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Kürzliche Beiträge
26. November 2013, 22.41 Uhr:

Wissen, was fuer Israel gut ist

von Thomas von der Osten-Sacken

Beim Spiegel wissen sie, was fuer Israel gut ist. Und sie wissen es natuerlich besser, als die Israelis selbst:

Israels Sicherheit ist mehr gedient mit einem vorsichtigen Herantasten auf beiden Seiten hin zu mehr Vertrauen und Berechenbarkeit als mit Netanjahus emotionalisierenden Ansprachen.

Man mag die Führung in Teheran nicht mögen - und dafür gibt es viele gute Gründe, angefangen von der Menschenrechtslage bis hin zur Unterstützung brutaler Milizen und Regime im Ausland. Doch auch Netanjahu wird lernen müssen, mit ihr zu leben.

Man koennte die Fuehrung in Teheran auch noch nicht moegen (ja ihr Ende sich herbeiwuenschen), weil die Vernichtung Israels, oder in ihrer eigenen Diktion des “zionistischen Krebsgeschwuers", eines der erklaerten Ziele der Islamischen Republik Iran ist. Aber Juden sollten eben lernen mit eliminatorischen Antisemiten zu leben, statt sich staendig den schoenen internationalen diplomatischen Bertrieb mit ihren Sorgen zu stoeren.

14. November 2013, 21.34 Uhr:

Selbskritik in der UN

von Thomas von der Osten-Sacken

Aus den Hallen der UN:

“Isn’t it a little weird? There are nine or ten resolutions against Israel. And I know there’s a problem with the Palestinians. But there’s other bad s*#@ going on and they’re spending so much time on this.”

Honesty at the UNGA.

But the person who made that statement, like the innocent child in the children’s book The Emperor’s New Clothes, was not an official, not a representative, not an “important” person at all. It was an interpreter who said it.

The now famous UN interpreter thought she was simply speaking to the person sitting next to her, she did not realize that she was speaking into a “hot mic,” that is, a microphone that was transmitting her words to everyone in the hall who had their headphones on. Upon hearing the outburst of laughter from delegates who heard her, the interpreter realized what happened and apologized.

Among the nine resolutions condemning Israel, was one which blamed Israel for its mistreatment of Syrian citizens in the “occupied Golan Heights.”

7. November 2013, 09.30 Uhr:

Der gelbe Sticker

von Thomas von der Osten-Sacken

In Irland, da ist die elende BDS - Boykottiert Israel - Kampagne besonders rührig. Und jetzt verkleben sie Sticker, die natürlich gelb sein müssen, keine andere Farbe hätte es getan:

3. November 2013, 12.25 Uhr:

Bund Schneeberger Mädel

von Thomas von der Osten-Sacken

Auf dem Schneeberger Fackelmarsch gegen Asylbewerber und unter tosendem Beifall,  die Sprecherin des Bund Schneeberger Mädel (BSM):

Immerhin meldet die Bildzeitung, erste Reiseveranstalter (wer reist eigentlich nach Schneeberg?) hätten auf den Fackelmarsch schon reagiert:

Die hässlichen Bilder vom vergangenen Wochenende, sie könnten für Schneeberg dramatische Folge haben. Die Erzgebirgsstadt (14 400 Einwohner) fürchtet nicht nur um ihren guten Ruf, sondern auch um tausende Touristen, die nun aus zubleiben drohen. Erste Reiseveranstalter haben bereits angekündigt, in diesem Jahr die Stadt meiden zu wollen.

30. Oktober 2013, 17.25 Uhr:

Überwachen, aber richtig

von Jörn Schulz

Es wird ja immer behauptet, die Finanzbranche sei nicht in der Lage, sich selbst zu regulieren. Falsch! “Jetzt werden Fondsmanager medizinisch beobachtet", berichtet die Welt. Allerdings nicht, um die Resozialisierungschancen zu untersuchen. Besser arbeiten sollen sie. Das Problem: “Emotionen, Hormone, die Ernährung und auch die allgemeine Fitness haben mitunter große Auswirkungen auf die Entscheidungen, die ein Händler trifft.” Die Lösung: “Das Unternehmen arbeitet mit ‚Essentia’, einer neuen Software, die eine Vielzahl an psychologischen und biologischen Faktoren berücksichtigt. Während der Arbeit zeichnet das Programm Hormonwerte, Herzfrequenz und Stresslevels auf.”

Weiterlesen.

28. Oktober 2013, 18.46 Uhr:

Praktizierte Political Correctness

von Thomas von der Osten-Sacken

Leyla Hussein führte beeindruckend vor, was political correctness, oder besser vermeintliches Verständnis für andere Kulturen, für Folgen haben kann. Sie, die selbst in ihrer Kindheit genitalverstümmelt wurde, sammelte in einem Experiment Unterschriften für die Legalisierung der Praxis in England.

Und was kam dabei heraus?

She decided to conduct an experiment to see “how crazy political correctness has become” but was left in tears by the end.

Approaching shoppers with the petition supporting FGM, she told them she wanted to protect her  “culture, traditions and rights”.

In only 30 minutes 19 people signed it with some saying they believed FGM was wrong but because it was part of Ms Hussein’s culture they would add their names. Only one person refused to sign. (…)

Speaking after the experiment in Northampton, Ms Hussein broke down and said she was scared by people’s reactions.

Würde so etwas in Berlin oder Frankfurt anders verlaufen? Wohl kaum.

In Irakisch-Kurdistan dagegen, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen, würde dieses Experiment vermutlich ganz anders verlaufen. Oder im Senegal. Oder in Ägypten. Oder in Niger. Um nur ein paar Beispiele zu nennen.

27. Oktober 2013, 11.31 Uhr:

Europa und die blonden Mädchen

von Thomas von der Osten-Sacken

Blonde Mädchen, die können ja unmöglich die Töchter von Roma sein, nicht wahr?

Dazu schreibt die New York Times:

Whatever the outcome, the Roma say that it is they who now live in fear — of having their children snatched for no reason other than their cultural identity or skin color. The cases, they say, have helped fan a sometimes violent backlash against the roughly 11 million Roma scattered across Europe. In an era of budget cutbacks and high unemployment, politicians on both the left and the right have singled out the Roma as emblematic of the problems of illegal immigration and have questioned whether they can ever be integrated.

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