von Stefan Ripplinger
Die interessierte Leserin, den interessierten Leser des Aufsatzes über John Berryman und Jack Spicer weise ich auf ziemlich großartige Film- und Tonaufzeichnungen der beiden Dichter hin.
John Berryman interpretiert hier den auch im Aufsatz besprochenen Dream Song 29:
All the bells say: too late. Vor einem Gespräch mit den Literaturwissenschaftlern William Heyen und Jerome Mazzaro liest Berryman ein Frühwerk, „The Song of the Tortured Girl“, über eine von der Gestapo gefolterte Résistance-Kämpferin. Er beweist damit nebenbei, dass er, anders als von manchen behauptet, auch vor den Sonnets to Chris (1947) schon starke Gedichte geschrieben hat. (Den Text findet man hier.)
Leider sind Berrymans Beiträge im folgenden Gespräch nur schwer zu verstehen und es gibt meines Wissens keine Transkription.
Jack Spicers revolutionäre „Vancouver Lectures“, die kurz vor seinem Tod gehalten wurden, sind vollständig herunterzuladen von der äußerst lohnenden Seite Penn Sound der Universität von Pennsylvania. Er liest auch zwei seiner besten serial poems und anderes.
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