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Kürzliche Beiträge
27. Januar 2015, 21.12 Uhr:

27. Januar 2015

von Thomas von der Osten-Sacken

Fuer eine Teilnahme an den Gedenkfeiern zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz hatte Barack Obama heute keine Zeit, schliesslich musste er nach Saudi Arabien reisen, um dort dem neuen Thronfolger zu gratulieren, der kuenftig einem Land vorstehen wird, in dem nicht nur schariakonform enthauptet und gesteinigt wird, sondern auch die Protokolle der Weisen von Zion fester Bestandteil der Lehrplaene an Schulen sind.

Auch soll der neue Koenig enge Beziehungen zu allerlei antisemitischen Klerikern in der Region unterhalten, etwa Saleh al-Moghamsy, der im August 2014 auf Twitter schrieb: “Allah only gathered Jews in the land of Palestine to destroy them.”

Vermutlich rechtfertigen musste Obama aber sich vor allem vor den Saudis fuer seine Annaehrung an den Iran, einen Staat, in dem der Holocaust einerseits geleugnet wird, man andererseits die Vernichtung Israels zum Staatsziel erklaert hat.

So also beging er den 27. Januar 2015, waehrend im Daily Beast ein Artikel erschien, der zugleich eigentlich alles ueber die Syrien- (und auch Nahostpolitik) der US-Administration sagt:

Obama Cuts Off Syrian Rebels’ Cash - Even the favored secular militias groomed to fight ISIS have seen their funding cut in half

Und an diesem 27. Januar erklaert dann auch noch ein Mitglied dieser US-Administration, dass der Iran die ganze Zeit weiter an seinem Atomprogramm bastelt:

Senior officials in the Obama administration admitted to Congress on Tuesday that the Iranian regime continues to conduct key nuclear research despite ongoing negotiations with the United States meant to curb Tehran’s contested program.

When asked during testimony before the Senate Banking Committee about Iran’s continued research into key nuclear technologies, the officials said that Iran is “tinkering” with advanced technologies to enrich uranium, a key nuclear fuel. (…)

Iran has also enriched enough uranium to fuel two nuclear bombs in the past year, according to experts.

Zwei Atombomben, dabei hatte Ex-Praesident Rafsanjani doch schon vor Jahren gesagt, dass eine ausreiche, um Israel auszuradieren.

Vor der iranischen Bombe sorgen sich allerdings auch die Saudis, nur besucht Obama sie an diesem 27.1 ganz sicher nicht, um ihnen diese Sorge zu nehmen, waehrend, auch weil die USA und Europa weiter tatenlos zuschauen, bzw. Gelder streichen, der Iran sein Einflussgebiet Stueck fuer Stueck in der Region ausdehnt:

Emboldened by Obama’s obsession with the nuclear negotiations, which are set to resume next month, Iran’s leaders apparently trust that the Obama Administration is prepared to turn a blind eye to whatever they do. (…)

With bases in Lebanon, Syria, Yemen and Iraq, Iran has surrounded Saudi Arabia and all the oil fields of the Persian Gulf. This encirclement can be comfortably backed with Iran’s ongoing nuclear weapons program.

Nicht hoeren, weil er ja in Riad weilte, konnte Obama die Ansprache, die der Praesident des World Jewish Congress President , Ronald S. Lauder heute in Auschwitz hielt, eine Ansprache, die, das zeigen alleine die Ereignisse dieses 27.1 zur Genuege, wie so viele Ansprachen zuvor, ungehoert und unverstanden verklingen wird:

We all learned that when you tell a lie three times and there is no response, then the lie becomes the truth.

This vilification of Israel, the only Jewish state on earth, quickly became an opportunity to attack Jews.

Much of this came from the Middle East, but it has found fertile ground throughout the world.

Any country that openly brags about the annihilation of another country should be excluded from the family of nations.

Every government must have absolutely zero tolerance for hate of any kind.

Unless this is checked right now, it will be too late.    

We still have a chance to stop this, but if every government does not act quickly, then the tragedy of this terrible place will darken our world again.

27. Januar 2015, 11.49 Uhr:

Herzliches Einvernehmen: Claudia Roth trifft iranischen Parlamentspräsidenten

von Thomas von der Osten-Sacken

Gastbeitrag von Detlef zum Winkel

Die bestens aufgelegte Dame links auf dem Foto, gestern noch in lila, heute im zeitgemäßeren schwaz-weiß gemusterten Schleier, ist uns wohlbekannt. Aber wer ist ihr Gesprächspartner Ali Larijani, der sie in dem häßlichen, sicher aber sehr kostbaren Salon empfängt? Er habe Mathematik studiert und einen Abschluß in “Computerwissenschaft” erzielt, heißt es in Wikipedia. Das ist von Branchenkennern bisher nicht bemerkt worden. Er habe auch ein Buch über Kant geschrieben, berichteten FAZ, SZ und Cicero mit einiger Erregung. Das Werk hat außerhalb der iranischen Landesgrenzen keine Rezension erlebt. Innerhalb wahrscheinlich auch nicht, aber das bleibt abzuwarten. Philosophische Gedanken offenbaren sich manchmal erst Jahrhunderte später.

Nur in der Politik haben Larijani und seine Brüder beträchtliche Aufmerksamkeit auf sich gezogen, weil sie allesamt einflußreiche Posten im Mullah-Regime bekleiden. Ali Larijani war Revolutionsgardist, Atom-Unterhändler, Chef des Sicherheitsrats usw., bis er schließlich Parlamentspräsident wurde. Er galt als favorisierter Ahmadinejad-Nachfolger, bis ihn der damalige Staatspräsident vor zwei Jahren öffentlich der Korruption bezichtigte und zum Beweis ein Ton-Dokument vor dem Madschles, dem sogenannten iranischen Parlament, vorspielte. Der Skandal war da und ist heute noch auf youtube zu besichtigen. Larijani schlug zurück: ein gemeiner Erpressungsversuch von Ahmadinejad. Das war kein besonders überzeugendes Gegenargument. Andererseits: daß Ahmadinejad weniger korrupt wäre als Larijani, glaubt wahrscheinlich nur er selbst. Um was geht es hier eigentlich?

Im US-Establishment behaupten ein paar Dickköpfe, aber keine Dummköpfe, mächtige Politiker des Iran und der Türkei hätten sich beim Verkauf iranischen Erdöls und Erdgases auf dem Schwarzmarkt enorm bereichert. Die westlichen Sanktionen hätten zwar dem Iran geschadet, aber die Privatkonten seiner Machthaber satt gefüllt. Und auch die von Familienmitgliedern der türkischen Regierung Erdogan. Das ist die These, die im Raum steht.

Ahmadinejad-Nachfolger Rohani hat versprochen, die Korruption in seinem Land zu bekämpfen. Dabei stößt er auf Widerstände, die keineswegs nur für eine Islamische Republik typisch sind. Widerstand leisten vor allem Revolutionsführer Khamenei und Parlamentsführer Larijani. Sie finden es ganz und gar unzweckmäßig, daß solche Sachen an die Öffentlichkeit kommen. Das berichtet Bahman Nirumand im Iran-Report (01/2015) der Heinrich Böll-Stiftung, einer Institution, die Frau Roth bekannt sein dürfte.

Für eine Unterstützung der iranischen “Politik der Öffnung” hat Claudia Roth mithin einen der falschesten aller falschen Gesprächspartner im Iran gewählt.

27. Januar 2015, 11.11 Uhr:

'Kobane is free"

von Thomas von der Osten-Sacken

Good News:

Kurdish forces inside Kobane said today that the city is now under full control and Islamic State (ISIS) militants have been driven out of all neighborhoods.

Muslih Zebari, a Peshmerga commander in Kobane told Rudaw that ISIS militants remain only in a small village attached to the city “And the Peshmerga and YPG fighters are already on their way there,”

“Retaking that village is easy and today all of Kobane will be free,” he said.

A strong ISIS force invaded Kobane in mid-September last year but a coalition of YPG fighters, Peshmerga and US airstrikes halted the radical group’s advance until it was liberated today.

Und zeitgleich und gaz passend meldet sich Erdogan zu Wort:

Turkish President Recep Tayyip Erdogan has said his country opposes the idea of a Kurdish-controlled autonomous government in northern Syria, local media reported on Tuesday.

“We do not want a new Iraq. What’s this? Northern Iraq,” Erdogan told the Hurriyet newspaper aboard a plane en route from an African tour at the weekend. He was referring to the Kurdish-controlled part of Iraq known as Iraqi Kurdistan.

“A northern Syria there after northern Iraq… It is not possible for us to accept this,” he said.


27. Januar 2015, 09.07 Uhr:

Iranische Frauen protestieren gegen Claudia Roth

von Thomas von der Osten-Sacken

Beruehmt und bekannt ist inzwischen die iranische Kampagne “My Steathy Freedom“. Auf Facebook praesentieren sich dort trotz aller Repression Iranerinnen ohne Kopftuch und erklaeren, welche Freiheit es fuer sie bedeutet, ihre Haare frei zu tragen.

Und diese Kampagne nun protestiert gegen Claudia Roths Auftritte bei Holocaustleugnern und Botschaftsbesetzerinnen, immer brav mit Kopftuch, das sie so selbstverstaendlich traegt wie ihre Begleiterin von der CSU:

An Appeal to the female vice-president of the German Parliament and all female politicians:

These days Tehran has been hosting ?European politicians and parliamentarians. Here are some of the photos of the recent visit of Claudia Roth, the vice-president of the German Parliament, accompanied by the Foreign minister and First Deputy Prime Minister of Croatia, Vesna Pusi?.

As a community of women from this website [My Stealthy Freedoms], we would like to announce that we are happy that Iran maintains friendly relations with European nations. However, we are requesting the attention of every single one of those female politicians travelling to Iran: Please talk to our rulers with regards to the compulsory hijab that you yourselves had to wear as well during your recent visit. Is it really too much to ask of you to talk to our rulers with respect to this compulsory hijab that Iranian women have been forced to wear and then to report to us on the reactions of the government officials?
Dear Claudia Roth and dear Vesna Pusi?,

I’d like to address you and every single non-Iranian female politician visiting Iran – we have a simple request: When the officials of our country travel to your countries, they want you to respect their Islamic values. They conveniently avoid attending the receptions that you organise on the pretext that alcohol is being served. If that is the case, why don’t you ask them to respect our human values, which is the freedom to choice?

Weiterlesen.

26. Januar 2015, 17.29 Uhr:

Die größten Kritiker der Elche

von Thomas von der Osten-Sacken

Gastbeitrag von Detlef zum Winkel

Claudia Roth, jahrelang als Sprecherin der Grünen unterwegs und heute Vizepräsidentin des Bundestags, bereist zur Zeit mit einer Delegation von Parlamentariern den Iran. Eigenen Angaben zufolge geht es den Abgeordneten um eine Unterstützung der sog. “Politik der Öffnung” der iranischen Regierung. Roth will auch ökologische Probleme und Menschenrechtsverletzungen im Iran ansprechen. Dabei hat sie, obwohl überzeugte AKW-Gegnerin, die gerne mal in Brokdorf vor eine Kamera tritt, vergessen, das iranische Nuklearprogramm auf die Agenda des Besuchs zu setzen.

Frau Roth ist anscheinend entgangen, daß der Iran ein äußerst gefährliches Atomprogramm betreibt. Die Gefahren, die über die allgemeinen Gefahren der Atomenergie hinausgehen, sind die gleichen wie in Pakistan, Indien und Nordkorea oder wie früher in Südafrika, Brasilien, Argentinien und übrigens auch in der Bundesrepublik Deutschland. Bei allen genannten Atomprogrammen geht oder ging es nicht in erster Linie darum, Atomkraftwerke zu bauen und damit Strom zu erzeugen.

Sondern es geht um “das Fingerl am Knopferl", wie es vom bayrischen Politiker und ersten deutschen Atomminister, Franz-Josef Strauß klassisch formuliert wurde. Der Iran greift nach der Atombombe. Dies zeigt sich daran, daß er um alles in der Welt nicht auf eine Urananreicherung (Natanz, Fordo) verzichten will sowie daran, daß er einen Schwerwasserreaktor (Arak) errichtet. Zahlreiche Unfälle mit gravierenden ökologischen Folgen begleiten diesen Weg. Das AKW Buschehr ist auf einem definitiv erdbebengefährdeten Boden gebaut. Hier wird mutwillig mit dem Feuer gespielt und zwar mit einem nicht beherrschbaren Feuer, wie Fukushima und Tschernobyl gezeigt haben.

Das iranische Atomprogramm basiert in wesentlichen Teilen auf deutscher Technik und deutschem knowhow. Die elektronische Steuerung der Anlagen von Natanz und Buschehr kommt von Siemens, wie der Computerwurm “stuxnet” unfreiwillig bewies. Die Zentrifugen von Natanz und Fordo entsprechen dem Modell, das der österreichische Ingenieur Zippe für deutsche Unternehmen entwickelt hat. Die Turbine von Buschehr wurde von einer russischen Firma geliefert, an der Siemens zur Hälfte beteiligt ist uswusf. Alle diese technisch hochwertigen Produkte müssen gewartet, repariert, erneuert und ergänzt werden. Daran hindern den Iran die westlichen Sanktionen (ein bisschen).

Roths Besuch dient dem Zweck, ein günstiges Klima dafür zu schaffen, daß die deutsch-iranische nukleare Zusammenarbeit wieder in vollem Umfang aufgenommen werden kann. Denn der Iran bevorzugt “Made in Germany", so wie er intensiv eine Freundschaft mit Deutschland sucht und vielfach sein Bedauern äußert, daß es sich nicht mehr um das Deutschland von 1933-45 handelt. Wer sich damit - in Teheran und Täbris - nicht auseinandersetzt, läßt es zu, dafür instrumentalisiert zu werden. Frau Roth verabscheut traditionell den Wirtschaftslobbyismus, so wie die größten Kritiker der Elche selber welche sind. Es handelt sich um eine Wiederholungstat und um einen besonders schweren Fall. Wie ihr innerparteilicher Intimfeind Joschka Fischer vor zwölf Jahren öffnet Frau Roth eine Tür, durch die deutsche Nuklearexporteure hindurchgehen werden.

Die Behauptung, der Besuch diene einer Unterstützung gemäßigter oder reformwilliger iranischer Politiker, wird schon durch die Auswahl der Gesprächspartner widerlegt. Roth trifft mit Massoumeh Ebtekar, der ehemaligen Sprecherin der Geiselnehmer in der Teheraner US-Botschaft 1979, und Parlamentspräsident Ali Larijani zwei originäre Repräsentanten des Regimes. Ein Bild zeigt sie gemeinsam mit der CSU-Abgeordneten Wöhrl im schwarzen Schleier vor den Porträts der Revolutionsführer Khomeini und Khamenei. Andere Iran-Reisende wie Jürgen Todenhöfer oder Legida-Redner Jürgen Elsässer erblassen vor Neid.

Bild: Claudia Roth wird von Massoumeh Ebtekar beschenckt, der ehemaligen Sprecherin der Geiselnehmer in der Teheraner US-Botschaft 1979, und dialogisiert über Steinigungen und andere Frauenrechte im Iran.

Claudia Roth besuchte zuletzt Paris am 11.1.2015 und nahm an der großen Demonstration am gleichen Tag teil. Anschließend sprach sie in einem schnell aufgenommenen Selfie von einem Zeichen, das die Demonstrationen in den Städten Frankreichs gesetzt hätten und davon, daß man Gesicht zeigen müsse gegen Terror, Fanatismus, Ausgrenzung und Rassismus. Das republikanische, laizistische Zeichen hat sie kaum verstanden oder es ging spurlos an ihr vorüber. Diese Demonstrationen richteten sich gegen eine religiös begründete Politik und gegen eine religiös begründete Gewalt, die ursprünglich von Khomeini erfunden wurde, im Iran die Macht ergriff und bis heute exekutiert wird.

Und da schüttelt eine linke Gallionsfigur dem Holocaustleugner Larijani die Hand? Vielleicht um frische Grüße aus Argentinien auszurichten und mit ihm zu besprechen, daß das antisemitische Massaker 1994 in Buenos Aires in Wahrheit nie stattgefunden hat? So daß sich Staatsanwalt Nisman schließlich aus Verzweiflung umbringen musste… Das Labyrinth des Schweigens läßt grüßen.

24. Januar 2015, 10.44 Uhr:

Deutschland und das syrische Giftgas

von Thomas von der Osten-Sacken

Vermutungen, dass deutsche Firmen weit stärker in das syrische Giftgasprogramm involviert waren, als bisher zugegeben wurde, gab es schon länger, nicht zuletzt auch angesichts der deutschen Hilfe, die es  Saddam Hussein und Ghaddafi erst ermöglichten, Giftgas in größerem Maßstab zu produzieren und im Falle des Irak auch systematisch zum Einsatz zu bringen.

Nun berichtet der Spiegel:

For more than 16 months, Chancellor Angela Merkel’s government has been in possession of a list containing the names of German companies thought to have helped Syrian dictator Bashar Assad and his father Hafis build up Syria’s chemical weapons arsenal over the course of several decades. Ultimately, it became one of the largest such arsenals in the world.

The German government, a coalition between Merkel’s conservatives and Vice Chancellor Sigmar Gabriel’s center-left Social Democrats (SPD), received the list from the Organization for the Prohibition of Chemical Weapons (OPCW). The OPCW was awarded the Nobel Peace Prize in 2013 for its “extensive efforts to eliminate chemical weapons.” Together with experts from the United Nations, the OPCW organized and carried out the destruction of Syrian chemical weapons last year.

Berlin immediately classified the list and has since kept it under lock and key. The government says that releasing the names would “significantly impair foreign policy interests and thus the welfare of the Federal Republic of Germany.” It also argues that doing so would be akin to releasing “trade secrets” and as such would violate the German constitution.

22. Januar 2015, 13.48 Uhr:

Iraner droht Todesstrafe wegen Prophetenbeleidigung

von Thomas von der Osten-Sacken

Während Claudia Roth und eine Delegation des deutschen Bundestages im Iran zum Dialog weilt, droht Soheil Arabi die Todestrafe wegen Prophetenbeleidigung.

Soheil Arabi is one of those activists whose Facebook posts landed him on death row. What was Arabi’s great “crime"? He is charged with “spreading corruption on Earth,” (mofsed-e-filarz), punishable by death in Iran.

Soheil was first arrested and sentenced to death in November 2013 on the charge of “insulting the Prophet” (sabb-e-nabi). (…)

A few months ago, Iran executed Mohsen Amir-Aslani, who was charged with insulting the prophet Jonah. Another similar case was the Iranian blogger, Sattar Beheshti, who was tortured to death in November 2012 for criticizing the Islamic Republic of Iran on Facebook.

Sharia law is taking lives in Iran, and the Islamic Republic has been tightening its grip on the Iranian people for 35 years. Iran is a perfect example of what a religious state is capable of, and why the ideas of democracy and freedom are not compatible with Sharia law.

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