift die offenkundigen Sauereien und pseudo-intellektuellen Tricks abzuwehren, die man uns und allen entgegenhielt, die mit Überzeugung die Laizität verteidigten. Aber alle, die jetzt erklären ´Ich bin Charlie´ müssen wissen, dass das auch heißt: ´Ich bin für die Laizität´.“´ Denn:

„Jedes Mal, wenn wir Mohammed zeichnen, jedes Mal, wenn wir einen Propheten zeichnen, jedes Mal, wenn wir Gott zeichnen, verteidigen wir die Freiheit des Gewissens.

Wir sagen, dass Gott keine politische Person und keine öffentliche Person sein darf. Er muss eine intime, private Person sein. Die Religion darf kein politischer Diskurs sein.

Wenn der Glaube, wenn der religiöse Diskurs ins Politische abgleitet, wird es ein totalitärer Diskurs. Davor bewahrt uns die Laizität als Garantin von Demokratie und Frieden.

Die Laizität ist das, was allen Gläubigen und den Anderen ein friedliches Zusammenleben ermöglicht. Das ist das, was wir verteidigen.“

(http://www.metronews.fr/info/charlie-hebdo-gerard-biard-ce-que-nous-defendons-c-est-la-liberte-de-conscience/moar!v3rgErMoul6A)

Und stellte zum Schluss die Frage, wie ernst es dem „Je suis Charlie“ denn tatsächlich sei mit dem gemeinsamen Einstehen für die Freiheit, auch und gerade die der Karikaturisten.

Nicht allzu sehr, denn allzu viel scheint man vom „esprit de Charlie“ nicht begriffen zu haben.

Ob der schleichenden Gewöhnung an islamistischen Terror, falschverstandener „Willkommenskultur“ oder der sie begleitenden akklamierten stereotypen, monochromen  „Buntheit“ geschuldet  —  was anstelle der Freiheit gefeiert wird, ist die besondere Verletzlichkeit „der“ Muslime. Und deren besondere Schutzbedürftigkeit.

Wobei man als „die“ Muslime diejenigen als wahr, also authentisch idealisiert, die sich die rückständigste, fundamentalistischste Interpretation ihrer Religion zu eigen gemacht haben.

Hierzulande allen voran der verständnisheischende, auflagenstarke Jürgen Todenhöfer.

Zur Erinnerung:

Das ist der, der letzten Sommer auf dem Schuttberg eines völlig zerstörten Wohnblocks in Gaza anklagend posierte  —  inmitten von wundersamerweise unbeschädigtem Spielzeug.

Die Antwort auf die Frage, wo man denn solch bombensichere Kinderutensilien, Traum aller kleinkindgestressten Eltern, erstehen könne, blieb er allerdings bis heute schuldig…

(http://www.steinhoefel.de/blog/wp-content/uploads/2014/07/todenhofer1.jpg)

Todenhöfer jetzt:

„Vor allem, wenn der Westen das Heiligste der Muslime, ihre Religion, verhöhnt und mit Füßen tritt. Der Westen versteht nicht, dass eine Verhöhnung des Propheten Mohammed genauso verletzt wie jeder Bombenangriff.“

Vor laufender Kamera mit dem Vorwurf konfrontiert, damit islamistischen Terror zu rechtfertigen, hatte Todenhöfer zunächst empört bestritten, diese Sätze überhaupt geschrieben zu haben.

Sie finden sich aber in seinem neuen Buch „Inside IS“ auf S. 24. Nachlesenswert unter:

http://meedia.de/2015/07/27/bitte-zitieren-sie-richtig-wie-juergen-todenhoefer-im-live-faktencheck-gegen-nikolaus-blome-unterging/

Der Beliebtheit und Glaubwürdigkeit eines Jürgen Todenhöfer tun solche „Petitessen“ allerdings wenig Abbruch. Spricht er mit seinem antimodernen Reflex, der ihn damals die afghanischen Mujahedin in ihrem Kampf gegen die Sowjetunion genauso bewundern liess wie danach den irakischer islamistischer Fundamentalisten gegen die USA, vielen hier aus der Seele.

Tja, wohl selber Schuld, „Charlie“…

 

Ob nun der Sehnsucht nach Geborgenheit am vor-modernen archaischen Stammesfeuer, dem Überdruss einer ehemals “heissen“ Gesellschaft an sich selbst, der ihr moralischer Kompass abhanden gekommen ist, oder der aus dem Gefühl allgemeiner Auflösung resultierenden Bewunderung einer selbstbewusst auftretenden politischen Religion, die allen und jedem den Platz zuweist (nachzulesen in Houellebecqs „Soumission“) geschuldet:

Ganz sicher ist es auch Umdeutung solcher Zweifel und Ängste, wenn man sich die paternalistische, über-protektive, letztlich entmündigende Haltung „den“ Muslimen gegenüber als Ausdruck um so grösserer „Toleranz“ an den Hut heftet.

Mit Freiheit allerdings hat eine solche „Toleranz“ wenig zu tun.

Sie ist wohl eher die Feier der eigenen Feigheit.

 

Aber:

„In einer freien Gesellschaft hat niemand das Recht, nicht beleidigt zu werden“, so immer wieder und immer noch richtig Christopher Hitchens.

Und wenn Religion zu solch einer freien Gesellschaft dazugehören will/soll, dann gilt das Recht auf Ausgelachtwerden selbstredend auch für sie.

Andersrum gesagt:

Erst das Ausgelachtwerden-können und -dürfen ist ultimativer Beweis für die vielbeschworene Inklusion.

Das, über was nicht gelacht werden soll oder darf, bleibt draussen oder drüber;

auf jeden Fall ist es nicht „drin“.

Oder Michel Houellebecq nach „Charlie Hebdo“:

“Die Meinungsfreiheit endet nicht an dem Punkt, der dem einen oder dem anderen heilig ist. Sie braucht darauf keine Rücksicht zu nehmen. Sie darf Öl ins Feuer gießen. Es ist nicht ihre Aufgabe, den gesellschaftlichen Zusammenhalt oder die Einheit der Nation zu sichern. Das Zusammenleben geht sie nichts an. Keiner darf sie zwingen, sich verantwortlich zu verhalten. Denn sie ist es nicht.“

(http://www.lesinrocks.com/2015/01/15/actualite/michel-houellebecq-la-liberte-dexpression-le-droit-de-jeter-de-lhuile-sur-le-feu-11547097/)

Vielleicht macht erst dies gänzlich verständlich, wieso sich Charlie Hebdo“ von Anfang an und immer noch als “Journal irresponsable“ bezeichnet.

Was dagegen zur Zeit durch Europa schallt, tönt ganz anders:

„Don`t discriminate, don`t offend“.

Ein sicherlich valides Motto, um eine 3-wöchige Kulturreise durch Saudi-Arabien unbeschadet zu überstehen; zur Definition dessen, was eine freie Gesellschaft ausmacht, allerdings kaum ausreichend.

Umso heftiger, mit fast schon religiöser Inbrunst verteidigt, scheint es aber das Einzige zu sein, was Europa zum Frontalangriff auf seine Freiheit einfällt.

Statt diese zu verteidigen, wird die Gesellschaft in eine kollektive „beschützte Werkstatt“ verwandelt. In einen einzigen Ruheraum für besonders Empfindliche und Besondere. Genauer:

Für die, die qua Zuschreibung von Religion und Kultur dazu gemacht werden.

Von denen, die sich um dieser tollen „Toleranz“ willen nur allzugerne all dessen entledigen, was dieser „Gemeinschaft der Guten“ schon immer als „individualistisch“ und mittlerweile als „unverantwortlich“ gebrandmarkt suspekt und entbehrlich schien.

Wem hier Übles schwant, wer hier “ Volksgemeinschaft“ an die Türe klopfen hört, der muss nicht zwangsläufig Gespenster sehen:

Bedeutet(e) Volksgemeinschaft doch vor allem Gemeinschaft der Gesinnung.

Ein sehr klarer Kopf wie Henning Ritter jedenfalls hat sie an benachbarter Stelle als immer noch recht lebendigen Untoten ausgemacht:

„Erstaunlich an der deutschen Nachkriegswelt ist die Homogenität der Erinnerungen – als hätten alle dasselbe erlebt, weil das Ergebnis dasselbe war. In der Homogenität der Erinnerungen lebt die verordnete Volksgemeinschaft fort, und so auch in dem Erinnerungsgebot der heutigen Erinnerungskultur.“ (http://www.zeit.de/2010/42/L-B-Ritter/seite-2)

Denn aus genau diesem Erinnerungsgebot folgt ja die Verpflichtung zum „Nie wieder!“, und da man in der Geschichte auf ein exakt gleiches „wieder“ endlos warten kann, aber trotzdem beweisen will, aus ihr gelernt zu haben, konstruiert sich das gute Deutschland die ihm passend erscheinende Analogie:

Weil das damals mit den Juden so schrecklich war, übernimmt man gedankenlos den islamistischen Kampfbegriff der „Islamophobie“.

Setzt sich jetzt Volksgemeinschaft, („gut“ war sie ihrem Selbstverständnis nach ja schon immer….) als (selbst)verordnete und damit graue „Buntheit“ fort?

III

Aber nicht nur Deutschland, ganz Europa, scheint es, lullt sich ein in seinen „bunten“ Traum…

Ganz Europa? Ein kleines Land in der (geographischen) Peripherie hat auf die Ereignisse in Paris Anfang diesen Jahres eine andere Antwort:

Als überfällige Erinnerung daran, dass es gerade die Religionskritik war, die am Anfang dessen stand, was wir als „Aufklärung“ kennen.

Oder eben schon nicht mehr….

Anfang Juli hat das Parlament von Island mit breiter Mehrheit die dort bis dato bestehenden Blasphemiegesetze ersatzlos abgeschafft, die für „Gotteslästerung“ eine Geldstrafe bzw. bis zu 3 Monaten Gefängnis als Strafe vorsahen

(http://www.bbc.com/news/world-europe-33378778).

Erstaunlich dabei:

Die Lutherische Staatskirche, zu der sich etwa 80% der Gläubigen in Island bekennen, hatte erklärtermassen keine Einwände dagegen.

Es waren nur die kleineren Kirchen, die gerne am Strafbestand der Blasphemie festgehalten hätten. In Island gehört dazu auch die katholische.

Wenig überraschend:

Deren Chef Franziskus (der mit der Faust….) hatte nach den Morden bei Charlie Hebdo ja erklärt:„Es gibt eine Grenze“, Meinungsfreiheit und Satire dürften nicht alles.

Auch das Minderheitenvotum einer dissidenten Pfarrgemeinde der  isländischen Staatskirche  gipfelt in dem unappetitlichen:

“We are opposed to this bill. Jyllandsposten and Charlie Hebdo should have thought twice before before publish material insulting Islam. The legal provision in question may not have been used often, but it should exist.”

(http://icelandmonitor.mbl.is/news/politics_and_society/2015/02/26/bill_to_decriminalise_blasphemy_in_iceland/)

Aber solche Meinungen, wonach „Charlie“ letztlich selber schuld sei am Geschehen, sind im freien „Resteuropa“ ja sattsam bekannt bzw. tonangebend.

Dass Island die explizite und angemessene Antwort auf die Pariser Morde gegeben hat, ist den 3 Abgeordneten der dortigen Piratenpartei zu verdanken:

Sie hatten kurz darauf die Gesetzesänderung angestossen und auf den Weg gebracht.

Und jetzt hat jede® von ihnen diesen Vorgang in der abschliessenden Debatte im isländischen Parlament mit einem dezidierten, laut und deutlichem „Je Suis Charlie“ abgeschlossen.

 

Dafür ein herzliches „TAKK KAERLEGA !“ nach Island.

PS: Getreu dem „esprit de Charlie“ steht derm Verfasser keinerlei öffentliche Aussage zu „seinem“ Gott zu.

Auf was er allerdings besteht, als Grundvoraussetzung einer lebenswerten Welt, ist die Entdeckung und Verteidigung des Heiligen. Mit oder ohne Gott.

Dieses Heilige allerdings steht und wirkt für sich selbst.

Es kann und darf mit keinem Paragraphen, und erst recht nicht mit einer Waffe „verteidigt“ werden.

II

Und Deutschland?

Tapfer hält es an seinem §166, das ist der gegen „Gotteslästerung“, fest.

Schlimm genug, aber schlimmer noch:

Es bräuchte diesen Paragraphen gar nicht.

Ergebnis des tagtägliche Wirkens der neuen „Toleranz“.

„(It is) essential in a free society that the public can express themselves without fear of punishment“, so die Begründung der Gesetzesänderung in Island.

Die Frage ist, ob es für so etwas hierzulande Bedarf gibt:

Auf derlei Freiheit in Denken, Rede und Ausdruck scheint man gut verzichten zu können, besser:

zu wollen…

Oder, nochmal mit Henning Ritter:

„Für die von der liberalen Ära ins Recht gesetzte Individualität hat die Freiheit keine zentrale Bedeutung mehr.”

Stattdessen verlegt man sich darauf, ohn` Unterlass allerorten Rassismus und Intoleranz auszumachen und anzuklagen.

24/7, und, selbstredend, immer bei den Anderen.

Das beschränkt sich nicht auf den Lieblingsfeind, den Neonazi.

Weil es von denen nun mal nicht allzuviele gibt (wobei einer immer noch einer zu viel ist) und vor allem ihr gesellschaftlicher Stand mehr als marginal ist, kommt es zur hemmungslosen „Ausweitung der Kampfzone“.

Mindestens 2 Dinge hat man damit erreicht:

Als selbstausgewiesen guter Mensch hat man sich dadurch über jede Kritik erhoben.

Und in diesen unüberschaubaren Zeiten ein vermeintlich sicheres Plätzchen gewonnen.

Aber:

Je lauter diese wohlfeile Klage, desto grösser das Schweigen darüber, was sich qua „Toleranz“, „Buntheit“ und „Weltoffenheit“ zu ändern droht an den Spielregeln, die eine freie Gesellschaft als Grundvoraussetzung braucht, und auf deren Einhaltung sie vertrauen können muss.

Die Sorge des Verfassers gilt weder Volk noch Nation, und schon gar nicht dem Wahngebilde einer „Rasse“.

Es geht ihm um das Individuum und die Freiheiten, die unabdingbar sind bei dessen Versuch, sich jenseits der genannten Konstrukte zu realisieren.

Und diese Freiheiten sind in Deutschland eben nicht einem gesellschaftlich tief und breit verankertem Konsens geschuldet, sondern das Ergebnis eines in der deutschen Geschichte seltenen Glücksfalls:

Der Niederlage und Kapitulation der Volksgemeinschaft.

Erst dadurch konnten diejenigen, die man als „Mütter und Väter des Grundgesetzes“ (immer weniger) kennt, diesem Land eine Verfassung geben, die, vom kurzen Intermezzo der Weimarer Republik abgesehen, diesem Land eine bis dahin einmalige Freiheitlichkeit schenkte.

Aber eben weil diese Freiheit nichts selbst erkämpftes ist, sondern eben etwas „geschenktes“, das von gar nicht so wenigen sogar als etwas „aufgedrücktes“ empfunden wird, besteht wenig Anlass zur Hoffnung, dass sie hierzulande vehement und mit Überzeugung verteidigt werden würde.

Vielmehr steht zur befürchten, dass sie auf dem Altar der „Verantwortlichkeit“ als Voraussetzung für die neue „Toleranz“ Stück für Stück geopfert wird.

 

Bis zum schändlichen „Asylkompromiss“ von 1993 (die rassistischen riots vor den Ausländerwohnheimen in Rostock-Lichtenhagen lieferten den willkommenen Hintergrund) garantierte diese Verfassung auch das Recht auf Aufnahme und Schutz bei politischer und rassischer Verfolgung.

Nicht nur die Gebundenheit an das Original dieser Verfassung, allein schon die reine Mitmenschlichkeit gebietet mehr denn je das Helfen angesichts dessen, was gerade in der Welt geschieht.

Helfen und Nachdenken ist nun aber nichts, was sich von vornherein ausschliessen würde.

Nicht jedes Nachdenken darüber, wie diese neue Kultur von „Buntheit“ und „Toleranz“ dieses Land verändert, ist von vornherein „rassistisch“.

Wenn Rassismus der höchste Ausdruck von Dumpfheit ist, dann kann Antirassismus nicht die a-priori Abgabe des Verstands bedeuten.

 

Zur Überprüfung von Zustand und Verfasstheit einer Gesellschaft gibt es  d e n  Lackmustest:

Ihre Antwort auf die „Judenfrage“.

Es geht nicht darum, (den) Juden als „privilegierter Minderheit“ das Wort zu reden.

Aber Judenfeindschaft als „Mutter aller Ressentiments“ ist eben nicht das Ausdruck eines Vorurteils wie jedes beliebigen anderen.

Weswegen das wohlfeile „Gegen Rassismus und Intoleranz! …Ach ja, damit ist natürlich auch der Antisemitismus gemeint“ viel zu kurz greift. (Nur als Beispiel, wohin ein solch verkürztes Denken führen kann: Aufruf zu einer „Demonstration gegen Imperialismus, Besatzung, Nationalismus, Antisemitismus und Fundamentalismus“, http://thecaravan.org/node/4135)

Nur auf der Feindschaft und Ablehnung „des“ Juden kann sich ein komplettes, geschlossenes Weltbild aufbauen, mit dem sich alle Unbill, Widersprüche und Rätsel „erklären“ lassen.

Das funktioniert mit keinem anderen Rassismus.

 

Das Judentum als Religion und/oder Kultur ist die des selbstgedachten Gedankens, der Reflexion, des Zweifels, der Frage. Voraussetzung dazu ist die Abstraktion und Ortlosigkeit, also Ungebundenheit an jedwede heimatliche, und damit andere ausschliessende „Scholle“.

Heiner Müller:

„Das erklärt die Kongruenz von Antisemitismus und Antiintellektualismus.

Eigentlich ist jeder Intellektuelle ein Jude.“

Vom Gedanken zur Tat:

Ohne die Attacke auf den jüdischen Hypermarché wäre das Morden bei „Charlie“ unvollständig geblieben. Die Attentäter von Paris hatten Müller sicher nicht gelesen, aber bestens verstanden.

Die Meisten hierzulande bis heute eher nicht.

Alles Antijüdische, mithin Völkische, braucht als Gegenkonstrukt das stets zumindest schlechtere, oft gar als böse gezeichnete und damit „vernichtungswürdige“, gar „-pflichtige“ Andere.

Die deutsche Volksgemeinschaft hatte es ziemlich weit gebracht beim Versuch, sich dieses Anderen zu entledigen.

Mit (bislang) einmaligem „Erfolg“.

Und doch stand und steht sie mit ihrem Wahn, die Welt von diesem „Bösen“ erlösen zu müssen, nicht alleine:

Schon damals fand ein Adolf Hitler in Amin al-Husseini, als Grossmufti von Jerusalem ranghöchster Repräsentant der Araber in Palästina, einen Spiessgesellen, der ihm als Bruder im Geiste (des eliminatorischen Judenhasses) und an der Waffe (er stellte in Bosnien eine SS-Einheit aus muslimischen Freiwilligen zusammen) auch praktisch zur Seite stand.

Und heute:

Liest sich die Charta der Hamas nicht viel anders als „Mein Kampf“.

Rufen die Mullahs im Iran verlässlich regelmässig zur Vernichtung Israels auf, nicht zuletzt beim alljährlich weltweit gesponserten „al-Quds-Tag“. Natürlich auch der „freundliche“ Rohani….

Hat Hisbollah-Chef Nasrallah wg. seiner Händel in Syrien zurzeit zwar andere Sorgen, lässt aber ansonsten keine Gelegenheit aus, dem „zionistischen Gebilde“ Feuer und Schwefel zu versprechen. Und es geht eben nicht „nur“ gegen Israel:

So wurde der, der glaubte, den Anschlag von Hisbollah auf die israelische Botschaft in Buenos Aires in 1992 mit „Nahost“ erklären zu können, zwei Jahre später am gleichen Ort eines besseren belehrt:

Da legte Hisbollah das jüdische Gemeindezentrum in Schutt und Asche.

Und ermordete so 87 argentinische Juden. Nicht etwa Israelis.

Auch heute noch braucht die deutsche Gesellschaft sicherlich keinerlei von aussen kommende Nachhilfe zur Beförderung von Judenfeindschaft. Auch ohne eine solche „Verstärkung“ gibt es immer noch und immer wieder mehr als genug davon.

Aber es war der Bruch eines ehernen Tabus, als diese sich anlässlich des Gazakriegs letzten Sommer laut und vernehmlich Bahn brach:

„Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf´ allein,“

angestimmt von einem Mob migrantischer muslimischer Jugendlicher.

Die „arabische Strasse” scheint mittlerweile nach Europa umgezogen zu sein:

Während es in den arabischen Ländern selbst vergleichsweise ruhig blieb (dort hat man zurzeit ja andere Sorgen) entlud sich der Hass gegen Juden und Israel in Paris, London, Brüssel und Berlin.

Wobei es viel zu kurz gegriffen wäre, muslimischen Antisemitismus allein aus dem Israel/Palästina-Konflikt erklären zu wollen. Der Judenhass in Pakistan, Casablanca, von Libanesen in Malmö und Türken in Berlin zeigt: Es ist ein Problem der gesamten islamischen Welt.

Bezeichnend die erste Reaktion im „Nie-Wieder-Land“:

Langes, beredtes Schweigen. „Deutschland ändert sich halt“ dann eine der lauen Erklärungen.

Richtig erschüttert klang das nicht.

Schon eher erschüttert war man von den Tränen einer Reem Sahwil, die damit letztens bei „Gut Leben in Deutschland“ sogar eine Angela Merkel in die Bredouille und den Verruf der Hartherzigkeit brachte. Der Traum vom guten Lebens ist mehr als legitim.

Wovon Reem aber noch träumt: Einem Nahen Osten ohne Israel, mithin wohl judenrein.

Als Tochter von Eltern, die ihrerseits das Fantasialand eines paradiesisch glücklichen Palästina selber auch nie gesehen haben.

Aber noch gibt`s doch Israel?

“Ja, noch, aber meine Hoffnung ist, dass es irgendwann nicht mehr da ist, sondern nur noch Palästina…Das Land sollte nicht mehr Israel heißen, sondern Palästina.”

Solche „Hoffnungen“, ganz abgesehen von der Frage, wie denn nun Israel nach fast 70 Jahren verschwinden solle, sind Ausdruck von ausgewachsenem Revanchismus.

Eines Revanchismus, der sofort und vernehmlich und zu Recht zurückgewiesen würde, wenn er von einer schlesischen Landsmannschaft gegenüber Polen in Anschlag gebracht würde.

Im Falle des „Flüchtlings“kindes (Reem wurde wie ihre Eltern im Libanon geboren und kam zur medizinischen Behandlung nach Deutschland) war es aber gerade mal eine einzige Zeitung, die „Welt“, die über diese Sache überhaupt ausführlicher berichtete; und sie problematisierte.

(http://www.welt.de/vermischtes/article144462557/So-sieht-das-beruehmte-Fluechtlingsmaedchen-die-Welt.html)

Von allen anderen werden solche visionären „Hoffnungen“ augenscheinlich im Rahmen der „Toleranz“ als sowas wie kulturspezifische Folklore durchgewunken.

Viel ermutigender sieht es aber auch dann nicht aus, wenn man sich Kreisen bewegt, wo man sich eingehend mit der Tragödie, die gerade in der arabischen Welt abläuft, beschäftigt hat.

Diesen Sommer gab es da den Film „Io sto con la sposa“ (An der Seite der Braut) zu sehen, wo eine Gruppe von als Hochzeitsgesellschaft verkleideter Flüchtlinge aus Syrien von Italien bis ins ersehnte Schweden reist. Nicht zu Unrecht wird auf die Fragwürdigkeit eines innereuropäischen nationalen „containments“ von Flüchtlingen nach Dublin II / III hingewiesen.

Trotzdem ist man erschrocken, wenn es von kaum einem der Zuschauer dieses sicherlich gut gemeinten Films eine kritische Nachfrage zu dem gibt, was die Figur des kleinen Rotzlöffels in seinem Rap vernehmen lässt.

Alles nur ein Sprachproblem?

https://www.youtube.com/watch?v=UIKkvdCmF7k

https://www.youtube.com/watch?v=LVZ2aka1zMY

Textauszüge:

„Seid ihr für oder gegen mich?“

„Ich denke zurück, als wir glücklich in Palästina lebten“.

„Wir werden in unsere Heimat zurückkehren, koste es, was es wolle“.

„Wir werden das wiederbekommen, was das Unsre ist.“

„Aber es steht geschrieben, dass eines Tages all die gerichtet werden, die den Tod von Unschuldigen und tausenden Märtyrern verursacht haben“.

Damit bezieht sich der smarte Rapper selbstredend nicht auf das, was während des syrischen Dramas den Palästinensern in Yarmouk von Händen ihrer arabischen „Brüder“ jeglicher Couleur widerfahren ist.(https://www.adoptrevolution.org/eingekeilt-yarmouk/)

Die Juden sind gemeint. Alles schön in schwarz-weiss:

Die Guten hier, die (seit/auf ewig) Bösen da.

Revanchismus at it`s best.

Wäre der Applaus bei besseren Italienischkenntnissen des Publikums weniger warm, weniger empathisch ausgefallen?

Und wie wäre das, wenn sowas auf einem Festival besagter schlesischer Landsmannschaften vorgetragen würde?

Und wenn hier angekommene Flüchtline in dieser Eigenschaft vernehmlich und öffentlich gegen Israel als zionistisches, kolonialistisches Gebilde hetzen, dann kann das sogar Teilen derer, die sich der Solidarität mit Flüchtlingen verschrieben haben, zuviel werden. „Refugees“ im Originalton:

—  „Das zionistische Projekt…..hat seine Hand in bewaffneten Konflikten…..“

—  von „Migranten jüdischer Herkunft aus aller Welt, die in den meisten Fällen keine Flüchtlinge sind und eine andere Staatsangehörigkeit besitzen….“

—  von der „rassistischen und kolonialistischen Denkart des zionistischen Projekts“

—  „Der Rassismus…..gegen afrikanische Flüchtlinge…. hat seinen Ursprung in der kolonialen Geschichte Israels.“

(http://thecaravan.org/node/4007. Man kann auch mal hier reinhören: http://thecaravan.org/node/4061)

Von Seiten der „Karawane“ in München gibt es dankenswerterweise eine eindeutige Stellungnahme zu diesen Vorgängen. Nachzulesen unter:

http://www.hagalil.com/archiv/2014/02/13/karawane/

Dies führt aber nicht etwa zu einer breiten, nicht nur in Helferkreisen längst fälligen Diskussion darüber, inwieweit Judenhass, Rassismus und Intoleranz Dinge sind, die sich eben auch unter Flüchtlingen, und nicht etwa nur exklusiv beim „Lieblingsfeind“, dem Neonazi und/oder in der ersatzweise vielgeschmähten „Mehrheitsgesellschaft“ finden lassen. Und wie man damit umgeht.

All das beschweigt man lieber:

Den link zu Leuten mit solch unbotmässigen, leider viel zu selten gestellten Fragen gibt es schlicht nicht (mehr?).

Auf der homepage der „Bundes-Karawane“ (thecaravan.org) kann man deren Dependancen in Bielefeld, Jena oder Wuppertal anclicken, München sucht man (inzwischen?) vergeblich…

Genau so, wie man im Januar die eindeutige antisemitische Konnotierung der Pariser Morde nicht erkennen konnte oder wollte, so verschliesst man jetzt die Augen vor der Gefahr eines wachsenden, zumal importierten muslimischen Antisemitismus.

Fast scheint es, als habe man sich stillschweigend damit abgefunden, die paar Juden, die es hier noch gibt, als „Bauernopfer“ aufzugeben. Oder schweigend gen Israel ziehen zu lassen.

Dort angekommen, kann man sie ja um so besser als „zionistische Landräuber“ denunzieren.

Ist es die Hoffnung, so selber qua „Toleranz“ über die Runden zu kommen?

Oder vielleicht gar schlimmer:

„Es geht ja nicht zufällig wieder gegen den Juden, denn das ist der Feind beziehungsweise der Fremde, der das gemeinsame Dritte vertritt, auf das sich islamisierte Migranten und antirassistische Europäer auch ohne Worte verständigen können.“

(http://jungle-world.com/artikel/2015/04/51286.html)

So oder so:

Ganz ohne (wenigstens geheucheltes) schlechtes Gewissen kann sowas nicht ablaufen…

Schön, dass wir da das „Nie wieder!“ haben:

Flugs stilisiert man die Muslime von heute zu den Juden von gestern und schreit umso lauter gegen „Islamophobie“.

Gemeint sind damit vor allem die, die zum „Neuen Deutschland“ doch noch die ein oder andere Frage haben.

III

 

„Wir sind die Besten!“

Mittlerweile überschlagen sich die Ereignisse.

Die verkniffenen Diskussionen hierzulande, ob man nun 5000 oder gar 10.000 syrische Flüchtlinge aufzunehmen geruhe, so noch in diesem Frühjahr, erscheinen inzwischen fast aus einer anderen Zeit.

Jedem (noch) klar Denkenden sollte sich aber sofort eröffnen, dass die Dinge sich sehr, sehr schräg entwickelt haben müssen, wenn mittlerweile selbst die „Bild“-Zeitung mit „Refugees welcome“ hausieren geht(http://jungle-world.com/jungleblog/3404/).

Deutschland feiert sich (wiedermal) als Vorbild für die Welt, diesmal als die Inkarnation der Grossherzigkeit, und (wiedermal) soll am deutschen Wesen der Rest der Welt genesen.

Und wehe dem, der daran was zu mäkeln hätte.

Dabei setzen Leute wie Orban und Cameron, inzwischen wohlfeile Hassfiguren fürs gut-deutsches Dissing, genau das um, was eben dieses Deutschland seit langen Jahren innerhalb der EU als „Dublin I-III“ rigide durchgesetzt hat.

Daran kann sich aber das Deutschland, von sich selbst berauscht, nicht mehr erinnern.

Lieber gefällt man sich in der heroischen Geste des nachholenden Antifaschismus.

Wenn auch (noch) melodie- wie textunsicher,  feiert man sich beim Absingen der neuen Nationalhymne „Schrei nach Liebe“ (http://spon.de/vgUja), das Ganze angeleiert von #AktionArschloch.

Wenn sich dazu allein in einem Städtchen wie Münster knapp 1000 Sangesfreudige einstellen, so muss —  nicht nur am Rande  —  die Frage erlaubt sein, wieso es nach „Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf`allein“ letzten Sommer gerade mal mit Mühe insgesamt 4000 Teilnehmer waren, die in Berlin auf der in Deutschland faktisch einzigen Kundgebung gegen „neuen“ Judenhass zusammenfanden.

Die Antwort kann nur sein:

Es ist eben viel toller, das neue „Schland“ (also sich) zu feiern, als sich damit auseinandersetzen zu müssen, wie man z. B. Freiheit im Sinne von „Charlie“ im  „Neuen Deutschland“ durchsetzt.

Falls man das überhaupt wollte…

In einer solchen Situation kollektiver Hysterie mit den sie begleitenden immergleichen Gedankenschleifen kann der Blick in die weite Welt heilsam sein.

Dem Autor waren diesen Sommer 3 Wochen in Uruguay vergönnt.

Die Fluchtbewegung aus Arabien ist natürlich auch in Südamerika Thema.

In Uruguay war es der ikonische „Pepe“ Mujica(das ist der, der als Ex-Tupamaro zum Präsidenten gewählt, in seinem alten VW-Käfer zur Vereidigung vorfuhr), der vor einem Jahr mit gutem Willen und genauso grosser Geste 5 syrische Flüchtlingsfamilien, insgesamt 42 Personen, willkommen hiess(https://amerika21.de/files/a21/imagecache/bild_voll/img/2015/urugay_syrische_fluchtlinge.jpg).

Es sollte zu denken geben, wie ein „Pepe“ ein knappes Jahr nach dieser von ihm angestossenen Geste des guten Willens in einem Anflug von Selbstkritik die Situation beurteilt:

„….wir haben viele kulturelle Barrieren. Wenn Frauen und Kinder kämen, wäre es wunderbar. Aber die Männer haben einige Gewohnheiten … Sie machen sehr viele Dinge, wie sie unsere Urgroßväter gemacht haben.“(https://amerika21.de/2015/02/112626/urugay-syrien-fluechtlinge)

In einer Pressemitteilung reagierte das Aussenministerium Uruguays auf die Kritik:

Bei der geplanten Aufnahme der nächsten 79 syrischen Flüchtlinge wolle man etwas langsamer vorgehen.

Und zur Situation der bereits 42 Aufgenommenen:

Die fünf Familien lebten mittlerweile in ihren endgültigen Unterkünften, erhielten Spanischunterricht sowie permanente Betreuung.

Genutzt hat all das nichts:

Inzwischen wollen ausnahmslos alle wieder weg.

Nach dem abzusehenden Auslaufen der staatlichen Subventionen wollen alle Uruguay verlassen.

Und sei es zurück in die Flüchtlingslager im Libanon. (http://www.clarin.com/mundo/refugiados-sirios-Uruguay-irse_0_1427257518.html)

Beim Lesen dieser Passage bitte bedenken:

Einen „Pepe“ und damit gestandenen Antiimperialisten kann man kaum mit der gerade wohlfeilen Geste der Empörung in die Ecke von dunkeldeutschen „Rassisten“ oder gar Neonazis verweisen.

Noch mehr allerdings sollte es zu denken geben, wenn einer dieser Flüchtling aus Syrien, der gerade von einem Uruguayo beim Verprügeln „seiner“ Frau „gestört“ wurde (was „mit der Seelenruhe dessen geschah, der das regelmässig tut“)  —  mit dem berechtigten Hinweis darauf, dass man sich in einem Land befände, wo häusliche Gewalt als Verbrechen gewertet werde  —  noch mehr in Rage geriet und darauf bestand, aus einem solchen Uruguay weg in ein europäisches Land gebracht zu werden.(http://www.elobservador.com.uy/violencia-dentro-las-familias-sirias-pone-aprietos-al-gobierno-mujica-n297364)

Anscheinend hat sich das mit der dort waltenden „Toleranz“ schon bis nach Uruguay rumgesprochen…

Diese „Toleranz“ hat ein anderer Flüchtling, diesmal aus Afghanistan, letztens zu spüren bekommen:

Als er im Rahmen einer Diskussion mit anderen Afghanis in der Flüchtlingsunterkunft in Suhl in einem Akt praktischer Religionskritik ein paar Seiten aus dem Koran gerissen hatte, wurde er von „seinem“ Mob fast gelyncht.

In der Folge wurde er (der Religionskritiker, nicht der Mob) verwarnt und belehrt, dass man in Deutschland die Beleidigung des Koran nicht dulde.

So jedenfalls Ministerpräsident Ramelow.(http://www.mdr.de/thueringen/sued-thueringen/suhl-erstaufnahmestelle-gewaltausbruch-reaktionen100.html)

Interessant im Weiteren auch die Reaktion des Thüringer Flüchtlingsrates:

Zwar verwehrt man sich gegen Ramelows „Lösungsvorschlag“, Flüchtlinge strikt entlang ethnischer und/oder religiöser Kategorien zu kasernieren.

Aber nicht etwa, weil man die Menschen im Auge hätte, die aus eben diesen „ihren“ Zwangszusammenhängen und -zuweisungen in die hiesige vermeintliche Freiheit geflohen sind.

Sondern einzig und allein deswegen:

Weil eine Diskussion über Ethnien und religiöse Konflikte „Öl (sei) ins Feuer der Nazis.“

Farbenblind im bunten Traum.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentare

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Entstanden ist dieser Text aus dem Versuch der Selbst-Verortung.

Sowas kann nur "sperrig" sein. Auch beim Lesen.

Danke an die, die sich trotzdem der Mühe unterzogen haben.



Dass BDS inzwischen (auch) in Island Erfolge hat feiern können, spricht nicht gegen das dezidierte Anti-Blasphemie-Statement des dortigen Parlaments.

Und: Den totalen Israel-Boykott, ausgerufen vom Stadtrat von Reykjavik, hat der Bürgermeister ja recht schnell wieder zurückgenommen.

http://www.frontpagemag.com/fpm/260193/bds-suffers-humiliating-reversal-iceland-ari-lieberman

Ein sehr guter Text. Nur schade, dass er durch die vielen Absätze sehr zerfasert und dadurch schwer lesbar ist.

Derweil außerdem in Island, die BDS-Bewegung auf dem Vormarsch: http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/23352

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