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Kürzliche Beiträge
23. November 2015, 21.10 Uhr:

Syrische Selbstbestimmung

von Thomas von der Osten-Sacken

Weder das syrische Regime, mit dem in Deutschland alle noch unbedingt reden wollen, oder die syrische Armee spielen in Syrien noch eine groessere Rolle. Laengst bestimmen der Iran und Russland das Geschehen und mit dem Iran jene schiitischen Milizen, die ihren Treueeid dem obersten Revolutionsfuehrer Ali Khamenei in Teheran schwoeren.

Wie es dann an der Front aussieht, das schildert ein Offizier der syrischen Armee, der kuerzlich desertierte:

He described how troops were organised and deployed: “Ten high-ranking Iranian officers control the division, they plan the operations. Only Iranian or Hezbollah forces can access operations rooms, no Syrian soldiers are allowed in.”

For battles, groups of 50 fighters are deployed: 15 IRGC, 15 Hezbollah, 20 Syrians, the majority of which are shabiha. Within battles the hierarchy is clear: the commander is an Iranian IRGC officer and his deputy will be a Hezbollah officer, according to Khaled.

Syrian officer who defected and is now in Amman, who asked to remain anonymous, recounted comments to me from a friend who remains an officer in Assad’s forces: “We are in the fifth class,” he said. “Even the civilian Lebanese militia have the power to tell a Syrian general what to do, to send him back to his office. They have better food than us, better weapons and more respect.”

He described how Syrians are now isolated from military activities and have no trust: “The militia are running the show nowadays. These militia believe they are there to defend Syria when the regular army has failed, so they treat us as failures with no respect.”

The difference in pay between the groups is stark: Khaled was paid $60 a month as a regular Syrian soldier, while the shabiha were paid three times as much at $180 a month. Lebanese Hezbollah were paid around $400.

23. November 2015, 20.39 Uhr:

Hilfsgelder fuer Moscheenbau

von Thomas von der Osten-Sacken

Die USA sollen, berichtet Channel 2 aus Atlanta, Millionen fuer den Moscheebau in aller Welt zur Verfugung gestellt haben. Hilfsgelder, die Egyptian-American human rights activist Nonie Darwish mit folgenden Worten kommentiert:

“This part of the world has a lot of respect for power and America is not showing its power, it’s showing its appeasement. They are laughing all the way to the bank,” said Darwish.

Darwish was born in Egypt and is now a former Muslim. Darwish told Farmer that she moved to America and has written several books critical of radical Islam. Darwish said that most of the mosques in Egypt are run by extremists who have ordered former Muslims like herself to be killed.

“We are rebuilding mosques to support the radicals, not to support the moderates. We are building mosques to issue fatwas of death against people like me,” said Darwish.

22. November 2015, 00.44 Uhr:

Steinmeier macht jetzt Kunst

von Oliver M. Piecha

Meint er das im Ernst? Immerhin ist der Mann doch deutscher Aussenminister. Warum sagt er so etwas? Was will er erreichen, indem er so etwas sagt? Dass man ihn für, nun, überfordert hält? Ok, vielleicht stimmt die Meldung auch einfach nicht? Die Bildzeitung hat ihn möglicherweise falsch übersetzt?

Oder es ist doch Kunst und es bliebe die Frage: eher FLUXUS oder DADA?

Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat ein gemeinsames Vorgehen der syrischen Armee und der mit ihr verfeindeten moderaten Kräfte gegen die Terrormiliz IS gefordert. Man müsse jetzt alle zusammenbringen, die gegen den IS sind, sagte er der «Bild am Sonntag».

Und das Weihnachtswunder geschah und die Kämpfer in Syrien stiegen aus ihren Gräben, warfen ihre Kalaschnikows beiseite, taumelten aufeinander zu und umarmten sich. Und die Erde brach auf und 300.000 Tote standen wieder auf, und die Gefängnisstore öffneten sich, und Millionen von syrischen Flüchtlingen entfuhr ein Seufzer der Erleichterung, sie paddelten auch sofort zurück in Richtung türkische Küste. Assad wischte sich derweilen verstohlen eine Träne mit dem überlangen Jacketärmel ab, und aus den Schächten der russischen Langstreckenbomber regnete es plötzlich keine Phosphorbomben mehr sondern kleine Marzipansteimeiers.

Die Forderung Frank-Walter Steinmeiers ist äußerst bedenkenswert. Sagen wir so.

18. November 2015, 00.46 Uhr:

Biographie eines Humwees

von Thomas von der Osten-Sacken

Ein Humwee der amerikanischen Armee und seine Biographie, die viel über den “War on Terror” sagt, den die Obama Administration und ihre europäischen Verbündeten führen.

Vermutlich wurde der Humwee, stammt er nicht aus älteren Beständen der irakischen Armee, nach Beginn des Krieges gegen den Islamischen Staat, irgendwann im letzten Herbst nach Bagdad geliefert und zwar an die, damals schon kaum noch existente, reguläre Armee.

Schnell geriet er in die Hände irgend einer der unzähligen schiitischen Milizen, die vom Iran kontrolliert werden und sich ebenfalls im Kampf gegen den IS befinden. Vielleicht wurde der Humwee irgendwo in Tikrit oder Ramadi eingesetzt, dann aber kam die russisch-iranische Großoffensive gegen die Rebellen im nordsyrischen Aleppo, die Bodentruppen stellen vor allem die Hizbollah und irakische Milizen.

Also wurde der Humwee vermutlich in einer iranischen Maschine aus dem Irak nach Syrien transportiert und kam dann vor Aleppo zum Einsatz … nur um dort von syrischen Rebellen mit einem ebenfalls aus den USA stammenden TOW Raketenwerfen zerstört zu werden:

17. November 2015, 22.55 Uhr:

Eine einfache Frage aus Kafranbel

von Oliver M. Piecha

16. November 2015, 16.45 Uhr:

Hessische Regierung und FAZ werben für Iran-Handel

von Thomas von der Osten-Sacken

Gastbeitrag von Stephan Grigat

Die “Zeitung für Deutschland” und die Bundesregierung steigen nun vollends in die Werbung für den Handel mit dem Holocaust-Leugner-Regime in Teheran ein: Am 18. und 19. November veranstaltet die Maleki-Group mit Unterstützung der Lobby-Organisation “Friends of Iran” das “Business Forum Iran Europe” im Frankfurter Congress Center. Die FAZ und das hr info des Hessischen Rundfunks fungieren als mediale Partner dieser Veranstaltung, bei der die Botschaft des iranischen Regimes als Ko-Organisator agiert. Der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir wird auf der Veranstaltung sprechen, Finanzminister Schäuble und der hessische Ministerpräsident Bouffier sind die Schirmherren der die Konferenz ummantelnden Euro Finance Week. Iran Appeasement Monitor schreibt, dass zu dem Forum mehrere “iranische Politiker, staatliche Öl- und Gas-Unternehmer und Banken eingeladen wurden, auch solche, die auf westlichen Sanktionslisten stehen".

Die Prozionistische Linke und weitere Gruppen haben zu Protesten gegen diese Werbeveranstaltung für den Iran-Handel und gegen die Hofierung der “Henker von Teheran” am Mittwoch, den 18.11. um 9:30 vor der Frankfurter Messe aufgerufen.

15. November 2015, 23.56 Uhr:

Ein syrischer Dissident erklärt es den Europäern

von Thomas von der Osten-Sacken

Aboud Dandachi, ein syrischer Oppositioneller, aus dessen Blog an dieser Stelle schon öfter zitiert wurde, erklärt den Europäern treffend und akkurat, wie, wo und warum sie so kläglich versagt haben:

“ISIS hates the idea of Europe serving as a sanctuary for Muslims.  Their view of the world is the Muslims verses the rest and they would like nothing better than to provoke a backlash in Europe against the refugees.  They want their Caliphate to be the only place where Sunnis can look for refuge and Europe should have seen this coming.  Since last summer, anti-Semitism has been building up.  It is an environment conducive to such attacks.  You can’t ignore anti-Semitism and then think terrorists won’t be emboldened in Paris. (…)

It has happened again and again throughout history.  What happened after Charlie Hebdo?   Nothing!   People went out and bought issues of the magazine but they still tolerated hate speech and acts of anti-Semitism in their midst.  You don’t fight against terrorism with big Police operations after the fact.  You nip it in the bud by rejecting it and confronting it every day.  Ordinary people have a crucial role to play in containing extremism.  If it comes in a million man march after the fact, it is already too late. (…)

Europe missed the signs.  Extremism always starts with anti-Semitism.  It’s not a problem just for the Jews.  It’s a symptom of something much worse to come and frankly, Europe’s response to the growth of anti-Semitism has been appalling.  People don’t just make the jump from normal dude to bloody maniac.  There are a lot of steps in-between.  If you see a Jew being accosted in the street, don’t be silent.  If a bunch of thugs try to intimidate a Jewish restaurant, go eat there.

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