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Kürzliche Beiträge
19. Mai 2012, 12.07 Uhr:

War es al-Qaida? Oder der syrische Geheimdienst?

von Thomas von der Osten-Sacken

Stecken al-Qaida oder andere jihadistische Terroristen hinter den jüngsten Bombenanschlägen in Damaskus? Selbst der UN-Generalsekretär glaubt es und unterstützt damit den Narrativ des syrischen Regimes.

Überläufer aus dem syrischen Geheimdienst dagegen erzählen eine ganz andere Geschichte:

Nine defectors, some of them officers who had fled recently, relayed first-hand accounts of plots they had witnessed being planned or executed that were later blamed on “armed gangs” or al-Qaida.

All have provided details of the plots they say took place and are willing to provide testimonies to international investigators. They say they are reluctant to put their names to their allegations, fearing reprisals against their families.

Another man, who was serving in the destroyed intelligence headquarters known as the Palestinian branch, and who was injured in the 10 May blast, gave an account of regime compliance to his family and friends. The man, a guard at the headquarters’ prison, had returned to his village two days earlier after receiving treatment.

“He told us that three days before the bomb the Alawite officers started disappearing and so too did all of the important prisoners,” the man’s brother said. “The cameras were also taken down and the important files were removed. The only people left in the building when the explosion happened were Sunni officers and guards or some prisoners.”

16. Mai 2012, 15.25 Uhr:

"Nakba Day" - der nächste Flop

von Thomas von der Osten-Sacken

Nach dem “Global March” auf Jerusalem, der nichts war, nun der nächste Flop. Auch der “Nakba Day” blieb äußerst unspektakulär:

The long fretted-over Nakba day began worryingly with Molotov cocktails in Hebron and a rocket out of Gaza on Tuesday. But while dozens of Palestinians were lightly injured in the hours of subsequent skirmishes, as were several IDF personnel, the army brass must have been pleased when the sun set on this May 15.

The borders were not violated. Blood was not spilled. The demonstrations were limited, in no way heralding the coming of a violent Arab Summer, or a third Intifada, to the West Bank. (…)

On May 15, “Nakba Day” demonstrations were limited to the West Bank. Bassem Eid, a Palestinian human rights worker, attributed the relative calm to the state of Palestinian society, which he described as frustrated, fractured, tired and hopeless. “The back of Palestinian society has been broken by the Hamas-Fatah separation,” he said, noting that within the West Bank, the rifts within Fatah were so deep there was no hope of any coordinated uprising. “There cannot be an intifada so long as we have an intrafada,” he said.

16. Mai 2012, 14.24 Uhr:

Iran: Todesfatwas gegen Muslime und Nicht-Muslime

von Wahied Wahdat-Hagh

Shahin Najafi ist der erste, der von den neuen Fatwas der iranischen Großayatollahs betroffen ist. Diese Fatwas richten sich aber generell gegen alle, Muslime und Nicht-Muslime, die die schiitischen Imame und den Propheten Mohammed „beleidigen“. Besonders die zweite Fatwa, die von Großayatollah Makarem Schirasi verkündet wurde, macht explizit deutlich, dass auch Nicht-Muslime mit einer Hinrichtung rechnen müssen, wenn sie einer solchen „Beleidigung“ für schuldig befunden werden.

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12. Mai 2012, 10.26 Uhr:

Al Qaida? Gibt es laut Assad nicht

von Thomas von der Osten-Sacken

Im Jahre 2003, als noch jeder Jihadist, der gegen die Amerikaner im Irak kämpfen wollte, Syrien als Transitland nutzen konnte und dort großzügige Unterstützung für seine Mission erhielt, damals also, erklärte Bashar al Assad, dass es das Terrornetzwerk Al Qaida vermutlich gar nicht geben würde:

Syrian President Bashar Assad said in an interview (…) that he doubts the existence of al-Qaeda, the terror group blamed for the Sept. 11 attacks and recent strikes in Saudi Arabia and Morocco.

Und heute? Wird noch jeder Demonstrant in Syrien, der gegen Assad auf die Straße geht, von der syrischen Staatspropaganda als Terrorist und Anhänger von Al-Qaida denunziert.

So ändern sich die Zeiten.

11. Mai 2012, 09.34 Uhr:

Iran: 100.000 Dollar für eine Hinrichtung in Deutschland

von Wahied Wahdat-Hagh

Shahin Najafi ist ein Sänger, der aus dem Iran geflohen ist und in Deutschland lebt. Er singt kritische Lieder, die die iranischen Inquisitoren nicht mögen. Sie fordern nun seinen Tod. Die Schiaonline hat ein Kopfgeld auf ihn gesetzt. Der Mörder soll 100.000 Dollar für die Hinrichtung von Najafi in Deutschland oder sonst wo bekommen. Die Fatwa stammt von Ayatollah Safi Golpayegani.

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10. Mai 2012, 10.52 Uhr:

Iran: Die Atombombe ist nicht verboten

von Wahied Wahdat-Hagh

Ali Khamenei, der religiöse Führer des Iran, hat in verschiedenen Reden davon gesprochen, dass eine Atombombe nicht islamisch sei. Gegenwärtig schlussfolgern einige Politiker, Wissenschaftler und Journalisten daraus, dass diese Aussage auf einer Fatwa beruhe und man davon ausgehen könne, dass der Iran die Atombombe nicht bauen wolle. Doch an dieser optimistischen Annahme muss gezweifelt werden.

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8. Mai 2012, 21.58 Uhr:

Antrag auf Haftbefehl gegen Sheikh Qaradawi

von Thomas von der Osten-Sacken

Ein tunesischer Anwalt hat heute einen Antrag eingericht, der verlangt, dass, sollte wie angekuendigt, Skeikh Yussuf al Qaradawi in Tunesien einreisen, man ihn umgehend verhaftet muesse. Tja, wenn der Sheikh, der Suicide Bombings gegen israelische Zivilisten bewirbt, Genitalverstuemmelung eine gute Sache findet, kurzum seiner Rolle als geistiger Mentor der Muslimbruderschaft mehr als gerecht wird, frueher nach London reiste, wurde er da von (Ex-)Buergermeister Ken Livingstone mit offenen Armen empfangen. Auf die Idee einen Haftbefehl gegen den Kleriker zu beantragen waere wohl niemand gekommen:

Un avocat tunisien, célèbre activiste en matière des droits de l’Homme, a déposé, aujourd’hui mardi 8 mai 2012, une plainte contre cheikh Youssef Qardhaoui, célèbre prédicateur qatari, pour “terrorisme et incitation à la discorde” tout en réclamant son arrestation immédiate tant qu’il se trouve encore en Tunisie.  La plainte a été reçue et acceptée, ce matin par le ministère public.

Anzeige erstattet hat auch Gilbert Naccache, ein tunesischer Schriftsteller, und zwar gegen die Salafiten, weil sie “Antisemitismus als politische Bewegung” in Tunesien etablierten  und “die erklärten Gegner der Frauen, der Künstler, ja aller Kreativen und Denker sind.”

Zugleich kristisiert Naccache die gemaessigten und saekularen Kraeften fuer ihr Versagen angesicht der islamistischen Konterrevolution.

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