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Kürzliche Beiträge
24. März 2011, 19.09 Uhr:

Von Dakar nach Ouagadougou

von Jörn Schulz

“Revolution south of the Sahara may not come immediately, but it is certainly on its way”, meint William Gumede, der aber auch auf politische und gesellschaftliche Hindernisse eingeht. Die Unterschiede zwischen den afrikanischen Staaten sind noch größer als innerhalb der arabischen Welt. In Zimbabwe wartet man nicht erst auf die offene Rebellion: „Mugabe’s government charged 45 students, trade unionists and activists with treason, accusing them of watching news videos of the uprising in Egypt and plotting to topple Zimbabwe’s autocratic president.”

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24. März 2011, 17.04 Uhr:

The Laws of the Jungle

von Jörn Schulz

Catherine Ashton bekam den Job der EU-Außenbeauftragten, weil man jemanden suchte, der garantiert nie etwas Kluges sagen würde und nie auf die Idee käme, Eigentinitiative zu entwickeln. Das hätte sich nämlich störend auf die EU-Außenpolitik Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens auswirken können. So betrachtet, macht Ashton ihren Job wirklich gut. Wenn irgendwo in der arabischen Welt Demonstranten erschossen werden, kann man sich darauf verlassen, dass Ashton beide Seiten zur Zurückhaltung mahnt.

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24. März 2011, 16.01 Uhr:

Oh Heimat, sozial und gerecht

von Thomas von der Osten-Sacken

Die Partei DIE LINKE versucht in einer Kommandoerklärung darzulegen, warum sie gegen den Einsatz in Libyen protestiert und diese Intervention alles, auch für die Menschen vor Ort, nur schlimmer macht.

Alternativorschläge hat sie auch:

DIE LINKE will sofort den Export und Import von Öl aus Libyen in die Europäische Union stoppen. Wenn kein Öl mehr fließt und kein Geld mehr kommt, wächst die politische Vernunft.

Und wie diese durch mangelnden Geldfluss gewachsene politische Vernunft klingen könnte, macht sie schon einmal vor:

DIE LINKE ist solidarisch mit den Menschen, die unter Einsatz ihres Lebens und ihrer Gesundheit für eine freie, demokratische und sozial gerechte Heimat eintreten.

Sozial gerechte Heimat! Schöner hätten’s Erika Steinbach und der Bund der Vertriebenen auch nicht formulieren können.

24. März 2011, 14.46 Uhr:

Von Ngo´s und Preisträgern

von Thomas von der Osten-Sacken

UN-Watch beschäftigt sich dieser Tage ausführlich mit Gaddafis Netzwerken in Europa. Dazu zählt vor allem die  bei der UN akkreditierte NGO North South 21 mit Sitz in Genf und der CETIM.

Schön ist auch die Seite des Gaddafi Menschenrechtspreises, die leider seit 2005 nicht mehr aktualisiert worden ist.

Und wer hat diesen Preis wohl 2004 erhalten? Was Wunder, es war der große Führer der bolivarischen Revolution. Vergangenes Jahr war dann Erdogan der Ausgewählte. Sollte es den Preis weiter geben, Guido Westerwelle hätte ihn in diesem Jahr redlich verdient.

24. März 2011, 14.18 Uhr:

Der Name der Rose

von Jörn Schulz

Nach dem Beginn der Revolte in Libyen wurde bekannt, dass sich zahlreiche Intellektuelle für Propagandaunternehmen Muammar al-Gaddafis hatten anwerben lassen. Ähnliche Enthüllungen sind nun über das syrische Regime zu erwarten. Anders als Gaddafi, dessen „First Lady“ Safiya Farkash nie auftaucht, hat Bashar al-Assad eine wichtige PR-Regel für Despoten beherzigt: „It is a truth universally acknowledged that a dictator who wants to be accepted by polite Western society should look for a charming, glamorous wife.”

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24. März 2011, 13.44 Uhr:

In Syrien schläft der Präsident heute schlecht

von Oliver M. Piecha

In Deraa werden heute am Donnerstag Opfer der Proteste beigesetzt, nach einer Meldung haben sich dabei 20.000 Menschen versammelt. Aufrufe zirkulieren in Syrien: am Freitag soll nach den Gebeten demonstriert werden.Syrian Revolution Digest (hier auch Videos aus Deraa)vermutet weit mehr als die bisher gezählten Todesopfer und beobachtet die Propaganda des Assad-Regimes:

Meanwhile, Syrian officials are mounting an extensive public relations campaign, as their spokesmen flood TV stations speaking as if they were members of the opposition, calling for reforms, admitting mistakes, saying the “President” intends to call for a major conference on political reform, all while raising all sorts of doubts about foreign agendas, infiltrators and suspicious happenings in Deraa.

24. März 2011, 01.45 Uhr:

Der Online- Shop für den Rebellen

von Thomas von der Osten-Sacken

Wer sich gerne mit libyschen Revolutiondevotionalien eindecken möchte, kann das hier tun.

Vom T-Shirt über die Fahne bis zum Button ist alles dabei:

 

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