18 Metzger: Totes Meer

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18 Metzger: Totes Meer

Von Matrosen, Umstürzen und missglückten Schlussstrichen
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Die Comics von 18Metzger transformieren Alltag in maritime Grotesken. Die Strips sind bevölkert von Matrosen, die keine Sekunde still sitzen können, ohne eine neue Geschäftsidee zu haben. Sie haben mobiles Internet, aber keinen Grund, das Haus zu verlassen. Falls doch, begegnen sie der neuen Mitte (an deren BDSM-Abend das Stoppwort »Freiwillige Selbstverpflichtung« lautet) auf ihrem Weg nach unten. Ihr Versuch, eingebildeten Freunden oder ungebildeten Freundinnen Zuspruch zu spenden, gerät ungeschickt zur Kranzniederlegung. Sie geben vor, zu wissen, dass alles besser wird, wenn das Private nur politisch genug ist und sie im Falschen nicht Zeit mit dem Richtigen vertrödeln. Bei schlechtem Wetter verlegen sie ihren Beitrag zum Untergang der Welt in den Festsaal. Sobald sie die Augen zumachen, treten sie überall in Hundescheiße oder Globalisierungsverlierer. Sie ficken den ganzen Tag und nach ihrem Tod verwandeln sie sich in Bernstein. Wer nicht mit ihnen im selben Boot sitzt, dessen Wasserleiche posten sie auf ihrem Blog.