Jungle Sommerfest / 25 Juli 2014 / Griesmühle / Sonnenallee 221 / Berlin
Missy-Magazin
Kürzliche Beiträge
5. März 2014, 00.50 Uhr:

Hamas, verboten

von Thomas von der Osten-Sacken

Neues aus Ägypten (Ob sie sich noch erinnern, die Herrscher von Gaza, wie sie sich damals als die großen Gewinner des arabischen Frühlings feierten?):

An Egyptian court on Tuesday banned all Hamas activities in Egypt in another sign that the military-backed government aims to squeeze the Palestinian Islamist group that rules the neighboring Gaza Strip.

Hamas is an offshoot of Egypt’s Muslim Brotherhood, which the authorities have declared a terrorist group and which they have repressed systematically since the army ousted one of its leaders, Mohamed Mursi, from the presidency in July.

“The court has ordered the banning of Hamas’s work and activities in Egypt,” the judge, who asked not to be named, told Reuters.

5. März 2014, 00.06 Uhr:

Weibliche Genitalverstümmelung auch im Iran weit verbreitet

von Thomas von der Osten-Sacken

Erstmals ist in einer Studie nachgewiesen worden, was seit längerem bekannt, aber noch nicht statistisch nachgewiesen worden ist, dass auch im Iran FGM weit verbreitet ist:

Die Frauenforscherin Rayeheh Mozafarian hat in einer wissenschaftlichen Arbeit die weibliche Genitalverstümmelung im Iran thematisiert. Sie fordert, dass über die Problematik offen gesprochen werden müsse, damit die Praktik gestoppt wird. (…)

Im Iran, wo die Praktik eigentlich verboten ist, wird sie vielerorts durchgeführt. Das hat die Frauenforscherin Rayeyeh Mozafarian von der Universität Schiraz in einer Forschungsarbeit darlegt, für die sie nun — nach fünf Jahren Wartezeit — die Erlaubnis zur Veröffentlichung bekam.

Mozafarian hat dafür zwischen 2007 und 2009 in mehreren iranischen Provinzen Befragungen zu weiblichen Genitalverstümmelungen durchgeführt. Ihren Recherchen zufolge finden 70 Prozent der weiblichen Beschneidungen in den Provinzen Kurdistan, West-Aserbaidschan, Kermanshah, Ilam, Lorestan und Hormozgan statt. Die Praktik ist sowohl bei Schiiten als auch bei Sunniten vorzufinden.

3. März 2014, 13.49 Uhr:

Solidaritätsveranstaltung für die säkulare Opposition in Syrien

von Thomas von der Osten-Sacken

3. März 2014, 13.29 Uhr:

Keineswegs nur führend im Sexual Harrasment

von Thomas von der Osten-Sacken

Abgeschlagen auf Platz 21. sind die Deutschen laut NOP World Culture Score Index, wenn’s ums Lesen geht, knapp nur vor den US-Amerikanern. Auf Platz fünf dagegen rangieren die Ägypter. Das kommentiert das Cairoscene Team so:

Let us all take a moment to let this monumental news to sink in because never in our wildest dreams would we have thought we’d be in the top five for anything, let alone reading. No wait hang on, that’s not true. We’d easily dominate the competition if it was a list of hours spent sexually harassing women in the street. Actually, here are a number of lists where we’re pretty sure we’d make the top five.

1.Hours spent sexually harassing women.

2.Hours spent stuck in traffic jams.

3.Hours spent tying hijabs into elaborate mountains atop one’s head (applicable to women only).

4.Hours spent worshipping El Sisi.

5.Hours spent avoiding donkey carts in the street.

6.Hours spent eating.

But anyways, we did make it on a reading list, believe it or not. We were beaten out by India who claimed the number one spot, while the US of A, that shining beacon of ‘we are better than everyone else’ is totally lagging behind us at number 22.

3. März 2014, 01.20 Uhr:

Gangbanging mit der Hizbollah

von Thomas von der Osten-Sacken

Zusammen mit griechischen und anderen Nazis kämpfen nun auch Freiwillige aus den USA an Seiten des Assad Regimes und der Hizbollah:

In a video posted on his Facebook profile page — it was uploaded to YouTube on Sunday by the Middle East Media Research Institute — Nerses Kilajyan, a member of the Westside Armenian Power gang who also goes by the alias of Wino Ayee Peeyakan, along with a GW-13 gang member who identifies as Creeper, can be seen toting AK-47s and boasting of being on the “front lines” in the war-torn countries.

Creeper coolly lists the names of his “homies” back in LA, then quickly breaks down the situation.

“Check out the enimigos right there, homie,” he tells one Ali, presumably the cameraman, as he points his finger at unseen rebels. The two gangsters then wave their guns and point them through a crack in the wall.

http://www.timesofisrael.com/la-gangbangers-fight-alongside-hezbollah-in-syria/#ixzz2ur1L0Wi9″

27. Februar 2014, 13.24 Uhr:

Steigbügelhalter der Mullahs

von Thomas von der Osten-Sacken

Gastbeitrag von Stephan Grigat

Deutsche und österreichische Wirtschaftslobbyisten können es einfach nicht lassen: Immer, wenn es darum geht, die Ajatollahs im Iran über das in Europa ohnehin übliche Maß durch einen Ausbau der Handelsbeziehungen zu unterstützen, sind sie ganz vorne mit dabei. Heute erklärte die Österreichische Wirtschaftskammer in Wien bei ihrem ausgebuchten Seminar „Iran im Fokus“ Unternehmen, wie sie trotz der in zahlreichen Bereichen weiterhin bestehenden Sanktionen hervorragende Geschäfte mit der antisemitischen Diktatur in Teheran machen können. Das Bündnis STOP THE BOMB demonstrierte vor der WKO dagegen. Morgen wartet die Deutsch-Iranische Handelskammer in Hamburg mit einem ganz ähnlichen Seminar auf, bei dem die DIHK die Öffentlichkeit so scheut, das der Veranstaltungsort bis zuletzt geheim gehalten wurde.

Die DIHK, die sich nach dem fatale Atomabkommen von Genf vor lauter Freude über neue Geschäftsmöglichkeiten gar nicht mehr einkriegen konnte, hat sich einen ganz besonderen Gast für ihr Event eingeladen: Seyed Mehdi Miraboutalebi, der mittlerweile für das iranische Industrie- und Handelsministerium tätig ist. In seiner Zeit als Botschafter des iranischen Regimes in Frankreich suchte er die Nähe von Rechtsradikalen, bei denen er mit seiner Agitation gegen „das zionistische Regime, das man Israel nennt“ naturgemäß sehr gut ankam.

Wieder einmal sind es ausgerechnet die beiden Nachfolgestaaten des Nationalsozialismus, in denen mit besonderer Verve Reklame für das Milliardenbusiness mit einem Regime gemacht wird, das dem Staat der Shoahüberlebenden und ihrer Nachkommen ein ums andere mal und bis zum heutigen Tag mit der Auslöschung droht. Gerade die radikalsten und brutalsten Kräfte des Regimes wie die iranischen Revolutionswächter werden durch jene Geschäfte, für welche die WKO und die DIHK Werbung machen, gestützt. Es wird geschätzt, dass die Revolutionswächter, die auch das Nuklearwaffen- und Raketenprogramm kontrollieren, mittlerweile bis zu 80 Prozent des Außenhandels in ihrer Hand haben.

Wer wie die WKO und die DIHK Werbung dafür macht, die Geschäfte mit dem Israelhasser-Regime zu intensivieren, ist mitverantwortlich dafür, dass sich die Ajatollahs und Revolutionswächter in Teheran weiter an der Macht halten können. Die Projekte der Ajatollahs – sei es das Nuklearprogramm oder die Unterdrückung der Bevölkerung – werden maßgeblich aus den Einnahmen des Außenhandels finanziert. Jener Teil der iranischen Bevölkerung, der seit Jahren den Sturz des Regimes herbeiwünscht, wird sicher nicht vergessen, wer heute den Steigbügelhalter für die Machthaber im Iran spielt.

14. Februar 2014, 22.18 Uhr:

With Love from Syria II

von Thomas von der Osten-Sacken

Eine Einheit der Free Syrian Army zum Valentinstag:

Derweil geht die Regimeoffensive, die eigentlich eine der verbuendeten Hizbollah ist, in den Qalamoun Bergen weiter. Sollte es ihnen gelingen, Yabroud einzunehmen, gingen die Rebllen in und um Damaskus ihrer wichtigsten Nachschublinie verlustig, fuer das Regime dagegen waere die Strasse an die Kuste frei, um mehr russische und iranische Waffen an die Front zu transportieren.

Aber wen interessiert das schon? Ist ja nur Syrien und alles eh furchtbar kompliziert und nein, eingreifen will man auf keinen Fall und auch sonst gibt es schliesslich wichtigere Dinge. Die Syrer, ob am Valentins- oder einem anderen Tag, die duerfen weiter verrecken, gefoltert werden, hungern oder mit Benzinbomben beworfen.

Schmeicheln Sie uns!

Falls Sie Ihre Wertschätzung für unsere Website ausdrücken möchten, können Sie dies mithilfe des Mikro-Bezahlsystems Flattr tun. Benutzen Sie einfach den folgenden Button:

Mehr Informationen auf flattr.com

RM16

Werden Sie ein Fan!

Jungle World
auf Facebook

Sie müssen sich nicht für Facebook registrieren, um unsere Seite zu betrachten. Na gut, dann …