Schlüppis
Kürzliche Beiträge
3. März 2014, 01.20 Uhr:

Gangbanging mit der Hizbollah

von Thomas von der Osten-Sacken

Zusammen mit griechischen und anderen Nazis kämpfen nun auch Freiwillige aus den USA an Seiten des Assad Regimes und der Hizbollah:

In a video posted on his Facebook profile page — it was uploaded to YouTube on Sunday by the Middle East Media Research Institute — Nerses Kilajyan, a member of the Westside Armenian Power gang who also goes by the alias of Wino Ayee Peeyakan, along with a GW-13 gang member who identifies as Creeper, can be seen toting AK-47s and boasting of being on the “front lines” in the war-torn countries.

Creeper coolly lists the names of his “homies” back in LA, then quickly breaks down the situation.

“Check out the enimigos right there, homie,” he tells one Ali, presumably the cameraman, as he points his finger at unseen rebels. The two gangsters then wave their guns and point them through a crack in the wall.

http://www.timesofisrael.com/la-gangbangers-fight-alongside-hezbollah-in-syria/#ixzz2ur1L0Wi9″

27. Februar 2014, 13.24 Uhr:

Steigbügelhalter der Mullahs

von Thomas von der Osten-Sacken

Gastbeitrag von Stephan Grigat

Deutsche und österreichische Wirtschaftslobbyisten können es einfach nicht lassen: Immer, wenn es darum geht, die Ajatollahs im Iran über das in Europa ohnehin übliche Maß durch einen Ausbau der Handelsbeziehungen zu unterstützen, sind sie ganz vorne mit dabei. Heute erklärte die Österreichische Wirtschaftskammer in Wien bei ihrem ausgebuchten Seminar „Iran im Fokus“ Unternehmen, wie sie trotz der in zahlreichen Bereichen weiterhin bestehenden Sanktionen hervorragende Geschäfte mit der antisemitischen Diktatur in Teheran machen können. Das Bündnis STOP THE BOMB demonstrierte vor der WKO dagegen. Morgen wartet die Deutsch-Iranische Handelskammer in Hamburg mit einem ganz ähnlichen Seminar auf, bei dem die DIHK die Öffentlichkeit so scheut, das der Veranstaltungsort bis zuletzt geheim gehalten wurde.

Die DIHK, die sich nach dem fatale Atomabkommen von Genf vor lauter Freude über neue Geschäftsmöglichkeiten gar nicht mehr einkriegen konnte, hat sich einen ganz besonderen Gast für ihr Event eingeladen: Seyed Mehdi Miraboutalebi, der mittlerweile für das iranische Industrie- und Handelsministerium tätig ist. In seiner Zeit als Botschafter des iranischen Regimes in Frankreich suchte er die Nähe von Rechtsradikalen, bei denen er mit seiner Agitation gegen „das zionistische Regime, das man Israel nennt“ naturgemäß sehr gut ankam.

Wieder einmal sind es ausgerechnet die beiden Nachfolgestaaten des Nationalsozialismus, in denen mit besonderer Verve Reklame für das Milliardenbusiness mit einem Regime gemacht wird, das dem Staat der Shoahüberlebenden und ihrer Nachkommen ein ums andere mal und bis zum heutigen Tag mit der Auslöschung droht. Gerade die radikalsten und brutalsten Kräfte des Regimes wie die iranischen Revolutionswächter werden durch jene Geschäfte, für welche die WKO und die DIHK Werbung machen, gestützt. Es wird geschätzt, dass die Revolutionswächter, die auch das Nuklearwaffen- und Raketenprogramm kontrollieren, mittlerweile bis zu 80 Prozent des Außenhandels in ihrer Hand haben.

Wer wie die WKO und die DIHK Werbung dafür macht, die Geschäfte mit dem Israelhasser-Regime zu intensivieren, ist mitverantwortlich dafür, dass sich die Ajatollahs und Revolutionswächter in Teheran weiter an der Macht halten können. Die Projekte der Ajatollahs – sei es das Nuklearprogramm oder die Unterdrückung der Bevölkerung – werden maßgeblich aus den Einnahmen des Außenhandels finanziert. Jener Teil der iranischen Bevölkerung, der seit Jahren den Sturz des Regimes herbeiwünscht, wird sicher nicht vergessen, wer heute den Steigbügelhalter für die Machthaber im Iran spielt.

14. Februar 2014, 22.18 Uhr:

With Love from Syria II

von Thomas von der Osten-Sacken

Eine Einheit der Free Syrian Army zum Valentinstag:

Derweil geht die Regimeoffensive, die eigentlich eine der verbuendeten Hizbollah ist, in den Qalamoun Bergen weiter. Sollte es ihnen gelingen, Yabroud einzunehmen, gingen die Rebllen in und um Damaskus ihrer wichtigsten Nachschublinie verlustig, fuer das Regime dagegen waere die Strasse an die Kuste frei, um mehr russische und iranische Waffen an die Front zu transportieren.

Aber wen interessiert das schon? Ist ja nur Syrien und alles eh furchtbar kompliziert und nein, eingreifen will man auf keinen Fall und auch sonst gibt es schliesslich wichtigere Dinge. Die Syrer, ob am Valentins- oder einem anderen Tag, die duerfen weiter verrecken, gefoltert werden, hungern oder mit Benzinbomben beworfen.

14. Februar 2014, 20.35 Uhr:

Bahrain, drei Jahre spaeter

von Thomas von der Osten-Sacken

Vergessen, verdraengt und unter saudischen Militaerstiefeln erstickt: die Proteste in Bahrain. Und doch wollen sie nicht aufhoeren:

Bahraini protesters marking the third anniversary of an Arab Spring-inspired uprising clashed with security forces on Friday in the capital Manama and in outlying villages, witnesses said.

Hundreds of men and women took to the streets in parts of the capital and in Shia villages that have been at the forefront of the campaign among the Gulf state’s Shia majority for a consitutional monarchy in the Sunni-ruled Gulf kingdom.

They were met with tear gas and birdshot, the witnesses said, adding that several demonstrators were wounded.

The clashes came ahead of an afternoon march called by an influential cyber-group on the capital’s Pearl Square, where demonstrators camped out for a month in early 2011 before being violently dispersed by Saudi-backed troops.

14. Februar 2014, 13.28 Uhr:

With Love from Syria

von Thomas von der Osten-Sacken

Zum heutige Valentinstag ein Video aus Syrien.

Dazu sollte man wissen, dass es seit einiger Zeit eine nicht nur von Islamisten, sondern auch ganz gewohnlichen Mullahs Kampagne gegen diesen Tag gibt. Hier in Suleymaniah war heute Haupthema der Freitagspredigten, dass ein Muslim nicht Valentinstag feier solle, sonst kaeme er bzw. sie in die Hoelle.

 

Was der Valentinstag in der islamischen Welt bedeutet, das kann man hier nachlesen: Saudi Valentines defy the love police - Region und hier: Pakistan students wounded in Valentine’s Day clash

13. Februar 2014, 20.30 Uhr:

Kundgebung zu Iran-Verhandlungen in Wien

von Thomas von der Osten-Sacken

Gastbeitrag von Stephan Grigat

Nach dem fatalen Atomdeal von Genf, der am 20. Januar in Kraft getreten ist, wird nun in Wien weiterverhandelt. Dem Regime in Teheran kann gar nichts Besseres passieren. Egal, was im Iran passiert oder was iranische Regimevertreter von sich geben, ob der Sprecher des Pseudoparlaments Ali Laridjani Israel als Krebsgeschwür bezeichnet, die Hinrichtungszahlen in die Höhe schnellen oder der ach so moderate Außenminister Zarif das Grab des Hisbollah-Oberterroristen Imad Mugniyeh besucht – im Westen ist kaum etwas an Kritik zu hören, denn schließlich will man ja das prima Klima bei den Verhandlungen nicht stören. Ohne  Einspruch wird der Verhandlungszirkus aber auch diesmal nicht über die Bühne gehen: Das Bündnis STOP THE BOMB ruft für Dienstag, den 18. Februar um 9 Uhr vor dem Austria Center Vienna unter dem Motto „Keine Akzeptanz des iranischen Atomprogramms –

Gegen antiisraelische Hetze –Für einen freien und demokratischen Iran“

zu einer Kundgebung auf, die u.a. von der Israelitischen Kultusgemeinde und der Demokratischen Partei Kurdistan-Iran unterstützt wird.

11. Februar 2014, 21.17 Uhr:

Natalie Portman und der neue Nahe Osten

von Thomas von der Osten-Sacken

Kuerzlich bei einem laengeren Gespraech mit einem syrischen Aktivisten, der vor einem Jahr Syrien verlassen hat und nun in Irakisch- Kurdistan lebt.

Dieser Tage, erklaerte er mir, sei Natalie Portman ein Star der Syrer, weil sie die israelische Initiative zur Hilfe fuer verletzte Syrer unterstuetze (siehe hier). 2006, da sei er noch Fan der Hizbollah gewesen und haette sie unterstuetzt im Krieg gegen Israel. Und heute hungere Assad die Palaestinenser in Yarmouk aus und die Israelis, deren Tod man in Sprechchoeren gefordert habe, helfen den Verletzten aus Syrien. Wie er wuerden jetzt viele denken. Das alles sei Teile des Anfangs eines neuen Nahen Ostens, in dem man mit allen seinen Nachbarn zusammenleben wolle mit offenen Grenzen, in freien und demokratischen Laendern. Diese Zeit werde kommen. Und Typen wie Nasrallah, diese grossen arabischen  Fuehrer, die haetten heute alle einen Tatoo auf der Stirn, auf dem staende “Expired".

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