Schlüppis
Missy-Magazin
Kürzliche Beiträge
20. Januar 2012, 22.43 Uhr:

Eine Exekution alle acht Stunden ....

von Thomas von der Osten-Sacken

International Campaign for Human Rights in Iran has revealed that the authorities are on an execution spree arranged by the country’s intelligence and security agencies. About one person is hanged every eight hours since the start of 2011. People executed were either convicted of violent crimes or belonged to minority groups.

Quelle

19. Januar 2012, 17.47 Uhr:

Iran droht mit asymmetrischen Krieg und weltweiten Terror

von Wahied Wahdat-Hagh

In einer Studie der wissenschaftlichen Abteilung des Majless, des iranischen Pseudo-Parlaments, die im Januar 2012 erschien, wird vor den iranischen Reaktionen im Fall eines Konflikts mit dem Westen gewarnt. Die Autoren der Studie gehen auf das 10tägige militärische Manöver ein, das der Iran zu Beginn der Weihnachtszeit im vorigen Jahr durchführte. Schon der Termin des Manövers sollte eine Warnung sein, denn es begann just am 24. Dezember und endete am 3. Januar 2012.

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11. Januar 2012, 15.21 Uhr:

Iran: Die Bedeutung der Öl- und Benzinsanktionen

von Wahied Wahdat-Hagh

Der Iran setzt sein Urananreicherungsprogramm fort. Dies ist einer der Gründe, warum Europa voraussichtlich noch im Januar 2012 neue Ölsanktionen gegen den Iran beschließen wird. Europa hat einen Anteil von rund 18 Prozent am gesamten iranischen Ölexport und ist damit nach China der beste Kunde. Von den europäischen Öleinfuhren aus dem Iran gehen sieben Prozent nach Italien, sechs Prozent nach Spanien, zwei Prozent nach Frankreich, ein Prozent nach Deutschland und rund zwei Prozent an die anderen europäischen Staaten.

China ist am meisten auf das iranische Öl angewiesen und kauft gegenwärtig 22 Prozent der gesamten exportierten Menge. Japan kauft 14 Prozent, Indien 13 Prozent, Südkorea zehn Prozent, die Türkei sieben Prozent, Südafrika vier Prozent, Sri Lanka zwei Prozent und Taiwan ein Prozent des iranischen Öls. Alle anderen Staaten importieren zusammen neun Prozent des iranischen Öls. Diese Zahlen stammen von Global Trade Atlas und wurden von BBC veröffentlicht.

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8. Januar 2012, 14.44 Uhr:

"Turkey’s arresting machine gone mad"

von Thomas von der Osten-Sacken

Mustafa Akyol in der Hurriyet über die neueste Verhaftungswelle in der Türkei:

A friend of mine is a lawyer at the Istanbul Bar Association. He is Kurdish but not a Kurdish nationalist. He is religiously conservative but also politically liberal. And, most importantly, he is a very honest man.

“Turkey’s legal system is simply scandalous,” he said to me over coffee a few weeks ago. And then he explained: “Both prosecutors and judges love arresting people. I have seen judges who said, ‘Well, let me put the suspect in jail first, and I will think about it later.’ Then, after many months, the judge thinks, ‘Since I put the man in jail for so long, it will be bizarre not to give him a sentence.’ Then the poor suspect gets sentenced for nothing!”

Such episodes are perhaps the most evil manifestations of Turkey’s arresting machine, but its mundane results are also terrible. According to the figures given by the Human Rights Association (of Turkey), 42 percent of all the 128,000 inmates in Turkish prisons are not convicts but arrested suspects. Other figures indicate most suspects in Turkish courts are acquitted at the end of the trials. In other words, tens of thousands of citizens spend time in jail for nothing.

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5. Januar 2012, 12.40 Uhr:

Solidarität mit den Schlächtern!

von Thomas von der Osten-Sacken

Treu wird sich die bundesdeutsche Linke auch 2012 bleiben und erklärt deshalb gleich zu Beginn des Jahres ihre feste Entschlossenheit, geschlossen an der Seite der “Achse des Widerstandes” stehen zu wollen:

Wir fordern, daß die Bundesregierung

– die Embargomaßnahmen gegen den Iran und Syrien bedingungslos und sofort aufhebt;

– klarstellt, daß sie sich an einem Krieg gegen diese Staaten in keiner Weise beteiligen und die Nutzung deutscher Einrichtungen für eine Aggression durch USA und NATO nicht gestatten wird;

– sich auf internationaler Ebene für die Beendigung der Politik der Erpressung und Kriegsdrohung gegen den Iran und Syrien einsetzt.

Das iranische und syrische Volk haben das Recht, über die Gestaltung ihrer politischen und gesellschaftlichen Ordnung allein und souverän zu entscheiden. Die Erhaltung des Friedens verlangt es, daß das Prinzip der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten konsequent eingehalten wird.

4. Januar 2012, 21.00 Uhr:

Öl und islamistische Diktatur im Iran

von Wahied Wahdat-Hagh

Seit einigen Jahren warnt der Iran vor einer Blockade des Persischen Golfes. Eine solche Blockade würde vor allem der iranischen Wirtschaft schaden. Es geht weniger um die Vernichtung des äußeren “Feindes", denn dies würde einem selbstmörderischen Krieg gleich kommen. Vielmehr geht es dem iranischen Regime um die Eliminierung der inneren “Feinde", d.h. um die Eliminierung der Demokratiebewegung.

Diese alten Warnungen des iranischen Regimes sind aus Anlass der US-amerikanischen Sanktionspolitik erneut ausgesprochen worden. Dieses Mal gerieten sie in die Medien. Der Iran verband diese Warnungen tatsächlich mit Manövern der Marine und Tests von Marschflugkörpern (Qadr und Nasr) sowie Raketen (Nur und Mehrab).

Iranische Regierungsstellen behaupten, dass es sich teils um Langstreckenraketen gehandelt habe. Das Seemanöver wurde “Velayat 90″ genannt. Nach dem islamischen Sonnenkalender leben wir im Jahr 1390, und Velayat ist eine Anspielung auf die absolute Herrschaft des Klerus (Velayat e-Faqih). Die militärische Machtdemonstration soll die Stabilität der Herrschaft des Staatsklerus demonstrieren.

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4. Januar 2012, 00.19 Uhr:

Besatzung und gewaltfreier Widerstand

von Thomas von der Osten-Sacken

In der Hamas streiten sie sich gerade, ob man denn aus taktischen Gründen ein bisschen auf Gewalt verzichten sollte oder nicht. Die einen sagen, ja, machen wir jetzt mal, die anderen sagen, nein auf keinen Fall. Und letztere haben durchaus überzeugende Argumente auf ihrer Seite:

Under a reconciliation deal between the factions signed in May, officials called for a unified “national strategy,” and Fatah officials say that Hamas chief-in-exile Khalid Mashaal agreed to adopt non-violent popular action in favor of armed struggle.

But in comments to Ma’an late Monday, senior Hamas official in Gaza Zahhar stressed the situation in the Gaza Strip is different to the occupied West Bank.

“Against whom could we demonstrate in the Gaza Strip? When Gaza was occupied, that model was applicable,” Zahhar said.

Seit aber Gaza nicht mehr besetzt, sondern von der Hamas regiert wird, täte sich dort gewaltloser Widerstand wohl  gegen die Regierung, also die Hamas richten. Und das will man natürlich nicht, also schießt man lieber Raketen  auf  israelische Kindergärten, weil das Land auf dem die stehen ja, anders als der Gazastreifen, noch besetzt ist.

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