Schlüppis
Kürzliche Beiträge
14. August 2013, 13.16 Uhr:

Public Kissing Day in Egypt

von Thomas von der Osten-Sacken

Während Protescamps der Muslimbrüder in Ägypten gewaltsam geräumt werden, es überall im Land zu Zusammenstößen, oft mit oft tödlicher Folge kommt und schon vor einem möglichen Bürgerkrieg gewarnt wird, haben einige Ägypter diese Kampagne ins Leben gerufen:

A Facebook page is calling on Egyptians to celebrate “National Kissing Day” on 30 August. Over 4,000 Facebook users have said they will attend the event, which was launched on Saturday. The page did not specify how it wants Egyptians to celebrate the day. “Love on the streets is more honest than sneaking into the houses of prostitutes,” wrote the organisers. There was a mixed response by Facebook users to the call for public affection. “Damn you Morsi, the country has gone nuts,” wrote one in reference to the recently removed Islamist president. “If a girl and a guy kiss each other on the streets, all hell will break loose, but if a guy hits a girl on the streets people will say it’s none of our business,” read another post on the page. Displays of public affection between couples in Egypt are considered taboo. Article 278 of the Egyptian penal code criminalises “scandalous acts” in public spaces. If found guilty, defendants could face up to a year in prison or pay a fine of maximum LE 300.

13. August 2013, 21.13 Uhr:

Der zukünftige iranische Verteidigungsminister hat Terroristen ausgebildet

von Wahied Wahdat-Hagh

Iranische Medien berichten, dass der zukünftige iranische Verteidigungsminister Hussein Dehghan bei der Ausbildung der libanesischen Hisbollah eine zentrale Rolle gespielt habe. Zudem hat er bei der Zerschlagung von zivilgesellschaftlichen Aktivitäten in der iranischen Hauptstadt Teheran eine wichtige Rolle gespielt.

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13. August 2013, 14.29 Uhr:

Drohende Abschiebung in Folter und Tod

von Thomas von der Osten-Sacken

Mehrzad Zarnegar droht die Abschiebung in den Iran, wo sein Leben akut bedroht wäre:

Dem 25-Jährigen, der vor zwei Jahren nach Deutschland kam und hier als Asylbewerber abgelehnt worden ist, drohen in seinem Heimatland Verfolgung, wenn nicht gar der Tod. Darin ist sich Shahnaz Morattab von der Internationalen Föderation Iranischer Flüchtlinge ganz sicher. Denn Zarnegar stamme aus einer politisch sehr aktiven Familie, die sich gegen das Regime im Iran auflehne - sein Onkel sei sogar hingerichtet worden, sagt Shahnaz Morattab. Und auch Mehrzad Zarnegar selbst sei immer wieder offen bei Demonstrationen aufgetreten und habe auch in Deutschland bei politischen Aktionen das Regime in seiner Heimat scharf kritisiert.

Die Ausländerbehörde schätzt den Fall anders ein: “Nachdem Herr Zarnegar als Asylbewerber abgelehnt worden ist, hat er sich an Demonstrationen beteiligt und dabei immer auch fotografieren lassen", sagt Abteilungsleiter Hans-Jürgen Schäfer. Doch auch bei einem zweiten Verfahren sei der Asylantrag abgelehnt worden. Und eine Gefährdung in seinem Heimatland sei nicht klar zu erkennen. Somit spreche nichts gegen die geplante Abschiebung des jungen Mannes.

(Update v. 14.08: Mehrzad Zarnegar wird nicht abgeschoben. Und nicht nur das: Der 25-jährige Iraner bekommt jetzt auch eine Aufenthaltserlaubnis. Das hat das Bundesamt Trier gestern entschieden.)

Nazanin Borumand von den Exmuslimen ruft zur Solidarität:

Liebe Freunde,

ich möchte Euch um eine große Hilfe bitten.

Unser Mitglied und Asylbewerber, Herr Mehrzad Zarnegar, wurde heute morgen, als er wegen der Verlängerung seines provisorischen Ausweises zur Ausländerbehörde ging, verhaftet und soll nach Iran abgeschoben werden. Trotz allen Bemühungen und dem Einsatz verschiedener Organisationen für seine Freilassung sitzt er immer noch in Abschiebehaft und kann jeder Zeit nach Iran abgeschoben werden.

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13. August 2013, 00.40 Uhr:

Kritische Haltung gefordert

von Thomas von der Osten-Sacken

Die Welt meldet:

CDU-Vize Armin Laschet hat scharfe Kritik an der Syrien-Politik der Bundesregierung geäußert. Er wünsche sich von Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP), “daß er zu den syrischen Rebellen eine deutlich kritischere Haltung einnimmt als bisher”.

Westerwelle mahnte bislang, ansonsten tat das Außenamt herzlich wenig. Und was folgt aus aus Laschets Kritik nun? Dass man sich Rußland anschließen solle, um das Assad Regime zu stützen? Oder noch weniger Syrienpolitik betreiben, als man es eh schon tut?

Die einzig richtige Forderung jedenfalls hört man nicht, nämlich etwa aktiv jene zu unterstützen, die täglich für die Freilassung der von Jihadisten gekidnappten Geiseln demonstrieren und couragiert sowohl dem Regime als auch den Islamisten die Stirn bieten. Und es gibt sie:

Protesters have held daily demonstrations against jihadists in the northern Syrian city of Raqa, demanding the release of “hundreds” of missing people including an Italian Jesuit priest, a watchdog said on Monday.

News of the protests comes two weeks after Father Paolo Dall’Oglio went missing when he went to meet commanders of the jihadist Islamic State of Iraq and the Levant (ISIS) in late July to ask for the release of activists kidnapped by the group.

“Demonstrations have been held daily for two weeks demanding the release of hundreds of civilians” kidnapped by ISIS, including Dall’Oglio, said the Syrian Observatory for Human Rights. (…)

“Syria is free! The (Islamic) State (of Iraq and the Levant) must get out!” protesters chanted.

11. August 2013, 12.44 Uhr:

Urania lädt aus

von Thomas von der Osten-Sacken

Es scheint ganz so, als hätte die Urania in Berlin nachgegeben und die Räume für die Palästina-Veranstaltung gekündigt, zu der die Kulturabteilung der iranischen Botschaft geladen hatte.

Das jedenfalls berichtet und bedauert die Seite “Scharf-Links” Und fragt:

Wer hat Vorschläge für andere Räumlichkeiten in Berlin?

Die Suche nach neuen Räumlichkeiten für die iranische Botschaft nämlich ist offenbar scharflinke Bürgerpflicht, denn:

Es ist an der Zeit, zu erkennen, dass der Einsatz für Freiheit in Palästina längst auch einen Einsatz für unsere eigene Freiheit und unsere fundamentalen Rechte bedeutet!


10. August 2013, 15.50 Uhr:

Kurden laden zur Schlacht

von Thomas von der Osten-Sacken

Einladung zur öffentlichen Wasserschlacht im Azadi Park in Suleymaniah, Irakisch-Kurdistan. (Der neue Nahe Osten, der vielbeschworene, ja es gibt ihn hin und wieder eben doch). Der Azadi Park, in dem das event stattfinden wird, war früher, zu Saddam Husseins Zeiten, übrigens ein riesiges Militärlager der irakischen Armee, das nach der Befreiung Irakisch-Kurdistans in eine öffentliche Grünanlage umgewandelt wurde.

10. August 2013, 15.27 Uhr:

Verteidigung der dänischen Mohammad-Karikaturen

von Thomas von der Osten-Sacken

Soviel, wenn auch späte, Einsicht, von deutschen Islamophobiexperten könnte man so etwas kaum erwarten, ebensowenig wie von den hiesigen Islamverbänden.

Und  Al Ahram bringt die Meldung auch noch an promineter Stelle:

A Danish Muslim leader who seven years ago traveled the Muslim world fueling the uproar over newspaper caricatures of the Prophet Muhammad is back in the headlines in Denmark after doing an about-face on the issue.

Once a leading critic of the Danish cartoons, which sparked fiery protests in Muslim countries, Lebanese-born Ahmad Akkari now says the Jyllands-Posten newspaper had the right to print them.

“I want to be clear today about the trip: It was totally wrong,” Akkari told The Associated Press this week. “At that time, I was so fascinated with this logical force in the Islamic mindset that I could not see the greater picture. I was convinced it was a fight for my faith, Islam.”

He said he’s still a practicing Muslim but started doubting his fundamentalist beliefs after a 2007 trip to Lebanon, where he met Islamist leaders.

“I was shocked. I realized what an oppressive mentality they have,” Akkari said.

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