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Archiv für: August 2010
29. August 2010, 09.07 Uhr:

Schnäuzer-Parlando

von Stefan Ripplinger

Sonntagmorgen, ich wärme mir die Pfannkuchen auf, im Deutschlandfunk ein besonders lässiger Reaktionär, parlando, leicht bayrisch im Ton, aber preußisch im Gemüt, früher haben die Deutschen sich gegenseitig selbst erzogen, die Schule der Nation ist die Schule, abgesehen von der Schule der Armee, wo ist das pädagogische Bemühen, noch die 68er haben sich ja strebend bemüht, in den USA wird vorm Unterricht die Nationalhymne abgesungen, da gibt es dann keine Italo- oder Spanischamerikaner mehr, nur mehr Amerikaner, so soll es in Deutschland sein, nur mehr Deutsche, kein Heckmeck, und wenn die Migrantenkinder in der Literatur vorkommen wollen, sollen sie sich halt einen Roman schreiben, wir mussten ja auch erst auf Tellkamp warten, usw. usw.

Wer sind wir und wenn ja, warum? Ein Interview über die nationale Identität der Deutschen mit dem Kulturmanager Christoph Stölzl

Ah, Stölzl, denke ich, redet, als ob er einen Schnäuzer trüge. Aber er trägt gar keinen. Es ist so eine Art Schnäuzer-Parlando. Der Oberschnäuzer dann wieder ab 11 im Programm, viel Spaß, den habe ich schon letzte Woche im Spiegel gelesen. Bei einem seiner hugenottischen Dreisätze brach ich die Lektüre ab: 1. In den USA gibt es keine Geschenke, da sind die Migranten lustig. 2. In Deutschland gibt es Geschenke, da sind die Migranten verdrossen. 3. Es darf keine Geschenke mehr geben.

Und werden die Migranten dann lustig? Nein, aber dann gibt es keine Geschenke mehr.

Und warum soll es keine Geschenke geben? Ja, das ist eben unsere Leitkultur, es gibt keine Geschenke, keine Großzügigkeit, wir leben karg, denken karg, geben nichts, nicht einmal uns selbst etwas, und Kultur ist im Wesentlichen die Abwehr des Zivilisierten, der Gastfreundschaft, des Interesses am Andern und des Geschmacks am Neuen. Alles welsches Zeug! Da darf nichts einreißen, dann wird wieder kalt geduscht, die Armen leben von trockenem Brot und altem Magerquark, alle arbeiten hart und erziehen sich gegenseitig. So wie es früher einmal war, als man noch nicht den Schimmer einer Ahnung von Pfannkuchen mit Ahornsirup hatte.

27. August 2010, 19.18 Uhr:

Dürfen die das?

von Jörn Schulz

Es ist ein seltsames Phänomen, dass Menschen, die nicht müde werden, den Kapitalismus zu loben, anderen vorwerfen, sie wollten Geld verdienen. So fragt Henryk M. Broder im Tagesspiegel: „Warum dürfen manche Tierrechtler ihr Leben am Rande der Legalität auch noch vermarkten?“ Das hat etwas mit den bürgerlichen Freiheiten und dem Gesetz von Angebot und Nachfrage zu tun. Wer sich als heroischer Kämpfer gegen einen übermächtigen Feind inszeniert, kann, sofern sein Thema hinreichend populär ist, seine Person lukrativ vermarkten. Der eine, Paul Watson, kreuzt die Meere und handelt sich Ärger ein, weil er meint, dass die Wale zu wenig geschützt werden. Der andere publiziert am Rande der Legalität und handelt sich hin und wieder eine Klage ein, weil er meint, dass die Muslime zu sehr geschützt werden. Beide sind erfolgreich in ihrem Job, sie sehen sich übrigens sogar ähnlich.

So geht es zu in der Marktwirtschaft. Da muss man nicht gleich nach dem Staat rufen, nur weil man neidisch ist, dass der Walschützer Paul Watson in „einem millionenteuren High-Tech-Trimaran“ fahren darf. Es war wirklich ein sehr schöner Trimaran, wie aus einem James-Bond-Film, und ich glaube, dass die Japaner das Schiff nur kaputtgemacht haben, weil sie, bis zu den Knien im Tran stehend auf ihren hässlichen Pötten, auch neidisch waren.

„Noch nerviger als Tierschützer sind freilich alleinerziehende Mütter“, meint Broder. Die haben zwar keinen millionenschweren High-Tech-Trimaran, aber sie besetzen den Platz, der Broder gebührt: „Neulich saß wieder eine Vertreterin dieser Spezies in einer Talkshow und klagte darüber, wie schlecht es ihr ginge. Mit Anfang 30 hatte sie schon vier Kinder, das erste bekam sie mit 15. Die folgenden drei haben sich dann mehr oder weniger ergeben. Nun ist der Zusammenhang zwischen Geschlechtsverkehr und Fortpflanzung schon eine Weile bekannt, es gibt Verhütungsmittel, deren Einsatz allerdings ein wenig Disziplin erfordert, aber nicht mehr, als ein Diabetiker braucht, um seine tägliche Dosis Insulin zu nehmen. Man kann es auch keiner Frau verbieten, Kinder nach Belieben zu bekommen, und man kann sie nicht verpflichten, erst einmal die Bonität des Kindsvaters zu prüfen, bevor sie seine Virilität auf die Probe stellt.“

Hier stoßen wir gleich auf zwei seltsame Phänomene. Die Leute, die sich über die ewig jammernden Deutschen beklagen, jammern selbst am meisten. Keiner kann es ihnen recht machen. Wird eine Frau zur Hochzeit verpflichtet, heißt es: Zwangsheirat! Böser Muslim! Hat eine Frau Kinder, will sich aber nicht zur Heirat verpflichten lassen, heißt es: Verantwortungslos! Böse Schnorrerin! Hat eine Frau keine Kinder, heißt es: Egoismus! Böse Emanze!

Seltsam ist auch die Kampagne gegen alleinerziehende Mütter. Sie wird geführt von Männern, die bereits mit dem Anblick eines einzigen schreienden Kleinkinds überfordert sind. Manche überfordert auch schon der Anblick der Mutter. Sollte es einem aufgeklärten Patriarchen nicht wenigstens Hartz IV wert sein, wenn die Frauen sich der plärrenden Brut widmen, damit die Männer ungestört um die Welt schippern oder die Welt belehren können?

Eine Lockerung des Patriachats führt nun einmal dazu, dass viele Frauen ehemals heilige Verpflichtungen missachten. Da der Anteil der Väter, die nicht nur ein Sorgerecht beanspruchen, sondern auch allein für ein Kind sorgen, unter zehn Prozent liegt, gibt es viele alleinerziehende Mütter. Da Kinderbetreuung und Job schwer vereinbar sind, sind viele auf Hartz IV angewiesen. Da nach Angaben des Statistischen Bundesamts so ein Kind bereits im Jahr 2003 durchschnittlich 550 Euro im Monat kostete, der Hartz-IV-Satz aber deutlich niedriger ist, sind Mütter und Kinder arm. Wer nicht diese Armut, sondern die Tatsache, dass die Mutter sich trotzdem beharrlich weigert, einen Ernährer zu ehelichen (wie es – Überraschung! – auch Thilo Sarrazin tut) für das Problem hält, müsste sich eigentlich mit einem Muslimbruder gut verstehen. Tut er das nicht, weckt das den Verdacht, dass er neidisch auf die muslimischen Männer ist. Das Patriarchat ist der High-Tech-Trimaran des Muslims. Wenn mir keiner die Pantoffeln bringt, soll der sich seine gefälligst auch selber holen!

Broder hat allerdings recht, wenn er meint: „Galt früher einmal der Grundsatz, dass man Menschen helfen muss, die unverschuldet in Not geraten sind, so lassen es die Menschen heute bewusst darauf ankommen, dass ihnen geholfen wird, wenn sie in ein selbst gewähltes Elend geraten.“ Ich will aber mal nicht so hartherzig sein und ihm trotzdem helfen. Es gibt nämlich eine segensreiche, viel zu selten gepriesene Erfindung, die sein selbst gewähltes Elend beenden kann. Ich spreche von der Fernbedienung. Sie erlaubt es, ohne große Anstrengung das Programm zu wechseln, wenn man eine Sendung nicht mag. Es funktioniert, ich habe es oft genug selbst ausprobiert.

25. August 2010, 18.45 Uhr:

Freiheit in der Festung

von Jörn Schulz

In den USA bezeichnet man als liberal einen Linksliberalen, der sich für individuelle Freiheit und soziale Gerechtigkeit einsetzt. Anderswo versteht unter einem Liberalen jemanden, der sich für die individuelle Freiheit einsetzt, soziale Gerechtigkeit aber für entbehrlich hält oder glaubt, der Markt werde sie schon herstellen. Nur in Deutschland hält man Menschen für liberal, die so etwas schreiben: „Ein freies Land muss mehr sein als ein Land individueller Rechte. Es braucht größere Festungen der Freiheit“.

Gerd Held erläutert in der Welt, von wem er spricht: „Unternehmen sind Festungen der Freiheit, die der Landschaft der Moderne ihre stabilen Höhenzüge geben. Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass in dem populären Satz ‚Die Wirtschaft muss dem Menschen dienen’ eine Geringschätzung – sogar eine Verachtung – liegt. Der Satz spricht den Unternehmen eine eigene moralische Würde ab. (…) Die Unternehmen sind kein Mittel zum Zweck. Sie sind selber ein Zweck, eine Daseinsweise der Freiheit. In ihnen wird die Freiheit produktiv, sie erhält einen Weltbezug und damit auch eine Mäßigung.“

Freiheit, einfach so – das war den Deutschen, gerade auch den vorgeblichen Liberalen, immer verdächtig. Dennoch muss ich zugeben, dass ich beeindruckt bin. Dem Unternehmen eine eigene moralische Würde zuzusprechen, darauf muss man erst einmal kommen. „Märkte an sich sind der Moral gegenüber indifferent“, behauptete etwa der Kryptokommunist Adam Smith.

Die deutschen Unternehmer sind besonders sensible Wesen. Anders als prosaische Briten und pragmatische Amerikaner bedürfen sie nicht nur einer Hofpoesie, die des Landes der Dichter und Denker würdig ist. Sie brauchen Liebesbeweise. Wegen „mangelnder Anerkennung und der Angst vor Neidern“ werde in Deutschland so wenig gespendet, meint der Milliardär Dietmar Hopp. Ulf Poschardt beklagt in der Welt die „Flucht der Reichen aus einer überwiegend missgünstigen Öffentlichkeit“. Amerikanische Milliardäre spenden, weil sie gelobt und geliebt werden wollen. Deutsche Milliardäre wollen erst gelobt und gebliebt werden, dann spenden sie auch etwas – vielleicht.

25. August 2010, 17.53 Uhr:

Green Card für Dschingis Khan

von Jörn Schulz

„Kinderarmes Volk – verlorenes Volk“ – es gilt das Datum des Poststempels: 22.1.1937. Anders als der Führer kann Thilo Sarrazin immerhin eine Nettoreproduktionsrate von 1,0 vorweisen. Für das Vaterkreuz reicht das aber nicht. Der NPD-Landtagsabgeordnete Jürgen Gansel lobt Sarrazin: „Seine ausländerpolitischen Aussagen atmen dagegen durch und durch den Geist nationaldemokratischer Überfremdungskritik. (…) Dem Bundesbank-Vorstand kommt das große Verdienst zu, die Überfremdungskritik der NPD endgültig salonfähig zu machen. Richtet man den Fokus auf seine bevölkerungs- und ausländerpolitischen Aussagen, kann man nur feststellen: hier hat jemand ein regelrechtes NPD-Buch geschrieben“.

Man mag glauben, Sarazin habe in seinem Buch nicht viel Neues zu sagen. Doch das ist falsch. Ganz nebenbei hat er der Geschichtswissenschaft neue Perpektiven eröffnet. Bislang glaubten die Historiker, Bauwerke wie die chinesische Mauer hätten der Abwehr von militärischen Angriffen gedient. Nun wissen wir es besser: „Ungesteuerte Zuwanderung konnte zu jeder Zeit staatliche Gebilde gefährden und die Stabilität einer Gesellschaft unterminieren. Das chinesische Kaiserreich hatte deshalb seine Chinesische Mauer, die Römer hatten ihren Limes. Zu keiner Zeit waren die Sicherung des Territoriums und die Regulierung von Zuwanderung trivial. Die um diese Fragen entstehenden Verwicklungen bedrohten Staaten und Gesellschaften häufig im Kern und prägten sie tief, und immer wieder waren sie begleitet von blutigen Orgien und Gewalt.“ Ob Invasion oder Migration – für Sarrazin ist alles Überfremdung. Was er sich unter „blutigen Orgien“ vorstellt, möchte wahrscheinlich nicht einmal sein Therapeut wissen.

Etwas inkonsequnet erscheinen Sarrazins schulpolitische Forderungen: „Schuluniformen sollten obligatorisch sein.“ Müssen die sozialen Unterschiede nicht eher hervorgehoben werden, um die Hartz-IV-Brut zu höheren Leistungen anzuspornen? „Zumindest für die größeren Kinder muss die Ganztagsschule so aufgebaut sein, dass sie zu Hause neben dem Wochenende nur den Feierabend verbringen.“ Feierabend? Wochenende? Das klingt verdächtig nach spätrömischer Dekadenz. Besser schon: „Die Eltern werden für jede unentschuldigte Fehlzeit mit empfindlichen Geldbußen belegt. Diese werden mit den Transferzahlungen auch dann verrechnet, wenn dadurch das sozioökonomische Existenzminimum unterschritten wird.“ Hunger war schon immer der beste Lehrmeister.

18. August 2010, 16.58 Uhr:

Poesie für Germany

von Jörn Schulz

„Wenn ein deutscher Präsident / fröhlich mit den Kindern lacht, / alten Menschen Freude macht, / Mut bringt und Vertrauen schafft / in die deutsche Arbeitskraft, / dann verdient der Präsident, / dass man ihn auch ‘volksnah’ nennt.“

„Ferner müssen alle Politiker mit Mut und mehr Sachvertand gegen die Vormacht der Medien vorgehen. Durch das ständige, forsche, auch teilweise unqualifizierte, respektlose Eingreifen und Berichterstatten werden wir, die Bürger, immer mehr verunsichert.“

„Ich wünsche dem Bundespräsidenten ein Beutelchen gefüllt mit diesen Edelsteine, die ihn in seinem Amt mit Kraft, Energie, Humor und Zuversicht auf seinem Weg begleiten sollen: (…) Aquamarin Dieser Stein erlaubt ihm sicher zu navigieren auf dem Meer unendlicher Weisheit, sicher zu landen und zu kommunizieren und weiter zu geben was wir alle gelernt haben. (…) Citrin Mit diesem wichtigen Stein soll geholfen werden persönliche Macht zu manifestieren. Er kräftigt den Willen, hilft Lebenserfahrungen zu machen und abzulegen, was unser aller Fortschritt hindert.“

„Das deutsche Volk ist nur miteinander stark und nur miteinander kann man besser jedes Ziel erreichen, was man sich steckt. Nur eine starke Gemeinschaft kann auch eine sichere Zukunft bilden.“

„Die Vergaberichtlinien zum Bundesverdienstkreuz sollten m. E. im Rahmen der Vergleichbarkeit der EU-Mitgliedsstaaten harmonisiert und gleichzeitig auch reformiert werden. Als Vorstufe zum Bundesverdienstkreuz am Bande, könnte die Bundes-Verdienstmedaille für mehr verdiente Bürgerinnen und Bürger dann in Betracht kommen.“

So etwas kommt heraus, wenn „Bürgerinnen und Bürger dem Bundespräsidenten ihre persönlichen Wünsche und Visionen mit auf den Weg geben“. Offenbar bekommt jeder Präsident das Volk, das er verdient.

18. August 2010, 14.17 Uhr:

Der Finanzprofi spricht

von Jörn Schulz

Es scheint sich kaum noch jemand an die Zeit zu erinnern, da die Tätigkeit des damaligen Finanzministers unweigerlich zu Schlagzeilen wie „Alle sauer auf Steinbrück“ führte. Peer Steinbrück, nunmehr einfacher Bundestagsabgeordneter, ist ein beliebter oder zumindest hochbezahlter Redner. Er kassiert lieber 7000 Euro oder mehr für einen Vortrag als an einer Bundestagsdebatte teilzunehmen.

Vor dieser Enthüllung aber hat eigentlich niemand Steinbrück vermisst. Weise und vorausschauend hatte er im September 2008 gesagt: „Es gibt keinen Anlass, an der Stabilität des deutschen Finanzsystems zu zweifeln“. Später forderte er: „Wenn es auf dem Weltfinanzmarkt brennt, dann muss gelöscht werden.“ Ein so brillanter Analytiker ist der richtige Mann, um auf der „Leitmesse für Finanzprofis“ und ähnlichen Veranstaltungen aufzutreten. Wenn Steinbrück verraten würde, wie er seine Nebeneinkünfte investiert, wüsste man zumindest, wo man sein Geld auf keinen Fall anlegen sollte.

Ein Buch schreibt er auch, und „aus Branchenkreisen ist zu hören, dass ein Autor vom Range Steinbrücks mit einem Garantie-Honorar des Verlags in Höhe von etwa einer Viertelmillion Euro rechnen kann“. Angesichts einer solchen Verlagspolitik muss man sich über die Krise des Buchmarkts nicht wundern. Steinbrücks Werk heißt nicht „Wie ich die Finanzkrise verschlief“, sondern „Unterm Strich“. 23 Euro soll es kosten. Es gibt billigere Schlafmittel.

14. August 2010, 17.00 Uhr:

Stuttgart kommt nicht in Frage

von Ferdinand Muggenthaler

Doch mal ein Ah-Erlebnis beim Zeitunglesen: Mit der Förderung armer Familien hat die Stuttgarter FamilienCard wenig zu tun: Die 60 Euro bekommen Kinder aus Familien mit einem Jahresbruttoeinkommen von bis zu 60.000 Euro – bis letztes Jahr lag die Einkommensgrenze sogar bei 70.000. Ein Geschenk der Grünen an ihre besserverdienende Klientel.

Genaue Zahlen über die Durchschnittsbruttojahreseinkommen sind schwer zu bekommen. Aber auch in Stuttgart bekommt ein Vollzeitverdiener im Durchschnitt mit Zulagen „nur“ 41.820 Euro im Jahr. Erst wenn beide Eltern voll arbeiten, kommen sie über die Einkommensgrenze.

Von Berlin aus wirken die Stuttgarter Verhältnisse ohnehin weltfremd. Vergleicht man die Primäreinkommen 2007 (d.h. Brutto von allen, die keine Sozialtransfers bekommen) in Stuttgart und Berlin, dann sieht es so aus: Ein durchschnittlicher Haushalt in Stuttgart hatte ein Primäreinkommen von 52.370 Euro, in Berlin nur von 28.215 Euro im Jahr. Verfügbares Haushaltseinkommen ("Netto-Einkommen") 2007: Stuttgart: 41.935 Euro / Berlin: 26.081 Euro. (http://www.vgrdl.de/Arbeitskreis_VGR/ergebnisse.asp?lang=de-DE#KR)

Wie gut, dass sich Lebensqualität auch für Materialisten nicht nur am verfügbaren Einkommen misst. Ein Umzug nach Stuttgart kommt nicht in Frage - trotz zweier Kinder.

Seiten:12

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