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Kürzliche Beiträge
28. November 2013, 21.42 Uhr:

Offensive der Rebellen?

von Thomas von der Osten-Sacken

Ob die syrischen Rebellen sich gerade in der Offensive befinden und heute gar 250 Hizbollah Kaempfer in einem Damaszener Vorort getoetet haben, laesst sich bislang nicht verifizieren, der Vormarsch von Regime und alliierten Schiitenmilzen jedanfalls geht auch nicht wirklich voran, wie Enduring America berichtet, wird an allen Fronten heftig gekaempft:

After headlines earlier this months about regime offensives and advances, this week’s stories have been of a fight-back by insurgents across Syria.

While sketchy, the leading news comes from East Ghouta near Damascus, with opposition fighters in the 6th day of battles with regime forces. The insurgency, which launched attacks last Friday against military checkpoints besieging the areas, continues to claims hundreds of regime casualties and a retreat by the Syrian army and National Defense Forces, leaving Shia militias exposed.

However, the assertions of an opposition fight-back are not just near the capital. The insurgents continue to stall the Qalamoun offensive north and west of Damascus, maintaining the block of the Damascus-to-Homs road. There are claims, amid the insurgency’s take-over of Syria’s largest oilfield — in Deir Ez Zor Province in the east — that its brigades’ attacks have also cut off production of refineries.

And in Aleppo Province, where the Syrian military had opened a corridor to Aleppo city, EA sources are reporting insurgent attacks in the south of the province and near as-Safira, the town captured by regime forces earlier this month.

28. November 2013, 20.04 Uhr:

Garant für einen atomwaffenfreien Iran ist die demokratische iranische Opposition

von Thomas von der Osten-Sacken

Gastbeitrag von Kazem Moussavi (Green Party of Iran)

Der Genfer Atomdeal weist gravierende Lücken auf, z.B. dass die P5+1-Gruppe nicht auf der Offenbarung und Kontrolle der heimlich betriebenen militärischen Atomanlagen und der Stillegung des Schwerwasseranlage in Arak beharrt und dass die Urananreicherung nicht unterbunden wird. Die Kontrolle der übrigen Anlagen erfolgt zudem in Kooperation der internationalen Atombehörde mit den Sicherheitsorganen des Regimes. Und während bestimmte Sanktionen gelockert werden, wird nicht einmal mehr auf der Einhaltung von auch nur einer der sechs Resolutionen des UN-Sicherheitsrates bestanden etc.

Atomwaffen sind ein unverzichtbares Instrument für das Überleben des Regimes und dessen Anspruch auf eine globale Islamisierung. Wenn ungeachtet dessen die 5 plus 1-Staaten ständig mit dem klerikalfaschistischen Regime am Tisch sitzen und freundlich lächelnd verhandeln, legitimisieren sie dessen Terrorpolitik nach Innen und Außen. Und der Westen verschließt seine Augen vor der anhaltenden Holocaustleugnung und den Ankündigungen, Israel zu vernichten. Aus Furcht, den Deal zu gefährden, zwingen insbesondere die USA Israel, seine berechtigten Sorgen und Proteste nicht öffentlich zu äußern.

Dessen ungeachtete bedeutet der Atomdeal sowohl Vor- wieauch Nachteile für das Regime.

Weiterlesen.

27. November 2013, 22.23 Uhr:

Protest gegen Todesstrafe im Iran

von Thomas von der Osten-Sacken

Iran Human Rights berichtet ueber Proteste gegen die Todesstrafe …. im Iran, nicht etwa in Europa, denn da schweigt man sich ueber die Massenexekutionen, die unter “Reformer und Dialogpartner” Rohani stattfinden lieber aus:

ueber

Following the execution wave in the past months in Iran, families of death row prisoners gathered today outside the Iranian Parliament, Majles, in a peaceful protest against the death penalty.

The protesters who were mainly women were carrying placards where it was written “Why Death Penalty?".

According to the state run Iranian news agency the protest ended peacefully.

Earlier today 11 prisoners were executed in the Ghezelhesar Prison of Karaj (west of Tehran) according to unofficial sources.

Despite the execution of more than 300 prisoners since the Presidential elections of June 2013 in Iran, there have not been any noticeable international reactions to these executions.


27. November 2013, 21.51 Uhr:

Wettruesten in Nahost

von Thomas von der Osten-Sacken

Das Abkommen von Genf, nun das hat viele Folgen, ob die Hizbollah und Assad sich gestaerkt fuehlen und jubeln, Israel sich verraten sieht, die Liste ist lang.

Und natuerlich geht jetzt das Wettruesten los, denn wenn die Iraner die Bombe bauen, dann wollen die Saudis, Aegypter, Tuerken sie auch.

Dazu schreibt Bruno Schirra fuer die oesterreichische Presse:

Der US-Präsident gab im Namen der USA das Versprechen ab, „eine Welt ganz ohne Atomwaffen zu schaffen“. Global Zero! „Yes, we can!“, versprach Obama unter dem frenetischen Jubel seiner Zuhörer.

„Nein, er kann es eben nicht“, kommentiert ganz undiplomatisch ein französischer Diplomat in Paris. „In Genf hat Barack Obama sein Versprechen gebrochen.“ Das in der Nacht zum Sonntag mit dem Iran geschlossene Interimsabkommen bezeichnet er als einen „Kniefall des Westens vor der Islamischen Republik.

Der Iran habe in den letzten Jahren eine breite „militärische Nuklearstruktur etabliert“ und alle technischen Schwierigkeiten auf dem Weg zur Bombe gemeistert, inklusive der Probleme bei der Entwicklung eines fortgeschrittenen Atomsprengkopfes nach dem Zwei-Punkt-Implosionssystem. (…)

Den Militärmachthabern in Kairo und Algier, den Monarchen in Rabat und Amman, den Prinzen und Sultanen am Golf ist eines gemeinsam. Eine panische Angst vor einem nuklear hochgerüsteten schiitischen Gottesstaat. Die sunnitischen Herrscher glauben nicht mehr daran, dass die USA die Islamische Republik vom Bau der Bombe abhalten werden. „Diplomatisch können die USA es nicht mehr verhindern, militärisch wollen sie es nicht“, zitiert der Diplomat saudische Gesprächspartner.

Die Antwort der sunnitischen Potentaten auf die schiitische Nuklearrüstung hin zur Bombe hat der saudische König Abdallah 2009 in schonungsloser Offenheit dem damaligen Nahost-Beauftragten Obamas, Dennis Ross, gegeben. „Wenn die Iraner Atomwaffen bekommen, dann bekommen wir sie auch“, bekräftigte König Abdallah im Gespräch auf mehrfaches Nachfragen gegenüber Ross. (…)

Pakistan, schon heute die fünftgrößte Atommacht der Welt mit dem am schnellsten wachsenden Arsenal nuklearer Sprengköpfe, kooperiert seit Beginn der Siebzigerjahre mit den saudischen Herrschern. Offiziell wie inoffiziell. Der Vater der pakistanischen Bombe, Abdul Kadir Khan, hielt sich mehr als 50-mal in Saudiarabien auf und offerierte die Produkte seines nuklearen Supermarkts. Laut Abdul Kadir Khan wurde ihm dort zum Dank die saudische Staatsbürgerschaft angeboten.

26. November 2013, 21.38 Uhr:

Hoffnung in Daraya

von Thomas von der Osten-Sacken

Waehrend in den Vorstaedten von Damaskus sich Rebellen heftige Gefechte mit Einheiten der syrischen Armee und mit ihr verbuendeten Schiitenmilizen liefern, ja von den blutigsten Kaempfen seit Monaten die Rede ist, startete in Daraya eine “Hope-Campaign”, die ganz so klingt, als waere der Geist von 2011 noch nicht ganz tot, als ueberall in Syrien Menschen friedlich gegen die Assad Diktatur demonstrierten, nur um von ihren Schergen niederkartaescht zu werden. Inmitten des Buergerkrieges gibt es eben noch immer Initiativen wie diese:

This is ongoing civilian resistance–this is the Syrian Revolution story you do not hear on mainstream media. “Daraya: A Hope Story” is a campaign launched yesterday by the executive council of the Local Council of the City of Daraya, Syria. Women aim to form a human chain across the besieged, agriculture-based town, to draw world attention to the hunger and critical humanitarian condition among the approx. 6,000 residents who remain unable to evacuate from the city in the Damascus countryside. See the original post on the FB page of Wild Grapes (Enab Baladi), the revolution newspaper of the city of Daraya (and know that our burgeoning free media of the revolution is another part of our ongoing civilian struggle against the repressive Assad regime)

Noch scheinen nicht alle, und sie haetten wahrhaft die besten Gruende dafuer, die Hoffnung verloren zu haben. Daran erinnerte letztes Wochenende auch  Kafranbel:

26. November 2013, 19.21 Uhr:

Streiks und Demonstrationen gegen Milizenterror

von Thomas von der Osten-Sacken

Bilder aus Benghazi:

 

Und in Derna, einer Hochburg der Islamisten, demonstrieren heute abend Frauen gegen jihadistische Milizen:

26. November 2013, 19.11 Uhr:

Achse des Widerstandes in bester Laune

von Thomas von der Osten-Sacken

Die Hizbollah begruesst das Genfer Abkommen mit dem Iran, nachdem auch die syrische Regierung sich auesserst erfreut gezeigt hat. Die Achse des Widerstandes in bester Laune:

“What was achieved through this agreement is a major victory for Iran and to all the people of the region and it is a defeat for the enemies of these people,” Hezbollah said in a statement.

“(It is) a model victory and world class achievement which the Islamic state adds to its record which shines with victories and achievements.”

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