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Missy Magazin
Kürzliche Beiträge
6. Juni 2016, 12.19 Uhr:

ISIS verdient Millionen mit Menschenhandel

von Thomas von der Osten-Sacken

Über die Einnahmequellen von ISIS:

The Yazidi community in Iraq has paid Daesh some $45 million in ransoms to release girls and women abducted by the militant group in 2014 alone, United Nations Secretary-General Ban Ki-moon said yesterday.

Speaking during an open session on sexual violence in conflict zones at the UN Security Council in New York, Ban said: “”One extremely disturbing aspect is the use of sexual violence as a tactic of terrorism. Daesh, Boko Haram and other extremist groups are using sexual violence as a means of attracting and retaining fighters, and to generate revenue.”

2. Juni 2016, 09.49 Uhr:

Assads Hilfe

von Thomas von der Osten-Sacken

Erstmalig nach über drei Jahren Blockade ließ gestern das Assad Regime einen Hilfskonvoi nach Daraya durch. So sah der dann auch aus:

Wednesday began with an announcement by Assad’s ally Russia that a 48-hour ceasefire had been arranged — only a day after the latest aerial and ground attacks on the town — so the assistance could reach Darayya.

Later in the day, several trucks arrived. That was an advance on the previous attempt to deliver aid on May 12, when the Syrian military had halted a five-truck convoy on the outskirts and pro-Assad forces had then shelled waiting for the assistance, killing a father and son and wounding five other people.

However, when the packages were opened on Thursday, some were empty (see video) and the others contained no food except for a small amount of baby formuala. Instead, there were some drugs, medical equipment, and items such as condoms and mosquito nets.

A detailed list of items showed that in addition to the denial of food, there was an absence of vaccines, micronutrients, pre-natal supplements, oral hydration salts, water purification, and hygiene kits.

Residents were filmed declaring, “All the trucks were empty or full of things we don’t need.”

2. Juni 2016, 09.44 Uhr:

Sozialdemokratische Lobpreisung der islamistischen Diktatur

von Thomas von der Osten-Sacken

Von Florian Markl, Mena-Watch

Wiens Bürgermeister hat der iranischen Hauptstadt einen Besuch abgestattet und mit seinem Teheraner Amtskollegen, einem ehemaligen Luftwaffenbefehlshaber der iranischen Revolutionsgarden, eine Städtekooperation vereinbart. Im Interview mit dem gestrigen Kurier gab der Freund des Spritzweins Auskunft darüber, warum er ausgerechnet mit einem Land kooperieren will, in dem der Alkoholkonsum von Muslimen als „Verbrechen an Gott“ gewertet und schwer bestraft wird – bis hin zu Fällen, in denen für mehrfaches Trinken alkoholischer Getränke die Todesstrafe verhängt wurde.

Fest stehe für den Wiener Bürgermeister, „der Iran ist in der Region das einzige stabile Land. Wenn man auf die wechselseitige Feindpropaganda nicht hereinfällt, dann muss man das auch so sehen. Denn viele der Konflikte in Syrien, Irak und Afghanistan sind in hohem Ausmaß von außen bestimmt. Nachdem ich dafür stehe, Konflikte durch Verhandlungen zu lösen, ist die Entwicklung im Iran ein wichtiger Schritt.“

Ob das iranische Regime wirklich so fest im Sattel sitzt, wie offenbar Häupl glaubt, sei dahingestellt. Bemerkenswert ist jedenfalls das Lob der „Stabilität“ aus dem Munde eines österreichischen Sozialdemokraten, der durchaus wissen könnte, wie diese zustande kommt: Durch massive Repression gegen alle, die sich der Herrschaft der Mullahs nicht unterwerfen wollen.

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30. Mai 2016, 18.09 Uhr:

Der Iran und die Taliban

von Thomas von der Osten-Sacken

Der Iran, Partner für Frieden und Stabilität im Nahen Osten und in Afganistan:

Iran and the Taliban nearly went to war in 1998 after senior Taliban commanders slaughtered Iranian diplomats and other Shiites in Mazar-i-Sharif. But by late 2001, as the Americans prepared to topple the Taliban’s government, the situation changed dramatically. Outwardly, the Iranians acted as if they just wanted to help rebuild Afghanistan. Western diplomats have praised Iran for its role in the Dec. 2001 meetings in Bonn, Germany, where a post-Taliban government was established. But there is much more to this story. Just before the American-led invasion of Afghanistan two months earlier, the Iranians cut a secret deal with Mullah Omar’s representatives.

One of Omar’s most trusted lieutenants, Khairullah Khairkhwa, helped broker an agreement with the Iranians in Oct. 2001. We know this because Khairkhwa was captured in Pakistan in early 2002, transferred to Guantanamo and then told American officials all about it. (…)

Contrary to what Ansari claims, the Iranians don’t want “peace and stability” in Afghanistan – at least not at the expense of achieving their other objectives. They want to force the US out and expand their influence. Given Iran’s enduring partnership with the Taliban, forged in the aftermath of the 9/11 attacks, Mansour’s trips to Iran may have been “unofficial,” but they are definitely unsurprising.

27. Mai 2016, 13.09 Uhr:

US-YPG: Brothers in Arms

von Thomas von der Osten-Sacken

Bei der Offensive auf Raqqa, die Hauptstadt des Islamischen Staates (IS), setzt die USA nicht nur ganz auf die PYD, den syrischen Ableger der PKK, amerikanische Spezialeinheiten tragen sogar ganz solidarisch das Emblem der “Volksbefreiungseinheiten” YPG, der Milizen der PYD.

Während also amerikanische Soldaten mit rotem Stern auf dem Revers durch Syrien laufen, gilt die PKK in Washington weiter als terroristische Organisation.

26. Mai 2016, 14.36 Uhr:

Die Stimme Teherans im deutschen Radio

von Thomas von der Osten-Sacken

Gastbeitrag von Stefan Frank, Mena-Watch

Reinhard Baumgarten arbeitet für den SWR als Korrespondent in Teheran. Er leidet an einer Berufskrankheit: übermäßiger Faszination für das Studienobjekt. So, wie mancher Virologe ins Schwärmen gerät, wenn er von der Wunderwelt der Viren und deren verblüffenden Fähigkeiten spricht, so findet Baumgarten, wann immer er das Ajatollah-Regime unter seinem Elektronenmikroskop betrachtet, ständig neue, bislang unbekannte Demokratiemoleküle, Freiheitspartikel und Pluralismusproteine, die noch nie zuvor ein Mensch gesehen hat und die ihm das Gefühl geben, auf wichtiger Mission zu sein: das Image eines antisemitischen Folter- und Mordregimes aufzupolieren.

Reinhard Baumgarten ist ein Entdecker; seine politischen Berichte aus dem Iran ähneln den Romanen von Jules Verne. Zwar sind sie weniger exakt, doch was ihm an Wissenschaftlichkeit und Wissen abgeht, macht er durch Phantasie wieder wett. Vor wenigen Monaten, wir erinnern uns, beschrieb Baumgarten das imposante Naturphänomen der iranischen Wahlen. Diese sind, erfuhren seine Zuhörer, „bedingt demokratisch“. Anders als in manch europäischem Land bekämen die „Hardliner“ im Iran bei Abstimmungen nie einen Fuß auf den Boden, seit Jahren schon eilten die Softliner von Erfolg zu Erfolg.

Die Hardliner nämlich sind ganz schön dumm: Obwohl sie im Iran scheinbar jede Haarsträhne und jeden Urankern kontrollieren, sitzen „gemäßigte Konservative und reformorientierte Kandidaten“ insgeheim an den Hebeln der Macht und drehen ihnen eine lange Nase. Quo vadis, theokratische Diktatur? So wird das nichts mit der Wiederkunft des Mahdis.

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23. Mai 2016, 23.23 Uhr:

Umfrage in Syrien

von Thomas von der Osten-Sacken

Die Tragfähigkeit der Ergebnisse einer solchen Befragung kann man anzweifeln. Dass aber offenbar die Mehrheit aller Syrer sich eine friedliche Lösung des Konfliktes erhofft und auch immer noch eine, wenn auch schrumpfende Merheit, glaubt, man könne  in Zukunft weiter zusammen leben, ist immerhin bemerkenswert:

Five years into the war that is tearing their country apart, 75% of Syrians believe a political solution stands the best chance of ending the crisis - while 25% say that military action is the way forward - according to a new poll.

In other fragments of good news from the world’s worst humanitarian crisis, 60% of Syrians feel the influence of Isis (Islamic State) in the country has decreased over the last six months. But there has also been a drop in the numbers who think Syrians can put their differences aside and live side by side, down to 61% from 69% in July 2015.

Independent polling by ORB International across all of Syria’s 14 governorates showed 59% of Sunni Muslims and 68% of Alawites and Shia Muslims felt they could be reconciled in the future. According to one estimate, some 470,000 people have been killed since the conflict erupted in March 2011. Millions have been made homeless.

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