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Kürzliche Beiträge
11. August 2008, 12.18 Uhr:

Nach dem Film

von Stefan Ripplinger

Vorübergehende Affektisolierung nach dem Anschauen aufwühlender Filme: Als nach einer Aufführung von „Black Hawk Down“ am Potsdamer Platz ein Auto heftig scheppernd in ein anderes fuhr und alle Touristen und Geschäftsleute vor Schreck erstarrten, lächelten wir nur und liefen weiter. Was soll sein? Dasselbe heute Nacht, ich hatte gerade „Family Plot“ von Hitchcock gesehen, als ein Auto ins Haus krachte, Polizisten mit gezogenen Pistolen sich dem rauchenden Wrack näherten und „Hinlegen! Hinlegen!“ brüllten. Ich fragte mich lediglich, wie der Fahrer sich wohl auf einem Fahrersitz hinlegen sollte, und ging zu Bett.

("BZ", 12. VIII. 2008)

10. August 2008, 13.56 Uhr:

Zwei palästinensische Fußgeschichten

von Ivo Bozic

Das große Leid des Abu Samek und der große Zeh des Abu „Che“ Rahma.
Hier lesen.

7. August 2008, 01.09 Uhr:

Allgemeine Verkehrung der Menschenrechte

von Ivo Bozic

Thema der Woche in der Jungle World: der UN-Menschenrechtsrat auf Abwegen. Darin ein Interview mit Hillel Neuer von der NGO “UN Watch“. Hier seine coole Rede vor dem Menschenrechtsrat der Uno in Genf und die Antwort des beleidigten Präsidenten… boah, is der stinkig…

4. August 2008, 08.20 Uhr:

Säuretest

von Stefan Ripplinger

Der Philosoph Shaftesbury schrieb Satire eine hygienische Wirkung zu. In seinem Essay concerning Enthusiasm bemerkt er, nichts sei so ernst und heilig, dass es nicht dem „Test of Ridicule“ ausgesetzt werden dürfe. Ja, das Säurebad des Spotts sei durchaus notwendig, denn ernst und heilig geben sich die Schwindler und Schwätzer. Leg die Dinge erst einmal in ätzende Säure, dann schau, was von ihnen übrig bleibt.

Doch macht das Beispiel, das er anführt, stutzig.

Weiterlesen.

1. August 2008, 20.22 Uhr:

Tiersex

von Ivo Bozic

Wie ich den Film „Animals in Love“ fand, steht ja in der „Jungle World“. Ziemlich ähnlich hat es offenbar Daniel Bickermann vom „Schnitt Magazin“ gesehen. Ganz anders jedoch die Rezension in der „taz“ vom höchst geschätzten und verehrten Kollegen Cord Riechelmann. Trotzdem lesenswert, und bei mir leider nicht vorkommend, seine Kritik des deutschen Off-Kommentars (ich kannte nur die englische Fassung), etwa: „’Das wichtigste Gebot im Tierreich ist die Erhaltung der Art’, sagt eine Frauenstimme auf Deutsch. Das ist biologisch spätestens seit Charles Darwin Unfug.“ So siehts aus.

31. Juli 2008, 15.06 Uhr:

Die Erlösung muss warten

von Jörn Schulz

Es sind schlechte Zeiten für Propheten. Gegen einen 28jährigen hat die Staatsanwaltschaft Sicherungsverwahrung beantragt, weil er versucht hat, auf das Papomobil zu hüpfen. „Den Ermittlungen zufolge soll der Beschuldigte die Wahnvorstellung gehabt haben, der wiedergeborene Jesus Christus zu sein (…) In dieser Vorstellung habe er sich zum offenen Papamobil des Papstes begeben wollen, um diesen von seinem Platz zu verstoßen und den Platz selbst einzunehmen.“ Wahnvorstellung? Und wenn er es nun ist? Hatte nicht auch der erste Jesus erhebliche Probleme, weil Papi ihm kein Beglaubigungsschreiben mitgab? Hätte Jesus nicht gute Gründe, stinksauer auf den Papst zu sein und seinen Platz einzunehmen? Womöglich hat Gott entschieden, dass es nun an der Zeit für die lang erwartete Rückkehr ist. Und da kommt das Landgericht Waldshut-Tiengen daher und versaut den ganzen Heilsplan. Das Armegeddon, der Weltuntergang, Aufstieg und Sturz Satans, das Reich Gottes – die große Show fällt aus, weil ein paar baden-württemberger Provinzbürokraten die Posaune nicht gehört haben.

28. Juli 2008, 13.29 Uhr:

Nur die Liebe zählt

von Ivo Bozic

Wenn Sie immer noch Single sind, an uns liegts nicht. Schauen Sie sich nur die ganzen Anzeigen auf der Homepage an! So viele Fische suchen ein Fahrrad. Ein aufmerksamer Blogger machte uns darauf aufmerksam, dass die Jungle World jetzt auch muslimische Partnerschaften vermittelt. Tatsächlich, wir wünschen viel Glück!

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