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Kürzliche Beiträge
6. Dezember 2014, 22.18 Uhr:

Zwei Seiten der selben Medaille

von Thomas von der Osten-Sacken

Was  die Mörderbanden des Islamischen Staates können, kann Assads Armee auch: Stolz mit den abgeschlagenen Köpfen ihrer Gegner vor der Kamera zu posieren.

Aus dem Twitter Account eines Jihadisten dieses Bild: https://mobile.twitter.com/chechclearrr/status/541292286915928065

6. Dezember 2014, 22.10 Uhr:

Von Interpol gesucht

von Thomas von der Osten-Sacken

Kein gutes Jahr bislang für die Muslimbrüder:

The international police agency Interpol has issued an arrest warrant for influential Qatar-based Muslim cleric Sheikh Youssef Al-Qaradawi who has close links with the Muslim Brotherhood and is wanted by authorities in Egypt.

The Egyptian-born cleric has been one of the staunchest critics of last year’s ouster of Islamist president Mohamed Morsi and Egypt’s new authorities.  Qaradawi, one of the most prominent Egyptian Sunni academics, wields significant influence within a large base in the Arab world that watches his religious programmes on Al-Jazeera television from his position of exile in Qatar.

http://english.ahram.org.eg/NewsContent/1/64/117295/Egypt/Politics-/Interpol-seeks-arrest-of-controversial-Egyptian-cl.aspx

4. Dezember 2014, 21.55 Uhr:

US-Lob an den Iran

von Thomas von der Osten-Sacken

Nicht nur sitzt mit dem Iran als Teil der anti-IS Koalition der größte Brandstifter in der Region im Führersitz des Feuerwehrwagens, er wird dafür auch noch ausdrücklich vom US-Außenminister gelobt, der zudem betont, wie gut man doch kooperiere, auch wenn man sich nicht “offiziell koordiniere". Und schließlich griffen die Iraner so auch keine US-Truppen im Irak mehr an, schließlich gingen mindestens 50% aller Terroranschläge auf Amerikaner zwischen 2003 und 2011 auf das Konto Teherans. Sage noch mal wer, Brandstiftung und Erpressung lohnten sich nicht.

US Secretary of State John Kerry welcomed any Iranian military action against Islamic State jihadists in Iraq as “positive” after the Pentagon said Tehran had carried out air strikes against the group.

Kerry denied there was any military coordination with Iran after the Pentagon said that Iranian F-4 Phantom jets – acquired from the United States before the 1979 Islamic revolution – had deployed against IS fighters in Iraq’s eastern Diyala province.

He suggested, however, that there was an understanding between mainly Shiite Iran and the US to tackle a common threat.

“If Iran is taking on (IS jihadists) in some particular place… and it has an impact, then it’s going to be net effect (that) is positive,” Kerry told a press conference after the meeting.

In Washington, US defence officials said the Iranian air raids were part of a pattern in which Iranian or American military advisers have carved out separate spheres in Iraq.

“There’s a tacit understanding we’re not going to operate in the same space. And they’re not targeting American forces,” a defence official, who spoke on condition of anonymity, told AFP.

4. Dezember 2014, 09.02 Uhr:

Aus der Gefriertruhe

von Thomas von der Osten-Sacken

Gesehen im Tiefkühlregal eines Supermarktes in Suleymaniah, Irakisch-Kurdistan:

3. Dezember 2014, 20.24 Uhr:

Deutsche & österreichische Akademiker im Iran

von Thomas von der Osten-Sacken

Gastbeitrag von Stephan Grigat

 

Die Kontakte des Österreichischen Austauschdienstes und der Montan-Universität Leoben zur sanktionierten Sharif-Universität in Teheran und zu anderen iranischen Institutionen haben mittlerweile auch internationales Interesse erregt. Die „Jerusalem Post“ berichtete über den Iran-Besuch des Vizerektors der Montan-Universität, Peter Moser, und von OeAD-Geschäftsführer Hubert Dürrstein. Ganz wie die EU attestierte die Zeitung der Sharif Universität „connections to illicit nuclear-proliferation activities.” Das Simon Wiesenthal-Center kritisierte hinsichtlich der Iran-Reise der österreichischen Akademiker: „an Austrian academic initiative has been undermining E.U. commitments.”

 

Nun ist bekannt geworden, dass auch deutsche Wissenschaftler Kontakte zur Sharif-Universität pflegen. Der Deutsche Akademische Austauschdienst hat bestätigt, dass DAAD-Präsidentin Margret Wintermantel vom 13. bis 19. September acht Hochschuleinrichtungen in Teheran und Isfahan besucht hat, darunter auch die 2012 erstmals von der EU auf die Sanktionsliste gesetzte Sharif-Universität. Wintermantel wurde von einer Delegation deutscher Professoren begleitet, u.a. von den Universitäten Gießen, Darmstadt, Rostock, der TU Darmstadt und der Fachhochschule Rhein-Waal. Ebenfalls mit dabei war Ernst Schmachtenberg, der Rektor der RWTH Aachen, der auf Anfrage mitteilte, er habe mit seiner Teilnahme „einen Beitrag zur Unterstützung der gemäßigten politischen Kräfte“ im Iran leisten wollen. Wen er damit meint und wie das durch den Besuch einer Uni, der die EU vorwirft, anderen sanktionierten iranischen Einrichtungen bei Verstößen gegen UN- und EU-Sanktionen zu helfen und eine Reihe von Kooperationsabkommen hinsichtlich der Herstellung und Beschaffung von ballistischen Raketen zu haben, gelingen soll, erläuterte der Rektor nicht.

 

Unabhängig vom DAAD hat Peter Grassberger, der ehemalige Direktor der Forschungsgruppe für Komplexe Systeme am John-von-Neumann-Institut des Forschungszentrums Jülich, am 9. November 2014 einen Vortrag an der Sharif Universität gehalten – zwei Tage, nachdem die Sanktionierung dieser Institution auf Grund ihrer Rolle im iranischen Atomwaffen- und Raketenprogramm per EU-Ministerratsbeschluss abermals bestätigt worden war. Der Physik-Professor betonte auf Anfrage, dass er seine Reise als Privatperson unternommen hat und „noch nie mit kerntechnischen Problemen befasst war.“

2. Dezember 2014, 21.12 Uhr:

FlüchtlingsUNhilfe

von Thomas von der Osten-Sacken

Der Winter kommt, es werden täglich mehr Flüchtlinge, die ersten sind schon erfroren, die Situation in unzähligen Unterkünften und Lagern ist schier unerträglich und nun dies. Für Flüchtlinge ist eben kein Geld da. Sollen sie doch verhungern, dann kommen sie wenigstens nicht am Ende gar noch nach Europa:

The World Food Program has suspended emergency food vouchers to more than 1.7 million Syrian refugees on the eve of winter, setting the stage for “devastating” consequences, the organization said Monday.

“Without WFP vouchers, many families will go hungry,” the agency said in a statement issued in its headquarters in Rome. “For refugees already struggling to survive the harsh winter, the consequences of halting this assistance will be devastating.”

The United Nations food program has long provided vouchers that allow registered refugees to purchase foodstuffs in shops in Jordan, Lebanon, Turkey, Iraq and Egypt. The vouchers’ monetary value is loaded onto debit cards provided to the refugees.

But many financial commitments from nations and other donors remain unfulfilled, the group said, forcing it to suspend the program due to a $64-million shortfall in funds needed to support refugees in December.

Quelle: http://www.latimes.com/world/middleeast/la-fg-un-syria-20141201-story.html

2. Dezember 2014, 15.41 Uhr:

Werbung für Iran-Geschäfte in Wien

von Thomas von der Osten-Sacken

Gastbeitrag von Stephan Grigat

 

Wien gibt sich allergrößte Mühe, seinem Ruf als Avantgarde beim Business mit dem iranischen Antisemiten-Regime gerecht zu werden: Am Mittwoch, den 3. Dezember, hatte die Beratungs- und Lobbyorganisationen Atieh International und Arcon in die Wiener Anwaltskanzlei Wolf Theiss am Schubertring zu einem “Breakfast Briefing” über “Iranisches Marktpotential nach den Sanktionen” geladen. In der Einladung wurde betont, dass “Unternehmen der Möglichkeit von weiteren Lockerungen der EU- und US-Sanktionen gegen den Iran mit Freunde entgegen sehen". Das Bündnis STOP THE BOMB hat angekündigt, gegen die Veranstaltung zu protestieren. Am Tag der Veranstaltung wurde bekannt, dass die Veranstaltung abgesagt wurde.

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