Schlüppis
Missy Magazin
Kürzliche Beiträge
1. August 2015, 11.10 Uhr:

Autor: The flagbearer of Jihad to liberate Jerusalem

von Thomas von der Osten-Sacken

Der oberste Revolutionsführer im Iran hat ein Buch herausgegeben. Amir Taheri hat es gelesen:

“The flagbearer of Jihad to liberate Jerusalem.”

This is how the blurb of “Palestine,” a new book, published by Islamic Revolution Editions last week in Tehran, identifies the author.

The author is “Grand Ayatollah Seyyed Ali Husseini Khamenei,” the “Supreme Guide” of the Islamic Republic in Iran, a man whose fatwa has been recognized by U.S. President Barack Obama as having the force of law.

Edited by Saeed Solh-Mirzai, the 416-page book has received approval from Khamenei’s office and is thus the most authoritative document regarding his position on the issue.

Khamenei makes his position clear from the start: Israel has no right to exist as a state.

He uses three words. One is “nabudi” which means “annihilation". The other is “imha” which means “fading out,” and, finally, there is “zaval” meaning “effacement.”

1. August 2015, 10.55 Uhr:

'Sie haben es nicht mit einem normalen Regime zu tun'

von Thomas von der Osten-Sacken

Aus dem Französischen übersetzt von Detlef zum Winkel

Anläßlich seines eintägigen Iran-Besuchs am 29.7. erhielt der französische Außenminister einen Brief politischer Gefangener im Iran. Am Vortag war die EU-Außenbeauftragte Mogherini nach Teheran gereist. Sie wurde von italienischen Abgeordneten aufgefordert, sich für die Menschenrechte in dem Land einzusetzen. Wirtschaftsminister Gabriel, der als erster zu seinen „alten Freunden“ geflogen war, wurde offenbar gar nicht erst angeschrieben.

Sehr geehrter Herr Fabius,

Wir sind einige der politischen Gefangenen im Iran, die im Evin-Gefängnis und im Gefängnis Gohardashte in Karaj gefangen gehalten werden.

Wir haben erfahren, dass Sie am Mittwoch, den 29. Juli, in den Iran reisen wollen, um die Autoritäten des Landes zu treffen. Wir haben uns entschieden, Ihnen zu schreiben, um Sie über die Tatsache aufzuklären, dass das iranische Regime in der Regel jeden offiziellen Besuch eines europäischen Ministers im Iran dazu nutzt, die Repression und den Druck auf die Gefangenen zu intensivieren.

Wir haben gehört, dass Sie nach der Einigung bei den Atomverhandlungen in den Iran reisen, um die Beziehungen zum Iran zu “normalisieren” und die Handelsbeziehungen mit unserem Land wieder herzustellen. Aber wir wollen Ihre Aufmerksamkeit auf die Tatsache richten, dass Sie es nicht mit einem “normalen” Regime zu tun haben, denn wenn das der Fall wäre, würden wir nicht wegen unserer Überzeugungen gegen eine religiöse Diktatur im Gefängnis sitzen. Zweifellos werden Ihre Gastgeber dafür sorgen, dass Sie, wenn Sie durch Teheran fahren, nicht an den Straßen vorbeikommen, wo Menschen erhängt oder ausgepeitscht werden.

Zur gleichen Zeit, zu der sich die Diplomaten dieses Regimes angestrengt lächelnd an den Verhandlungstisch mit Ihnen setzen, verfahren seine Gefängniswärter, Vernehmer und Folterer auf rücksichtsloseste Weise mit uns, ohne dass die öffentliche Meinung davon Kenntnis erhält. Seine “Sepah” (Revolutionswächter) beschimpfen Menschen, vor allem Frauen und Jugendliche, auf den Straßen wegen der Kleidung, die sie tragen oder wegen der Musik, die sie hören.

Aus Angst, jemand könnte eventuell ein Minimum an Menschenrechten verlangen, herrscht in den Büros, Schulen und Universitäten eine drückende Atmosphäre.

Sie wissen wahrscheinlich, dass die UN-Berichterstatter und internationale Organisationen wie Amnesty International die Verschlechterung der Lage der Menschenrechte seit den Atomverhandlungen mit dem Iran und besonders in den letzten zwei Jahren bestätigt haben.

Dies erfahren auch wir an unserem eigenen Fleisch und Blut. Keiner von uns hatte das Recht auf einen fairen Prozess, einige unserer Anwälte sind sogar im Gefängnis, nur weil sie ihren Job gemacht haben.

Wir wissen, dass die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte in der Geschichte und dem Opfer Ihres Volkes während der Französischen Revolution wurzelt; eine Erklärung, deren Annahme das Regime ungestraft verweigert. Die iranische Führung repräsentiert nicht die große iranische Nation und ihre Kultur.

Wir bitten Sie: Lassen Sie nicht zu, dass Ihre Reise in den Iran von der offiziellen Propaganda des Regimes als Bestätigung seiner Politik der Unterdrückung des iranischen Volkes betrachtet wird. Verschließen Sie nicht die Augen vor den täglichen Verbrechen des iranischen Regimes gegen sein eigenes Volk.

Angesichts dieser Umstände hoffen wir, dass Sie die Reise stornieren oder wenigstens an die Bedingung einer Verbesserung der Menschenrechte und der Freilassung der politischen Gefangenen knüpfen.

Falls Sie doch in den Iran kommen, bitten wir Sie inständig, eine klare Haltung gegen die Verletzung der Menschenrechte im Iran einzunehmen, damit Sie ein gutes Beispiel für Ihre Kollegen abgeben, und den mörderischen Regierenden nicht zu erlauben, dass Sie Ihre Reise dazu missbrauchen, ihre repressive Politik zu verschleiern.

Nehmen Sie bitte, sehr geehrter Herr Fabius, unsere respektvollen Grüße entgegen.

Die Namen der politischen Gefangenen in alphabetischer Reihenfolge: 1. Farid Amouzandeh 2. Reza Akbari Monfared 3. Iraj Hatami 4. Khalid Hardani 5. Shahin Zoqytbar 6. Saeed Sheerzad 7. Alireza Farahani 8. Javad Fouladvand 9. Hossein Kazemeini Boroujerdi 10. Saleh Kohandel 11. Saïd Massouri 12. Ali Moazzi 13. Assadolah Hadi 14. Missagh Yazdannezhad.

31. Juli 2015, 14.55 Uhr:

Islam, Islam, Islam

von Thomas von der Osten-Sacken

Während in der Türkei F-16 Kampfbomber unermüdlich Einsätze gegen Stellungen der PKK fliegen, bereist der türkische Präsident Südostasien und erklärt:

“We have only one concern. It is Islam, Islam and Islam. It is impossible for us to accept the overshadowing of Islam. Islam is damaged from what is all being done now. We all have to show the will to categorically deny terrorism without looking at its basis or identity,” said Erdo?an in the Indonesian capital of Jakarta as part of a visit to the Far East and Southeast Asia.

Erdo?an also said some people in Turkey who belong to different sects even defended atheists and terrorists due to sectarian reasons.

“When it comes to speaking, they say ‘We are Muslims.’ But on the other hand, we see those who defend both terrorists and atheist organizations just because of that sectarian difference. Therefore, we have to be on alert against those people,” said Erdo?an.

31. Juli 2015, 12.42 Uhr:

Made in Austria

von Thomas von der Osten-Sacken

Gastbeitrag von Stephan Grigat

Speziell im Kran-Bereich habe der Iran “großen Bedarf” – sagt Herbert Ortner, Chef des österreichischen Kran-Herstellers Palfinger, dessen Produkte sich schon in der Vergangenheit ebenso großer Beliebtheit im Reich der Ajatollahs erfreuen konnten wie jene des deutschen Kran-Bauers Atlas.

 

31. Juli 2015, 10.41 Uhr:

HuffPo Brothers

von Thomas von der Osten-Sacken

Laut Wikipedia gilt “die politische Ausrichtung” der Huffington Post “als linksliberal". Nun nennt sie auch eine arabische Version ihr Eigen.

Die so beworben wird: “Expect original reporting by independent journalists” covering “problems and crises like gender inequality” and “the devastating rise of […] extremism.”

Herausgeben wird sie passenderweise von zwei Islamisten mit engen Kontakten zu den Muslimbrüdern. Dazu Now Lebanon:

Fouda, previously an executive producer at Al Jazeera Arabic (AJA), is managing the website in partnership with his old boss, former AJA director general Wadah Khanfar. Their profiles may make for interesting perusal for existing Huffington Post readers unfamiliar with the Arabic-language media landscape.

An Egyptian national now living in Turkey, Fouda was arrested in the United Arab Emirates in 2013 on suspicion of affiliation with the Muslim Brotherhood (MB) – an affiliation which he freely admitted had existed since 1988, though he claimed to have held no formal party role since 1995. A browse of his Twitter timeline shows his politics to be fairly bread-and-butter MB; recommending, for instance, articles praising “His Eminence” Yusuf al-Qaradawi, the Holocaust-revisionist cleric who routinely denounces Shiite and Alawite Muslims, to say nothing of Jews. Indeed, Fouda has himself on occasion found less-than-obliging things to say about his Semitic cousins, e.g., tweeting last July that, “Only after the latest Israeli aggression on Gaza did I realize the number of Egyptian Jews has increased greatly since the coup.”

Khanfar, however, is the heavyweight of the pair; the man who made Al Jazeera the titan of Arabic media that it is today. He’s also, according to ex-colleagues, the man who made Al Jazeera the Muslim Brotherhood mouthpiece that it is today. A former Baghdad correspondent complained that once Khanfar took over the reins, “the liberals, the secular types, the Arab nationalists [were] getting downsized, and the Islamic position [was] dominating the newsroom.” Former AJA Washington bureau chief Hafez al-Mirazi similarly said that “From the first day of the Wadah Khanfar era, there was a dramatic change, especially because of him selecting assistants who are hard-line Islamists.” Khanfar has defended his Brotherhoodisation of the editorial line as simply a reflection of a new “political reality” in the Arab world – never mind any Arabs who may seek to challenge that reality.

30. Juli 2015, 11.46 Uhr:

Khameneis rote Linien

von Thomas von der Osten-Sacken

Gastbeitrag von Detlef zum Winkel

Unsere Beurteilung des Ergebnisses der Wiener Atomverhandlungen hängt natürlich nicht von der Entscheidungsfindung in der Islamischen Republik Iran ab. Interessante Einblicke erhält man gleichwohl aus den dort geführten Debatten und wie sich der Revolutionsführer darin positioniert.

Khamenei befindet sich in einer nicht besonders komfortablen Position. Seine “roten Linien” für die Verhandlungen wurden deutlich überschritten. Das, was im Text steht, läßt ihn allenfalls das Gesicht wahren, aber faktisch beleidigt es ihn persönlich. Die roten Linien waren zuletzt:

- keine Sonderbehandlung, keine “Demütigung” des Iran

- sofortige Aufhebung aller Sanktionen nach Vertragsabschluss

- keine Kontrollen militärischer Einrichtungen im Iran. „Das wird nicht erlaubt.“

- keine zehnjährige oder noch längere Frist für die Restriktionen des Nuklearprogramms.

Beschlossen wurde aber eine Sonderbehandlung durch die IAEA, die Sanktionen werden erst nach Vorleistungen des Iran aufgehoben, Kontrollen von nuklear-verdächtigen Militäreinrichtungen sind faktisch sehr erschwert, aber nicht ausgeschlossen, die Restriktionen dauern ein Jahrzehnt und z.T. deutlich länger. Einige konservative iranische Abgeordnete haben das sofort herausgefunden und publik gemacht. Was wird Khamenei jetzt tun?

Er pocht auf einen “gesetzlichen Prozess” der Verabschiedung des Abkommens im Iran. Das bedeutet offenbar: erst Behandlung durch den nationalen Sicherheitsrat, dann letzte Entscheidung durch ihn selbst. Diesen Prozess sollen alle politischen Lager beachten und sich an dieser Frage nicht spalten lassen. Wiederholt strapaziert er die Formel “ganz gleich, ob das Abkommen unterschrieben wird oder nicht". Er hält die Entscheidung also einstweilen offen.

Gleichzeitig läßt Khamenei deutliche Zeichen seines Missfallens über das Ergebnis von Wien erkennen. Schon sein “Dank” an die Verhandlungsdelegation spricht für sich. Er dozierte über die vorschriftsmäßige Einstellung eines Politikers und erging sich in ausschweifenden Betrachtungen über die Anweisungen von Imam Ali, Schwiegersohn von Mohammed und erster schiitischer Imam, an seinen Gouverneur Malek Ashtar. Den heutigen Regierenden einen 1400 Jahre alten Text vor die Nase zu halten, ist ein beleidigender Vorgang. Rohani und Zarif glauben, gerade ihr Diplom in Diplomatie gemacht zu haben, aber der Revolutionsführer geht mit ihnen nochmal das kleine Einmaleins durch.

Beim Ramadan-Ende sagte er, die Verhandlungsdelegation werde für ihren Einsatz belohnt werden, ganz gleich ob das Abkommens gebilligt werde oder nicht. Das bedeutet: ihr wart fleißig, aber nicht gut. „Unabhängig davon, ob der Text verabschiedet wird oder nicht, werden wir nicht zulassen, dass jemand die Grundsätze der islamischen Staatsordnung verletzt!“ Mit anderen Worten: Selbst wenn der Iran das Abkommen annimmt, wird er Kontrollen militärischer Einrichtungen verweigern. Originell! Der oberste Rechts(!)gelehrte kündigt in aller Offenheit an, dass sich der Iran im Ernstfall nicht an den Joint Comprehensive Plan of Action halten wird. Das muss Kerry doch bewusst gewesen sein, als sie den Wiener Deal zimmerten? Von dem Steinmeier behauptet, die verabredeten Kontrollen würden „jedes Schlupfloch“ erfassen… Doch Khamenei sucht gar kein Schlupfloch. Er sagt einfach, was passieren wird.

Weiter insistierte der Revolutionsführer auf seiner tiefschürfenden Erkenntnis, dass man einigen der beteiligten Länder nicht trauen könne (also mindestens zwei Ländern: USA und Frankreich, eventuell auch Großbritannien). Die Verhandlungsdelegation sei den Machenschaften dieser Länder ausgesetzt gewesen und habe in einigen (!) Fällen revolutionäre Antworten gegeben.

Also nicht in allen Fällen. Damit gibt Khamenei zu verstehen, dass seine roten Linien nicht so beachtet wurden, wie er es erwartet hat. Das ist eine eindeutige Kritik an Zarif, Salehi und Co. Sie hatten nicht genügend Misstrauen gegenüber den Abgesandten der arroganten Mächte. Deshalb haben sie in einigen Fragen nicht revolutionär gehandelt. Kein Wunder, wenn man in seiner Freizeit bestens gelaunt mit Kerry am Genfer See spazieren geht, statt froh über die paar Stunden zu sein, wo man dem Satan nicht gegenüber sitzen muss!

Zarif und Salehi wehren sich nicht. Damit machen sie den Eindruck von Sündern, die ein schlechtes Gewissen haben. Sie sind politisch erledigt und bekommen bestensfalls in ein paar Jahren eine neue Chance. Vorausgesetzt, sie werfen sich vor dem Führer in den Staub.

Khamenei ist also dabei, die Regierung Zug um Zug zu demontieren. Dazu passt der optische Eindruck, den man von seiner Ansprache am 18.7. anlässlich des “Gemeinschaftsgebets zum Fitr-Fest” auf youtube gewinnt. Mehrmals schwenkt die Kamera auf die ersten Reihen der vor ihm sitzenden Personen, ein VIP-Bereich, der durch eine Absperrung vom Rest des mehrtausendköpfigen Publikums getrennt ist. Man sieht Generäle der Revolutionsgarden in ihren properen Uniformen, die Körper feist und stämmig, die Gesichter zufrieden. Der Führer stützt sich beim langen Stehen zwischendurch auf ein Gewehr – ein eindeutiges Zeichen. Religiöse Würdenträger: die Mienen mal ernst, mal erwartungsvoll, manchmal auch ein bisschen ungeduldig. Warum so viel Politik, sollte sich der Chef nicht eher der Koran-Auslegung widmen? Ex-Präsident Rafsandschani, Ziehvater und Mentor der gegenwärtigen Regierung, sitzt in der Mitte der ersten Reihe. Deine Leute haben Mist gebaut, bedeutet ihm Khamenei. Wem sagst du das, signalisiert Rafsandschani zurück, ich war es doch, der dich darüber informiert hat. Die beiden verstehen sich. Daneben Laridschani, Parlamentspräsident und Freund von Claudia Roth. Er scharrt nervös mit dem Fuß über den Boden: So geht das doch nicht; Rafsandschani gehört bestraft! Schließlich kommt ein Mann mit tief gebeugter Haltung ins Blickfeld, der so intensiv auf den Boden starrt, dass sein Gesicht nicht zu erkennen ist. Ich glaube, es ist Rohani, der reformfreudige Staatspräsident und Hoffnungsträger aller Demokraten außer denjenigen, die gerade hingerichtet werden. Entweder wollte er sich in dieser Entourage nicht filmen lassen oder seine Demut bekunden.

Die Demontage der Regierung heißt freilich nicht, dass Khamenei das Wiener Abkommen bereits verdammt hätte. Die Elite des Mullahregimes wird die Vor- und Nachteile des Joint Comprehensive Plan of Action gründlich abwägen. Für den Revolutionsführer bleibt das Problem, dass seine Autorität beschädigt wurde. Der Alte hat doch eh keine Ahnung, werden die Befürworter des Abkommens denken. Die wird Khamenei schon Mores lehren. Auf der anderen Seite könnten einige Revolutionsgardisten behaupten: Unter Khomeini wäre das nicht passiert. Die Generäle werden selbstredend für Ruhe und Ordnung sorgen. Aber möglicherweise werden sie das Gleiche denken.


29. Juli 2015, 10.04 Uhr:

No No-Fly Zone

von Thomas von der Osten-Sacken

Nein, sagt das Weiße Haus jetzt, nachdem es letzte Woche noch ganz anders klang, es wird keine No-Fly Zone über Nordsyrien geben, denn es gehe einzig darum den Islamischen Staat zu bekämpfen, nicht das Assad Regime und auch der Schutz von Zivilisten steht nicht auf der Agenda. Dafür hat man sich nun mit der türkischen Regierung verbündet, die War on Terror nur eben ein bißchen anders definiert als die US-Regierung dies tut und deshalb gleich die PKK mit bekämpft.

Days after the U.S. and Turkey announced a breakthrough deal to fight together against the Islamic State, U.S. officials are insisting that – contrary to reports – there are definitely no U.S. plans for a “safe zone” inside Syria. In fact, there really is no “zone,” and there is no plan to keep the area “safe.”

This confusion is a microcosm of the disorganized U.S. approach to the Islamic State threat since last summer. Each incremental escalation into which the U.S. gets dragged in Syria seems poorly thought out and even more poorly explained. Until the Barack Obama administration can reconcile the different objectives among the members of its anti-Islamic State coalition, the various partners will continue to work at cross-purposes. In this case, for the U.S., the Islamic State is the one and only priority; for Turkey, the imperative is protecting civilians from Syria’s Bashar al-Assad regime and eventually forcing its exit. (…)

The White House is wary of any plan that could put it in military conflict with the Assad regime, and has made no decision to protect opposition forces or civilians from its air assaults.

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