von Stefan Ripplinger
Es werden in dieser Kulturszene durchaus die berühmt, die es nicht anders verdient haben, robuste, anspruchslose Gestalten, die es gut ertragen, wenn ein FAZist sie bespeichelt oder eine Institutspräsidentin sie mit einer Laudatio überzieht. Sie wissen doch eh nichts Besseres mit sich anzufangen, als auf Empfängen bei schlechtem Rotwein sich nach ihren neuesten Werken befragen zu lassen und sich in der Höhensonne der Aufmerksamkeit die Haut zu gerben. Und so entlasten sie die vielen anderen, denen dafür ihre Zeit zu schade ist. Also toi, toi, toi, Carl und Helene Hegemann! Avanti, Martin Mosebach! Münkler, go, go, go! Hit it, Walser!
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