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Kürzliche Beiträge
23. Mai 2013, 09.14 Uhr:

Iran: Die Logik der totalitären Macht

von Wahied Wahdat-Hagh

Viele hielten es nicht für möglich. Wie konnte der reichste und einer der mächtigsten Männer des Iran, Hashemi Rafsanjani, von den Präsidentschaftswahlen ausgeschlossen werden? Immerhin hat er an der islamistischen Verfassung des Iran mitgearbeitet, hat über die Fortdauer des achtjährigen Krieges gegen den Irak bestimmt, hatte gar Ali Khamenei in die Position des Revolutionsführers gehoben.

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16. Mai 2013, 15.15 Uhr:

Deutsche Islamisten im Netz

von Wahied Wahdat-Hagh

Das Shia-Forum.de tritt als eine religiöse Vereinigung auf und verbreitet alle religiösen und politischen Mythen der totalitären Herrscher im Iran in deutscher Sprache. Sie sind Anhänger von Ayatollah Khomeini, Gründer der islamistischen Diktatur im Iran. Sie gehorchen dem heutigen Revolutionsführer Ali Khamenei und glauben an die Heiligkeit der Jamkaran-Moschee. Diese Moschee gewann unter Präsident Ahmadinejad eine besondere Rolle. Denn sie steht für den schiitischen Messianismus. Der Mythologie nach verschwand der 12. Imam, genannt Mahdi in einen Brunnen und zog sich in die Verborgenheit zurück. Bis heute warten die Schiiten auf seine Wiederkunft.

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14. Mai 2013, 18.44 Uhr:

Iran: Religions-un-freiheit im islamischen Gottesstaat

von Wahied Wahdat-Hagh

Die Autoren eines 371-seitigen Berichts der US-amerikanischen Kommission für internationale Religionsfreiheit (USCIRF, United Commission on International Religious Freedom) widmen rund 13 Seiten der Religionsunfreiheit im iranischen Gottesstaat.

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14. Mai 2013, 04.30 Uhr:

Schiiten und nackte Frauen

von Thomas von der Osten-Sacken

Mit der islamischen Einheit, die sie so gerne gegen Israel und andere Feinde beschwören, ist es nicht wirklich gut bestellt. Dass er seine schiitischen Glaubensbrüder aber so schlimm findet? Etwas verwerflicheres als nackte Frauen, gibt es das? Vielleicht nackte jüdische Frauen?

In einer Debatte über die Frage im ägyptischen Oberhaus, ob man das Land für iranischen Tourismus öffnen solle, erklärte Tharwat Attallah von der  salafistischen  Nour Partei:

“The Shias are more dangerous than naked women” und rief zum Boykott auf. Aber Boykott Irans, der doch so ganz doll gegen die USA und Israel ist? Tut man sich da nicht mit dem zionistischen Feind gemein?

MP Yehia Abo El-Hassan from the Islamist Al-Wasat Party disagreed with their concerns, saying that “the countries that cut off relations with Iran are the US and Israel.”

Am besten sie fragen bei den Gelehrten der Al-Azhar Universität nach, was den die heiligen Schriften zu diesem Problem so sagen. In parlamentarischer Debatte dürfte es kaum zu lösen sein.

 

Quelle: http://english.ahram.org.eg/NewsContent/1/64/71355/Egypt/Politics-/Shias-are-more-dangerous-than-naked-women-Salafist.aspx

8. Mai 2013, 22.39 Uhr:

Blaming the West

von Thomas von der Osten-Sacken

“Blaming the West for All and Everything” ist zwar eine im Nahen Osten arg beliebte Art und Weise das eigenen Totalversagen zu verleugnen, und dieser ehemalige FSA Kämpfer ist ganz sicher alles andere als sympathisch, sonst hätt’ er sich aus keinen Gründen immer den Islamisten angeschlossen, aber widersprechen mag man ihm in diesem Falle keineswegs:

“No one should blame us for joining al-Nusra. Blame the west if Syria is going to become a haven for al-Qaida and extremists. The west left Assad’s gangs to slaughter us. They never bothered to support the FSA. They disappointed ordinary Syrian protesters who just wanted their freedom and to have Syria for all Syrians.”

8. Mai 2013, 14.42 Uhr:

Iran rekrutiert Terroristen

von Wahied Wahdat-Hagh

Eine iranische Website, die dem Revolutionsführer Ali Khamenei zugeordnet wird, rekrutiert mit Plakaten und propagandistischen Texten Terroristen, die gegen den „salafitischen Abschaum“ und „zionistische Hunde“ kämpfen sollen. In der Erklärung wird an den „Stolz der jungen Iraner“ plädiert, die ihre „revolutionäre Pflicht erledigen“ sollen und „Widerstandszellen“ bilden und nach Syrien reisen sollen, um dort gegen Israel zu kämpfen.

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6. Mai 2013, 23.57 Uhr:

Notizen jenseits der roten Linie

von Thomas von der Osten-Sacken

Ein paar Zitate zur Tragödie in Syrien

Etwa diese Zeilen von Barry Rubin:

Up to 5000 Hizballah troops, better organized than the rebels, have entered Syria to fight for the regime. They are acting in self-interest to protect Shia villages and keep their military supply lines open. (Incidentally, Hizballah is using Syrian- and Iranian-provided weapons that the United States and UN promised Israel they would block them from obtaining back in 2006.) It could take two years or more for a rebel victory and even then it isn’t assured.

One reason for the regime gains is that it has more reliable allies. Who would you rather have behind you, Russia, Iran, Iraq, and Hizballah or the United States, EU, UN, and Arab League? Silly question, isn’t it?

But the second civil war—the one within the rebel side–looks just as bad. Who would you rather have behind you: the United States, Qatar, Saudi Arabia, and Turkey—as the Islamists have had until quite recently when the Americans started waking up—or the moderate rebels who have had….nobody. The U.S. government suddenly discovered that it has helped put advanced weapons into the hands of al-Qaida and other Salafist groups? Obama isn’t bothered by arming the Muslim Brotherhood.

Wichtig auch anzumerken, dass die Militäreinrichtungen, die die Israelis in Damaskus bombardiert haben, zuvor von Europäern erbaut wurden. Oder die  Reaktionen syrischer Oppositioneller auf den israelischen Angrif, über die zuerst die Journalistin  Jenan Moussa, eine Journalistin aus Dubai auf Twitter schrieb: I never thought moment would come that Syrians applaud Israeli strikes on their country.

Die Times of Israel hat dazu heute einen längeren, lesenswerten Artikel publiziert.

Die ganzen guten alten Gewissheiten, die so zielsicher über Jahrzehnte geholfen haben, den Nahen Osten zu der tristen Region zu machen, die er ist, sie funktionieren irgendwie nicht mehr. Ob man heimlich den Israelis zum Bomardement applaudiert  oder Überschriften liest, dass die Hizbollah dem Westen  vorwerfe, radikale Islamisten zu unterstützen, das alles will nicht mehr in die alten Raster passen.

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