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Kürzliche Beiträge
30. April 2013, 19.14 Uhr:

Moralische Läuterung

von Jörn Schulz

Der Kirchentag hat begonnen: „Das ist ein Epochenwandel. Die Krise des Kapitalismus mündet in die Katharsis. In die moralische Läuterung. Es ist nicht zu einem äußeren Umsturz der Verhältnisse gekommen, aber zu einem inneren.“ Streng genommen stammt das Zitat von Jakob Augstein, aber die Pfaffen werden es schwer haben, dieses pastorale Geschwafel zu überbieten.

Die Eröffnunsgpredigt hält Andreas Barner, Vorsitzender der Unternehmensleitung von Boehringer Ingelheim, über die Losung „Soviel du brauchst“. Ich wette, das hat er noch nie einem Gewerkschafter bei Tarifverhandlungen gesagt. Aber zu so einem Kirchentag gehört eben das „Gespräch mit der Wirtschaft (gemeint sind die Unternehmer) in der Hamburger Tradition des ‚ehrbaren Kaufmanns’ ebenso wie der Austausch mit den Gewerkschaften“, die sich übrigens in Hamburg zu einer „Brückenveranstaltung“ mit der evangelischen Kirche treffen, obwohl diese nicht einmal das kapitalistische Arbeitsrecht anerkennt.

Die Losung spielt auf eine Episode des Exodus an, und es gibt auch ein Lied, das die theologisch etwas eigenwillige Interpretation vorgibt: „Es geht um das richtige Maß. Die Israeliten sollen sich nehmen, so viel sie brauchen. Doch – es geht ihnen wie den meisten – das, was der Mensch wirklich braucht, weiß er gar nicht so genau. Geschweige denn, was der oder die Andere wirklich braucht. Und so nehmen die einen viel, die anderen wenig. Folge: Das, was zu viel ist, verdirbt. Den Charakter übrigens auch. Quintessenz: Das, was du wirklich brauchst, gibt Gott überreichlich und täglich neu“, meint Kirsten Fehrs, Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck.

Tatsächlich sagt die Bibel, dass beim Sammeln alles klappt. Aber viele glauben nicht, dass sie am folgenden Tag wieder Brot finden werden und heben sich sicherheitshalber etwas auf. Deshalb, und nur deshalb lässt Gott das Brot über Nacht vergammeln, während es im gleichen Zeitraum nicht verdirbt, wenn der kommende Tag Sabbat ist. Gescholten werden dann jene, die auch am Sabbat Brot suchen, obwohl Moses gesagt hat, dass sie keines finden werden. Es geht also nicht um Gier, sondern um Gehorsam: „Da sprach der HERR zu Mose: Wie lange weigert ihr euch, zu halten meine Gebote und Gesetze?“ Offensichtlich ist auch, dass der Brotsegen nicht einfach so daherkommt, sondern weil „der HERR euer Murren gehört hat“ und einen Aufstand gegen Moses und den Heilsplan verhindern will.

Die Episode stammt aus einer Zeit, in der man mit Gott noch Tarifverhandlungen führen konnte, übrigens mit größeren Erfolgsaussichten als heute mit der Diakonie. In normalen Zeiten aber konnten die Juden nicht mit Manna rechnen, die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens kommt erst bei Jesus auf: „Darum sage ich euch: Sorget nicht für euer Leben, was ihr essen sollt, auch nicht für euren Leib, was ihr antun sollt.“ Aber das wäre wohl etwas zu viel Katharsis, stattdessen predigt Hans-Nissen Andersen, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Darlehnsgenossenschaft: „Bei aller Wichtigkeit der Marktwirtschaft, darf es keinen Gewinn um jeden Preis geben, kein Gewinn auf Kosten Schwächerer, der Umwelt oder unserer Menschlichkeit. Letztlich sind wir alle, Unternehmen und Mitarbeitende dem Gemeinwohl verpflichtet.“ Sie können es also doch so gut wie Augstein. Wir aber sollten die Losung zum Anlass nehmen, beharrlicher zu Murren und auch mal mit einem Aufstand zu drohen, denn siehe, auf einmal klappt es doch mit den übertariflichen Zulagen.

22. April 2013, 22.56 Uhr:

Durchbrennen in Somlia

von Thomas von der Osten-Sacken

Aus Somalia berichtet Abdi Guled, dass es wieder so etwas wie ein wenig Hoffnung auf Besserung gibt, dank den Truppen der Afrikanischen Union:

Seit die islamistischen Rebellen der Al-Shabaab-Miliz aus den meisten somalischen Städten vertrieben wurden, normalisiert sich das Leben dort wieder. Unter der Herrschaft der Miliz, die das islamische Recht der Scharia streng auslegt, war heiratswilligen Paaren das Durchbrennen unter Androhung von Peitschenhieben oder der Steinigung verboten. Nun gilt wieder eine tolerantere Form des Islams, und junge Paare wagen es wieder, sich den Wünschen ihrer Familien zu widersetzen und durchzubrennen, um den Partner des Herzens zu heiraten.

20. April 2013, 15.53 Uhr:

Zum Erbrechen

von Thomas von der Osten-Sacken

Kaum wird bekannt, dass die Täter des Massakers von Boston aus Tschetschenien stammen und offenbar große Sympathien für den Djihadismus pflegten, liest man, wie etwa im Front Page Magazine, solche Sätze:

Every believer in Islam is a potential terrorist. Islam is the ultimate sleeper cell. Terrorism is coded into the ideological DNA of a religion built on war.

Was folgt daraus? Sollen alle Muslime in den USA nun interniert werden, wie damals Japaner während des II. Weltkrieges, gleich deportiert oder kollektiv unter Observation gestellt?

Obamas Außenpolitik, die so ganz anders sein sollte als die seines Vorgängers, hat eine schwere Niederlage erlebt. Trotz großer Reden in Kairo, trotz Absage an den “War on Terror", trotz Schmusekurs mit Islamisten aller Couleur, hassen diese die USA ganz einfach weiter und träumen noch immer von der Zerstörung des “großen Satans".Nun ist ihnen ein weiterer Anschlag geglückt.

Sprachen früher amerikanische Rechte von der Notwendigkeit, den Nahen Osten zu verändern, von “Regime Change” und “Rogues States” so scheint ist, fallen sie zunehmend in eine Wahrnehmung der Welt zurück, die in diesem Front Page Magazine Artikel einen ädaquaten Ausdruck gefunden hat.

Nun steht zu befürchten, dass die Demokraten, nur um ihren außenpolitischen Kurs zu verteidigen, versuchen werden, die Affiliation der mutmaßlichen Täter mit dem globalen Djihad herunter zu spielen und sie als tschetschenische Separatisten darzustellen. Schon warnt der Atlantic:

To allow the Boston attacks to cast all Chechens as violent religious zealots is exactly what Putin needs. That will allow him to keep his deadly arrangement going.

Es gälte nun, gäbe es noch ein wenig Restvernunft und Humanität, sich der Wahl zwischen diesen zwei Übeln zu erwehren. Die Chancen stehen allerdings schlecht, seit die einen zu beweisen versuchen, dass Islamophobie in der Tat nicht nur ein Kampfbegriff der Organisation Islamischer Staaten gegen ihre Kritiker ist, sondern offenbar eine Geisteshaltung und die andere Seite nicht müde wird, zu beteuern, islamische Organisationen und Parteien seien merheitlich eigentlich unglaublich moderat und demokratisch und die Anwendung von Terror widerspräche ja den friedlichen den Lehren des Islam.

Doch es gab angemessene Reaktionen auf den Terror von Boston, aus Ländern, in denen sie ja angeblich alle potentielle Terroristen sind … und ich wette schon vor einigen Tagen wusste man instinktiv in Kabul, Bagdad und Syrien, dass die Anschläge islamistisch motiviert waren:

 

17. April 2013, 18.09 Uhr:

Emission accomplished

von Jörn Schulz

Sollten Sie zufällig ein talentierter Hacker auf der Suche nach einer Mission sein, hätte ich da eine Idee: Lassen Sie CO2-Emissionszertifikate verschwinden. Wie gesagt, das ist nur eine Idee, nicht dass jetzt jemand denkt, hier würde zu illegalen Handlungen aufgefordert. Würde uns nie in den Sinn kommen, Frau Schröder! Aber zurück zu den Zertifikaten: die existieren nur digital, und wenn sie weg sind, sind sie weg.

Wenn es Ihnen – nein, nicht Ihnen, Frau Schröder, sondern Ihnen, lieber talentierter Hacker – gelingen sollte, alle Zertifikate verschwinden zu lassen, darf niemand in der EU mehr CO2 ausstoßen. Theoretisch jedenfalls, denn man ahnt, dass Kraftwerke und Industriebetriebe trotzdem weiterlaufen würden. Sie könnten natürlich auch sagen wir mal 80 Prozent der Zertifikate verschwinden lassen, dann wären die übrigen auf einmal etwas wert und Investitionen in den Klimaschutz würden sich wieder lohnen. Dann käme die ökologische Marktwirtschaft endlich wieder ins Lot, und aus der Finanzbranche, wo jahrelang die Interbankenzinssätze manipuliert wurden, um Stabilität vorzutäuschen, weiß man, dass es ohne Schummelei im modernen Kapitalismus nicht mehr geht.

Weiterlesen.

16. April 2013, 17.30 Uhr:

Das Ich ist wieder da!

von Jörn Schulz

Vielleicht hat die SPD ja doch noch eine Chance bei den Wahlen, denn Guido Westerwelle äußert sich jetzt wieder zur Innenpolitik. Ihn erinnert der SPD-Slogan „Das Wir entscheidet“ an die DDR-Parole „Vom Ich zum Wir“, er mahnt: „Es besorgt mich dieses Maß an mangelndem Geschichtsbewusstsein, dass wir schon vergessen haben, was passiert, wenn das Kollektiv Vorrang hat vor der einzelnen Persönlichkeit.“ Tja, Herr Westerwelle, haben Sie da nicht eine Kleinigkeit vergessen? Schließlich handelt es sich um den Slogan einer Leiharbeitsfirma. Mit anderen Worten: Leiharbeit ist Zwangskollektivierung auf Kosten der Individualität! Da ist ja was dran, die Leute haben keinen Einfluss auf ihr Arbeitsfeld, werden ohne Rücksicht auf persönliche Bedürfnisse mal hierhin, mal dahin gescheucht und erhalten Löhne auf DDR-Niveau. Wer hätte gedacht, dass Sie sich zu einer wenn auch partiellen Kapitalismuskritik durchringen können? Aber auf die Parteispende des Verbands der Personaldienstleister werden Sie dieses Jahr wohl verzichten müssen.

12. April 2013, 17.06 Uhr:

Wir!

von Jörn Schulz

„Vor keinem Fettnapf weicht zurück / Unser Mann, der Peer Steinbrück“ – das wäre ein passender Slogan für den SPD-Wahlkampf. Oder: „Verlieren fällt uns gar nicht schwer / Denn wir haben unsern Peer“. Nach der Wahl wird man dann titeln können: „Peer zählt nun wieder Honorare / Angela ihre Kanzlerjahre“.

Es ist ja gar nicht so unpassend, dass die SPD mit dem Slogan einer Leiharbeitsfirma wirbt, schließlich hat die Branche der Partei der Agenda 2010 viel zu veranken. Und man kann den Leuten schließlich nicht mit dem alten Zeug kommen, „Überführung der Grundstoffindustrie in Gemeineigentum - nicht Herrschaft der Manager und Großaktionäre“, tja, das war 1953.

Tatsächlich hält die Zeitarbeitsbranche eine erstaunlich große Auswahl an passenden SPD-Wahlkampfslogans bereit, „Weil jeder Einzelne zählt“ (Tempton), „Die Zukunft beginnt heute!“ (zeitconcept), „Gute Arbeit vor Ort“ (Zag Personaldienste), „… weil Personal Vertrauenssache ist“ (Aventa Personalservice) – hmm, den vielleicht lieber nicht, aber der Slogan des Bundesverbands der Personaldienstleister, „Einstieg. Aufstieg. Wachstum.“, erfüllt alle Anforderungen. Dynamisch. Optimistisch. Nichtssagend.

Warum hat die SPD ausgerechnet das weder zukunftsfähige noch nachhaltige „Das Wir entscheidet“ ausgewählt? Who the fuck ist „Das Wir“? Unweigerlich denkt man an Freddy Quinns unvergesslichen Song „Wir“. Der richtete sich damals gegen die „Gammler“, aber ein paar kleine Änderungen im Text, und schon könnte ein prima SPD-Wahlkampfsong draus werden. Also, liebe Genossinnen und Genossen im Willy-Brandt-Haus, den Steinbrück könnt ihr nun nicht mehr feuern, um die Wahl trotzdem zu gewinnen könnt ihr ihn entweder im nächsten Fettnapf ertränken, was aber unappetitlich und zudem ein Straftat wäre, oder diesen Song, ich würde ihn „Hymne der Gerechtigkeit“ nennen, so laut singen, dass niemand mehr Steinbrück hören kann. Das Beraterhonorar bitte ich an die Stiftung Schulz Unlimited auf den Caymans zu überweisen.

„Wer will nicht mit Bankern verwechselt werden? WIR!
Wer sorgt sich um die Arbeit auf Erden? WIR!
Ihr seid ständig am Knete verprassen,
wer kann eure sinnlose Gier nicht mehr fassen? WIR! WIR! WIR!
Wer hat den Mut, für euch sich zu schämen? WIR!
Wer lässt sich unsere Zukunft nicht nehmen? WIR!
Wer sieht euch ständig Boni kassieren,
und muss vor euch jede Achtung verlieren? WIR! WIR! WIR!

Denn jemand muss da sein, der alles berichtigt,
der die Pleiten aufhält,
der erstmal so richtig die Banken bezichtigt,
denn die haben ja unser Geld.

Die Welt von Morgen sind bereits heute WIR!
Wer bleibt nicht ewig eure Beute? WIR!
Wer trägt sein Geld in Steueroasen,
lässt sich von Escort-Girls einen blasen? IHR! IHR! IHR!
Wer schnürt für euch die Rettungspakete? WIR!
Wer überschüttet euch ständig mit Knete? WIR!
Wer hat sogar so ähnliche Maschen,
nur nicht genug Geld, um es zu waschen? WIR! WIR! WIR!

Auch wir woll’n vom Geld mehr,
drum wählen wir den Peer,
der soll sie besteuern,
sonst werd’n wir ihn feuern“

Halt, so geht’s natürlich nicht. Viel zu radikal. Versuchen wir’s nochmal:

„der kann uns versichern
ohne zu kichern,
dass er für Gerechtigkeit sorgt
und uns im Notfall was borgt.“

Ja, schon besser.

„Wer hat noch nicht die Hoffnung verloren? WIR!
Und zieht den Bankern nun an den Ohren? WIR!
Doch wer will weiter nur kassieren,
bis nichts mehr da ist zum kassieren? IHR! IHR! IHR!“

Zum Schluss muss natürlich noch nachhaltig zukunftsfähiger Optimismus anklingen:

„Wer hat die Arbeiter niemals verraten? WIR!
Und ist bekannt für gute Taten? WIR!
Wer wird deshalb die Wahlen gewinnen? WIR!
Wer lässt dann Deutschlands Zukunft beginnen? WIR!

Wir lieben den Steinbrück
Da gibt es kein zurück
Es hält uns kein Fettnapf mehr auf
Wenn Wir dann entscheidet
Und niemand mehr leidet
Dann nimmt das Glück seinen Lauf.“

12. April 2013, 00.27 Uhr:

Dao, Kim, das Tierkreiszeichen und die identitäre Narzisse

von Thomas von der Osten-Sacken

Zum Glück gibt es die Genossen von der Jungen Welt, die ganz poststalinistisch es zwar noch immer mit allen möglichen Diktatoren halten, solange diese nur zertifiziert antiimperialistisch sind, sich aber auch der neuen Religiösität, die allüberall zu spüren ist, langsam öffnen und  deshalb neuerdings auch Verständnis für fernöstliche Spiritualität zeigen. Und so  materialistisch-daoistisch erklärt macht das Verhalten der nordkoreanischen Führung plötzlich ganz viel Sinn, ist eigentlich nur, wie bei großen antiimperialistischen Führern ja immer, nur auf Frieden ausgerichtet:

60 Jahre später besteht ein Kalkül Pjöngjangs darin, mit allen Mitteln darauf hinzuwirken, das Waffenstillstandsabkommen in einen längst überfälligen Friedensvertrag mit eigenen Sicherheitsgarantien zu überführen. Die Zahl 60 ist in der Region symbolträchtig und von größter Bedeutung – die fünf Elemente der daoistischen Philosophie multipliziert mit den zwölf Tierkreiszeichen stehen für einen Lebenszyklus, weshalb der 60. Geburtstag auch als wichtigster gilt.

Die Kameraden von den Rechtsekeltruppe namens “Die Identitären” finden den Antiimperialismus Nordkoreas auch ganz toll, haben es aber bislang vor lauter Moscheenbesetzerei offenbar noch nicht geschafft, eine Einführung in den Daosimus zu lesen und bleiben deshalb bei einer eher bodenständig alteuropäischen Diktion:

(Nordkorea) ist also bündnisfrei und selbstbestimmt, wirtschaftlich unabhängig von globalen Konzernen und militärisch antiimperialistisch und nur der Selbstverteidigung verpflichtet. So verblüfft es nicht, daß insbesondere der Weltenbrandstifter USA und die ihm im Kadavergehorsam folgenden NATO-Staaten die neue Gefahr propagieren. (…)
Die nordkoreanische Planwirtschaft boomt natürlich nicht. Einerseits ist die landwirtschaftlich urbare Fläche schlichtweg zu klein, um das ganze Volk zu ernähren, sodaß Nordkorea vor allem aus China, mit dem es täglichen Flug-, Bahn– und Schiffsverkehr unterhält, vorwiegend Nahrungsmittel importiert.
Andererseits kann sie auch nicht boomen, da sie nicht wie die westlichen Staaten auf dauerhaftem und linear steigendem Wachstum, sondern auf Notwendigkeit und Gleichheit aufgebaut ist.

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