Schlüppis
Kürzliche Beiträge
8. April 2014, 16.26 Uhr:

Aus der Metropole der Ungläubigen zum Kopfabschneiden in den Irak

von Thomas von der Osten-Sacken

Was am Islamismus in seiner allerregressivsten und verrohtesten Form, und die dürften inzwischen die Halsbaschneiderbanden des Islamischen Staates im Irak und der Levante (ISIL) erreicht haben, auch für Nichtmuslime attraktiv sein kann, ist eine Frage, die sich ein wenig beantwortet, blickt man auf die Karriere des Berliner Rappers Denis Cuspert alias Deso Dog. Cuspert, der 2010 zum Islam konvertiert ist und inzwischen irgendwo im sunnitischen Dreieck des Irak als Jihadi herrumgeistert, von wo er fleissig illiterate Sätze voller koranischer Begriffe twittert und unter anderem Bilder von geköpften irakischen Soldaten an  alte Weggefährten versendet, die nunm als Alawiten, sich nicht so ganz für seinen Heiligen Krieg begeistern können: “Dein Kopf abschneiden wie es von der Suna ist! Ein Geschenk und Gruss aus dem Irak!wir lieben den Tod!”

Was in Berlin nur Teil von Gangland war, nun kann man es im Irak im Namen der Umma und des lieben Gottes als höhere Bestimmung ausleben. Jeder Depp,  nur brutal und hasserfüllt genug muss er sein, wird im Namen Allah aufgenommen und kann danach sein Gestammel und Gestotter als heiligen Auftrag verstehen und seine Gewaltphantasien in die Tat umsetzen.

Berlin galt Cuspert 2010 schon als Kufr-Metropole, jetzt als  Abu Talha Al Almani im Irak erklärt er: “beheading is part of islam,working with sahawat and enemys of islam is part of kufr.”

7. April 2014, 16.39 Uhr:

Neuer Chemiewaffeneinstaz in Syrien

von Thomas von der Osten-Sacken

Erneut hat das Assad Regime Chemiwaffen gegen die Opposition eingesetzt:

The Assad regime used a non-lethal chemical weapon on March 27 on the outskirts of Damascus, an Israeli security source said Monday.

The source said he could confirm claims made by Syrian rebels and doctors last month, that a substance was used on rebel fighters in Harasta, an outlying region of the Syrian capital, adding that the chemical “neutralizes but does not kill.” A second alleged use of chemical weapons by the Assad regime occurred in the same area within days of the first attack, according to Syrian opposition sources, though the security source said he could not confirm that additional report.

5. April 2014, 23.35 Uhr:

Nie nie nie wieder ....

von Thomas von der Osten-Sacken

Henryk M. Broder über in Deutschland so allseits beliebte “Nie-Wieder"-Gedenkveranstaltungen:

Gestern hat der Bundestag an den Völkermord in Ruanda erinnert, bei dem vor 20 Jahren schätzungsweise 800.000 Tutsi von Angehörigen der Hutu-Stämme abgeschlachtet wurden. Die Feier fand vor einem fast leeren Haus statt, die meisten Abgeordneten waren schon im Wochenende. Aber das war nicht das einzig Gespenstische an der Aussprache.

Außenminister Steinmeier sagte, die “internationale Gemeinschaft” habe “versagt, als sie in Ruanda vor 20 Jahren inmitten der Gewalt ihre Blauhelmsoldaten abzog". Und er mahnte: “Die eine Lehre, die an einem Gedenktag wie heute zu ziehen ist, heißt: Niemals wieder!” Dabei ging er mit keinem Wort auf den Massenmord ein, der derzeit in Syrien stattfindet und dem die internationale Gemeinschaft so gelassen zuschaut, als wäre es eine Rauferei am Rande eines Fußballspiels.

Wenn in 20 Jahren der Bundestag eine Feier zur Erinnerung an die syrische Katastrophe abhält, wird ein anderer Außenminister das Versagen der internationalen Gemeinschaft beklagen und seine Rede mit einem entschlossenen: “Niemals wieder!” beenden.

4. April 2014, 21.52 Uhr:

Der Demokratie-Wahabit

von Thomas von der Osten-Sacken

Manchmal gibt es verblüffende Konversionen, ja und es gibt sie sogar in Saudi Arabien, wo ein Kleriker sich plötzlich für die Demokratie begeistert:

Mr. Awda had something akin to a conversion moment during the Arab uprisings of 2011, and since then has become a passionate promoter of democracy and civic tolerance. He has more than 4.5 million followers on Twitter and several million on his regular YouTube broadcasts, making him a significant thorn in the side of the Saudi monarchy. He can be dangerously blunt, at least by Saudi standards, and the government has made its displeasure clear, barring him from print media, television and foreign travel. (…)

Mr. Awda, alone among Saudi clerics, openly welcomed the Arab uprisings of 2011, and even published a book called “Questions of Revolution.” Promptly banned here but widely disseminated on the Internet, the book drew on Islamic texts and history to reach some very unorthodox conclusions: that democracy is the only legitimate form of government; that Islam does not permit theocracy; that separation of powers is required; that the worst despotism is that practiced in the name of religion.

 

Those principles may sound tame to a Western ear. But for a clergy that has long sanctified absolute monarchy, they are extraordinary, and represent a radical break with the past.

Aber:

To many of his secular critics, he remains an Islamist wolf in disguise. Even his recent liberal turn, they say, merely reflects the miscalculation of an opportunist who expected the House of Saud to fall. They also mock him as a hypocrite. In 2003, they note, Mr. Awda made a personal appeal to the interior minister to rescue his teenage son, who had run away to Iraq to fight the American invaders.

3. April 2014, 13.00 Uhr:

Teheran darf alles – die deutsche Wirtschaft auch

von Thomas von der Osten-Sacken

Gastbeitrag von Stephan Grigat

Selbst als Ali Khamenei vorletzte Woche in einer Rede zum iranischen Neujahrsfest abermals die Shoah in Zweifel zog und unter anderem auf Twitter verkünden ließ, „man wisse nicht, ob es“ den Holocaust „gab oder nicht, und wenn ja, was geschah“, war das im Westen kein Anlass, den Kuschelkurs gegenüber Teheran zu überdenken: Am 8. April werden in Wien die Gespräche mit dem iranischen Regime in die nächste Runde gehen. Seit dem fatalen Atomdeal von Genf darf das Ajatollah-Regime so gut wie alles und muss kaum noch Kritik aus der EU oder den USA fürchten.

Selbst das Auffliegen einer durch die israelische Marine vereitelten Waffenlieferung des iranischen Regimes in den Gaza-Streifen Anfang März konnte die europäische Begeisterung für die Rohani-Regierung nicht trüben. Während Israel die beschlagnahmten Raketen präsentierte, hielt die EU-Außenbeauftragte Cathrin Ashton sich zu Gesprächen in Teheran auf, für die sie, den Vorschriften der iranischen Misogyniker folge leistend, eigens ein Kopftuch trug. Sie fiel damit jenen Frauen in den Rücken, die schon am 8. März 1979 unter der Parole „Emanzipation ist nicht westlich und nicht östlich, sondern universal“ gegen die Einführung der Zwangsverschleierung demonstriert hatten, und beging Verrat an den 30.000 Frauen, die in den letzten zehn Jahren im Iran wegen Verstößen gegen den Schleierzwang inhaftiert wurden.

Den Freibrief für das iranische Regime versteht die deutsche und österreichische Wirtschaft naheliegender weise auch als einen für sich selbst und forciert das Business mit Teheran: Am 8. April wird der 1934 gegründete Nah- und Mittelost-Verein, dessen Ehrenvorsitzender Ex-Kanzler Gerhard Schröder ist, in Berlin-Mitte eine „Deutsch-Iranische Business Conference“ zur Information über „neue Möglichkeiten für wirtschaftliche Aktivitäten“ abhalten. Zu der Veranstaltung wird eine „hochkarätige Delegation aus dem Iran auf Ministerebene“ angekündigt. Im Programm wird Mohammad Reza Nematzadeh, der Industrie- und Handelsminister des iranischen Regimes, als Key note speaker genannt.

Das Bündnis STOP THE BOMB wird am 8.4. um 9:30 gegen die Iran-Konferenz im NUMOV-Sitz in der Jägerstraße 63d protestieren. In Wien findet am 8. April um 11:00 Uhr am Theodor-Herzl-Platz eine öffentliche Lesung gegen die Hofierung des iranischen Holocaustleugner-Regimes statt.

1. April 2014, 19.33 Uhr:

Das Ende der Zeiten

von Thomas von der Osten-Sacken

In Syrien findet ein Bürgerkrieg statt, der für einige der Beteiligten aug beiden Seiten weit mehr ist als ein mit Waffen ausgetragener Konflikt. Sie glauben, sie befinden sich in einem heiligen, endzeitlichen Krieg.

Das gilt für radikale Sunniten in den Reihen der Rebellen ebenso wie für schiitische Milizionäre, die auf Seiten des Assad Regimes kämpfen:

Hadith on both sides mention Syria as a main battlefield, naming cities and towns where blood will be spilled.

Hundreds of thousands of people will be killed. The whole region will be shaken from the Arabian Peninsula to Iraq, Iran and Jerusalem, according to some texts.

Saudi Arabia will collapse. Almost every country in the Middle East will face unrest. One statement says “blood will reach knee-level".

A widely circulated hadith attributed to Mohammad says Sham, or Syria, is God’s favored land. Asked where the next jihad will be, he replies: “Go for Sham, and if you can’t, go for Yemen …(though) God has guaranteed me Sham and its people.” (…)

Syria’s civil war built upon sectarian conflicts elsewhere, especially in Iraq and Lebanon, leading to a growing sense across the region that all those power struggles in individual countries were part of a titanic battle for the future.

Abbas, a 24-year-old Iraqi Shi’ite fighter, said he knew he was living in the era of the Mahdi’s return when the United States and Britain invaded Iraq in 2003.

“That was the first sign and then everything else followed,” he told Reuters from Baghdad, where he said was resting before heading to Syria for a fourth time.

31. März 2014, 12.10 Uhr:

'Fällt Assad, fallen Hizbollah, Maliki und der Iran auch'

von Thomas von der Osten-Sacken

Mit erfreulicher Klarheit haben hochrangige iranische Militärs erklärt, was für sie in Syrien auf dem Spiel steht: Nicht nur die Zukunften der Verbündeten, sondern sogar die der Islamischen Republik selbst.

Deputy Chief of General Staff of the Iranian Armed Forces , Brigadier General , Gholam Ali Rashid said that his country supports Syria ” without limits ” (…).

Rashid said , ” We do not have fighters in Syria , but some military commanders provide advice out there and the formation of the National Defense Force was of the proposals of al- Quds Force .”

Gholam Ali Rashid expressed his country’s concern of the fall of the regime of Syrian President if Iran gives support to it , saying that if that happens then Lebanese Hezbollah turn will come and the government of Nuri al-Maliki ’s ally to Iran which will make Iran in front of difficult choices in the confrontation .

The deputy of the General Staff of the Iranian Armed Forces said , ” There is no doubt that after the fall of Bashar al-Assad , there will be a focus on Lebanon and Hezbollah , then they will come to Iraq, where the Shiite - government rules.”

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