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Kürzliche Beiträge
3. Dezember 2015, 07.02 Uhr:

Kein deutsches Blut

von Thomas von der Osten-Sacken

Antiimperialisten in Deutschland sind zuerst immer deutsche Antiimperialisten und deshalb sorgen sie sich auch ums deutsche Blut.

Fuer  Jihadisten und allerlei andere Terroristen mag man nicht sterben, die antiimperialistische Solidaritaet gilt denen naemlich nur dann, wenn sie ihrerseits Judenblut vergiessen.

1. Dezember 2015, 22.46 Uhr:

Bezahlte Razzia gegen Fluechtlinge

von Thomas von der Osten-Sacken

Die Tuerkei tut was fuer die drei Milliarden, die die EU ihr dafuer zahlt. Wenn also bald ein paar weniger Fluechtlinge an der bayrischen Grenze auftauchen sollten, dann ganz sicher nicht, weil weniger Menschen fliehen, sondern weil sie in der Tuerkei verhaftet werden.

Sie reden vom Fluchtursachen bekaempfen, sie bekaempfen die Fluechtlinge. Und die werden natuerlich weiter kommen, solange sich in ihren Herkunftslaendern nichts aendert. Die Flucht wird nur noch riskanter und teurer werden.

Turkish coast guards arrested around 1,300 migrants and three suspected smugglers Monday (30 November) in a crackdown operation just a day after the EU and Turkey reached a political deal to stem the flow of migrants to Europe.

250 police officers raided eight different places in the region around Ayvacik, in south-western Turkey, from which people try to reach the Greek island of Lesbos.

The people arrested, mainly Syrians, Afghans, Iraqis and Iranians, were hiding in forests and on small beaches, Turkish press agencies reported. Police also seized four boats and six motors and found the body of a dead man.

The police operation follows a EU-Turkey summit in Brussels Sunday (29 November) where both parties “agreed to implement the Joint Action Plan which will bring order into migratory flows and help to stem irregular migration".

24. November 2015, 21.11 Uhr:

Reaktionen

von Thomas von der Osten-Sacken

Die tuerkische Luftwaffe schiesst ein russisches Flugzeug an der syrisch-tuerkischen Grenze ab, das den tuerkischen Luftraum verletzt haben aoll.  Entsprechend fallen Reaktionen in Deutschland aus.

Sigmar Gabriel:

“Erst mal zeigt der Zwischenfall, dass wir einen Spieler dabeihaben, der nach Aussage von verschiedenen Teilen der Region unkalkulierbar ist: Das ist die Türkei und damit nicht die Russen", zitiert ihn die Nachrichtenagentur dpa. “Dass die Russen jetzt die Konfrontation auslösen durch die Verletzung des Luftraums, darf einen ja nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch die Türkei dort in diesem Konflikt eine schwierige Rolle spielt.”

Generalinspekteur a.D. Harald Kujat:

“Wenn die russischen Piloten die syrisch-türkische Grenze überflogen haben und danach fünf Minuten lang zehnmal gewarnt worden, dann wären sie also mindestens vierzig, fünfzig, wenn nicht mehr Kilometer in den türkischen Luftraum eingedrungen. Das ist offensichtlich nicht der Fall. Es gibt also hier durchaus Erklärungsbedarf.” (…)

“Wir sehen auch bisher nicht, dass die Türkei sich an die Verabredung hält, die sie mit der Europäischen Union getroffen hat, nämlich den Strom der Flüchtlinge nach Europa zumindest zu kanalisieren, zu begrenzen. Das ist alles nicht besonders hilfreich.”

Gregor Gysi:

Anstatt den terroristischen IS bekämpft Erdogan dessen Gegner.

23. November 2015, 20.59 Uhr:

No future for Jews

von Thomas von der Osten-Sacken

Europa 2015. Ein Satz des belgischen Rabbi Avraham Gigi. Mehr braucht es nicht.

People understand there is no future for Jews in Europe

14. November 2015, 12.12 Uhr:

Don't pray for us

von Thomas von der Osten-Sacken

Joann Sfar, dssen Karikaturen auch von Charlie Hebdo verlffentlicht werden, reagiert auf die gestrigen Massaker in Paris:

12. November 2015, 11.05 Uhr:

Kultur und Integration

von Thomas von der Osten-Sacken

Manuela Schleswig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (SDP) schreibt:

Moscheegemeinden und muslimische Verbände leisten einen wertvollen Beitrag zur Integration. Insbesondere Flüchtlinge profitieren davon, wenn andere Musliminnen und Muslime sie in Deutschland willkommen heißen und unsere gemeinsamen Werte vermitteln. Deshalb habe ich die heutige Sitzung des Lenkungsausschusses der Deutschen Islam Konferenz dazu genutzt, den muslimischen Verbänden in Deutschland zu danken und sie darum gebeten, diesen Weg weiterzugehen.

Dazu eine kleine Geschichte:

Ein Freund von mir arbeitet in der Nähe einer Aufnahmeeinrichtung für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Jeden Morgen tauchte da ein Imam aus einer benachbarten Moschee auf, um mit den Jugendlichen zu „sprechen und zu beten“ .

Eines Tages erschienen bei meinem Freund eine Delegation aus jungen Syrern, Afghanen und Irakis und erklärte, sie hätten den Eindruck, er wär ganz cool und täte sie verstehen.

Sie wollten diesen Iman nicht, sagten sie, der erzähle nur radikales Zeugs und vor sowas seien sie unter anderem geflohen, es gäbe doch in Deutschland, hätten sie gelernt, so etwa wie Hausverbote. Das solle man gegen den verhängen.

Mein Freund also wandte sich an die Leitung des Aufnahmeeinrichtung und überbrachte die Botschaft. Dort zeigte man sich äußerst erstaunt und sagte ihm, aber es sei doch ganz toll, dass der Kleriker sich so rührend um die jungen Leute kümmere, er entstamme doch auch ihrer Kultur und verstehe sie.

Mehr fällt mir zu alle dem Gerede, man müsse nun die Islamverbände bei der Integration einbinden und Muslime müssten Muslime helfen, nicht ein.

Außer, auch wenn es vielleicht unpassend klingt, auf eine Bemerkung von Adorno aus derMinima Moralia zu verwiesen, dass Menschen immer noch besser als ihre Kultur seien.

11. November 2015, 14.26 Uhr:

Iranisches Regime bei Wiener Buchmesse

von Thomas von der Osten-Sacken

Gastbeitrag von Stephan Grigat

 

Noch ein Zuckerl für die Mullahs: Nach dem Besuchsreigen deutscher und österreichischer Politiker und Wirtschaftsvertreter nach Teheran bekommt das iranische Regime nun in Wien seine nächste Belohnung serviert: Ein eigener Stand bei der wichtigsten Buchmesse in Österreich, der “Buch Wien", bei der Khamenei-Vertraute die Ideologie der Ajatollahs erklären dürfen. Das Bündnis STOP THE BOMB hat heute u.a. mit Verweis auf die weiterhin aufrechte Todesfatwa gegen Salman Rushdie und den Hinrichtungsrekord der Teheraner Machthaber die Ausladung der iranischen Regimevertreter gefordert.

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