Schlüppis
Neues Deutschland-Banner
Archiv für: Mai 2011
11. Mai 2011, 17.25 Uhr:

Berliner Schnauze it's called

von Jörn Schulz

“Berliners have a new enemy: YOU.” Der Guardian informiert die Briten über die neue Anti-Tourismus-Bewegung in Berlin. „Berlin, I heard this week, is becoming ‚like Ballermann’.“ Helen Pidd erläutert die indigene Kultur: “Some locals have been mithering about tourists for years, though mithering is in their DNA. Berliner Schnauze it’s called, an untranslatable term that encaptures a particularly blunt and glib way of seeing the world. They’re quite proud of it.“ Treffend wird die Berliner Ökonomie charakterisiert: “There is barely any industry left, financial services are still over in Frankfurt and all the money is down in Bavaria and Baden-Württemberg. Berlin’s media savvy mayor Klaus Wowereit knows this all too well, which is why he has OK’d developments all over town and coined the famous phrase ‘Berlin is poor but sexy’ which has drawn hedonists from around the globe.”

Amüsant auch manche Kommentare: “It’s hardly news that Berlin’s (or to be more accurate, Kreuzberg’s) alternative scene can be a grumpy lot- not so much spiessbuerger as spiessanarchisten (…) And it’s still incredibly cheap compared with just about any other major European capital, or indeed any other big German city. But evidently the locals never leave Kreuzberg long enough to find that out for themselves.”

 

 

 

 

 

5. Mai 2011, 19.05 Uhr:

Wer braucht solche Freunde?

von Jörn Schulz

Jede Regierung hat die Freunde, die sie verdient. Nach Muammar al-Gaddafi hat nun auch der Donau-Taliban Viktor Orbán, dessen Regierung rechtsextreme Schlägertrupps gewähren lässt und die Pressefreiheit einschränkte, Deutschland gelobt. In unangemessener Weise mische sich die EU in ungarische Angelegenheiten ein, doch „’von der deutschen Seite habe ich keine Regung vernehmen können, die wir als Eingriff hätten interpretieren müssen’, sagte er. Eine entsprechende Stellungnahme ‚hätte mich auch überrascht’.“ Mich auch.

5. Mai 2011, 18.53 Uhr:

Selektive Sensibilität

von Jörn Schulz

Der Offizier muss von der Anwesenheit dutzender Zivilisten gewusst haben, befahl aber den sofortigen Angriff, obwohl er falsche Angaben machen musste, um eine Genehmigung für diese gegen die Einsatzregeln verstoßende Bombardierung zu erhalten. Die Vorschläge der Piloten, die Zivilisten durch einen Überflug in geringer Höhe zu warnen oder wenigstens kleinere Bomben zu benutzen, lehnte er ab. Die zuständige Staatsanwaltschaft ignorierte alle belastenden Beweise, sodass es nicht einmal zu einem Prozess kam.

Nun die Preisfragen:

Welcher Schurkenstaat hatte die Bombardierung zu verantworten?

Aus welchem Land kamen die zögerlichen Piloten?

Warum unterstellte kein Journalist aus dem Schurkenstaat dem Täter als Motiv alttestamentarische Rachegelüste?

Antworten auf die ersten beiden Fragen finden Sie hier und hier.

 


 

 

 

 

Schmeicheln Sie uns!

Falls Sie Ihre Wertschätzung für unsere Website ausdrücken möchten, können Sie dies mithilfe des Mikro-Bezahlsystems Flattr tun. Benutzen Sie einfach den folgenden Button:

Mehr Informationen auf flattr.com

RM16

Werden Sie ein Fan!

Jungle World
auf Facebook

Sie müssen sich nicht für Facebook registrieren, um unsere Seite zu betrachten. Na gut, dann …