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Kürzliche Beiträge
27. November 2012, 22.52 Uhr:

Mubarak mit Bart

von Thomas von der Osten-Sacken

Es sei die größte Demonstration in Kairo seit dem Sturz Mubaraks, meldete ein Journalist von Al-Ahram über Twitter. Wie viele Menschen heute in Ägypten gegen die jüngste Selbstermächtigung von Präsident Mohamed Mursi auf die Straße gegangen sind, ist schwer zu sagen. Zehntausende sind es allemal, neben jungen Revolutionären hat Mursi auch Gewerkschaftler, Juristen. Ärzte, Journalisten, Beschäftigte im Tourismussektor und sogar einige Abtrünnige aus seiner eigenen Muslimbruderschaft gegen sich aufgebracht.

Zum allerersten Mal, so liest und hört man, sei es gelungen, die weitgehend zersplitterte Opposition zusammen zu bringen. So erklärte ein Armeeoffizier, der sich den Demonstranten angeschlossen hatte, der Zeitung Al Masry al Youm:

“The president succeeded in one thing — he unified the divided civilian powers for the first time.”

Ob Wafd Partei, Sozialisten, Sozialdemokraten oder Fußballfans, diesmal haben sie in der Tat alle mobilisiert. Und erklären nicht ohne Stolz und vielleicht auch ein wenig übertrieben:

“The Muslim Brotherhood claim that they are the majority, but today we have learned that they are a minority.”

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21. November 2012, 23.07 Uhr:

Iran: Die irrationalen Akteure einer totalitären Macht

von Wahied Wahdat-Hagh

Manche deutsche Politiker, Wissenschaftler und Journalisten meinen, dass die iranischen Machthaber “rationale Akteure” seien, auf die man bauen könne.

Wie rational ist aber der iranische Revolutionsführer Ali Khamenei, wenn er sagt: “Die islamische Welt muss sich gegenüber den Feinden unverletzbar machen, indem sie sowohl ihre Glaubenskraft stärkt als auch dank des wissenschaftlichen und technologischen Fortschritts die Fähigkeit des Baus von Ausrüstungen erlangt, seien dies Waffen oder auch anderes.” Wohlgemerkt, er will solche Ausrüstungen, die auch Waffen sein können für das „Leben“ einsetzen. Etwa für das Überleben der Diktatur?

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21. November 2012, 14.32 Uhr:

Mad Max plus Islam

von Thomas von der Osten-Sacken

Ein Racket, ganz auf der Höhe der Zeit, ein Bild, das über die herrschenden Zustände mehr aussagt, als alle ellenlangen Analysen:

Der Text dazu:

Palestinian gunmen shot dead six alleged collaborators in the Gaza Strip who “were caught red-handed,” according to a security source quoted by the Hamas Aqsa radio on Tuesday. (…)

Gunmen chained the body of one of the alleged collaborators to a motorcycle and dragged it throughout the main streets of Gaza City

 

 

 

19. November 2012, 00.24 Uhr:

Berlin und Jakarta

von Thomas von der Osten-Sacken

Eine Beobachtung, die festzuhalten ist. Bislang, also nach viertägigem Einsatz der IAF in Gaza, gab es nur recht unbedeutende Demonstrationen in der arabischen Welt. Ein paar Tausende gingen am Freitag in Ägypten auf die Strasse, 500 in Tunis.

Und heute zählt das russische RT weltweite Demonstrationen unter dem reißerischen Titel “Anti-Israel rage across globe as violence in Gaza goes on” auf: Berlin ist dabei, London, Jakarta, Amsterdam und Tel Aviv. Nur interessanterweise kein einziges arabisches Land. (Kleine Anekdote am Rande: in Bahrain wurden laut dem iranischen Press.TV “Anti-Israel"-Demonstrationen sogar verboten)

Und wen wundert’s, in Jakarta und Berlin gingen genau gleich viele Leute auf die Strasse.

18. November 2012, 15.30 Uhr:

20.000 iranische Bassij-Kämpfer wollen nach Gaza, um gegen Israel zu kämpfen

von Wahied Wahdat-Hagh

Der Iran leistet seit Jahren militärische Hilfe für terroristische Organisationen, wie die Hamas und Hisbollah. Die Machthaber der „Islamischen Republik Iran“ wollen Gaza zu einer iranischen Front gegen Israel aufbauen.

20.000 Bassij, eine Reservearmee der iranischen Revolutionsgardisten, haben sich laut Farsnews bereit erklärt nach Gaza zu gehen, um dort gegen Israel zu kämpfen. Am letzten Freitag haben Tausende Menschen auf einer antiisraelischen Demonstration in Teheran gerufen: „Israel, die Armee des Islam steht bereit.“ Und an „Tod Israel und Tod Amerika“ Parolen hat es auch nicht gemangelt. Iranische Jihadisten warten offenbar auf den Befehl des Revolutionsführers Ali Khamenei nach Gaza zu ziehen.

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16. November 2012, 09.59 Uhr:

Iran finanziert den asymmetrischen Krieg gegen Israel und die USA

von Wahied Wahdat-Hagh

Der Export der islamischen Revolution ist ein zentrales Ziel der Staatsdoktrin der „Islamischen Republik Iran.“ Deswegen werden seit Jahren terroristische Organisationen wie die Hamas und Hisbollah vom islamistischen Regime des Iran unterstützt. Für die totalitären Machthaber des Iran machen solche Investitionen in den Terrorismus Sinn. Damit können sie ihrem antisemitischen Wahn der Zerstörung Israels einen Schritt näher kommen: Allein im Jahr 2012 feuerten Hamas und die mit ihr befreundeten militanten Splittergruppen über 800 Raketen auf Israel ab. Die iranischen Machthaber sind die Hauptprofiteure der terroristischen Gewalt gegen Israel.

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15. November 2012, 20.53 Uhr:

Befreit Gaza ...

von Thomas von der Osten-Sacken

… von der Hamas

Ein Gastbeitrag von Stephan Grigat im Standard:

Die Hamas hat zwar bei den Wahlen 2006 einen Sieg errungen, aber im Juni 2007 die Herrschaft über den Gazastreifen gewaltsam an sich gerissen, indem sie ihre Konkurrenten von der Fatah in einem blutigen Putsch ausgeschaltet und ein islamisches Terrorregime errichtet hat. Allein die Teilnahme an Wahlen verwandelt eine Organisation wie die Hamas, die sämtliche rechtsstaatlichen Prinzipien missachtet, nicht in eine demokratische Partei. Die palästinensischen Moslembrüder streben ganz offen die Zerstörung Israels an und in der Charta der Hamas, dem bis heute gültigen Parteiprogramm, wird ganz unverklausuliert zum Judenmord aufgerufen. Das Wohlergehen der eigenen Bevölkerung ist den Islamisten vollkommen egal. In der augenblicklichen Situation mag die Hamas über ihre Taktik nicht allzu offen sprechen. Doch im Februar 2008 rühmte der Hamas-Abgeordnete Omar Fathi Hamad das palästinensische Volk öffentlich dafür, dass es “Frauen, Kinder und alte Leute in menschliche Schutzschilde verwandelt hat.”

Man muss kein Hellseher sein um vorherzusagen, was bei einer weiteren Eskalation der Situation im Nahen Osten in Europa passieren wird: Gruselgruppen des sich als “antiimperialistisch” verstehenden Teils der Linken werden genauso wie beim Gaza-Krieg 2008/2009 gemeinsam mit Islamisten zur Unterstützung des palästinensischen Volkskriegs aufmarschieren. Sie wetteifern mit den islamischen Dschihadisten sowie den eingeborenen Nazis darum, wer mit dem größten Fanatismus zur Vernichtung Israels aufruft. Die palästinensischen Unterstützer der Hamas haben damit genau jene Freunde, die sie auch verdient haben.

Jene Menschen in den palästinensischen Gebieten aber, die den Aufstieg der Hamas schon immer gefürchtet haben und auch der Fatah noch nie viel abgewinnen konnten, haben bessere Freunde verdient als jene, die stets am lautesten gegen den jüdischen Staat schreien und jederzeit bereit sind, die individuelle Sehnsucht der Menschen nach Glück dem großen Ganzen des islamischen Djihad zu opfern.

Und Debkafiles seien hier noch zitiert, die meinen, aus militärischer Sicht sei die alte IDF zurück:

Most of all, the Palestinians and their allies in Tehran and Hizballah suddenly discovered that the old IDF had come roaring back.
In the only former major Israeli operation in Gaza, Cast Lead (late 2008, early 2009), the IDF was slow, unwieldy and unfocused. Its counter-terror offensive was foreshortened by heavy diplomatic pressure before achieving anything, owing to the government’s lack of resolve. In the 2006 Lebanon War, the army was stalled before developing an effective tactical offensive.

The IDF of 2012 is in a different class, recalling its rapid-fire performance in the Six-Day War then fought on multiple fronts.
In just a few hours late Wednesday, Nov. 14, Pillar of Cloud achieved more than Cast Lead managed in weeks: It was driven by clockwork, integrated intelligence by the Shin Bet and Military Intelligence, precise, surgical air force strikes and a command-and-control with fast reflexes which recalled Israel’s military skills of 45 years ago.


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