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Kürzliche Beiträge
10. Februar 2014, 21.37 Uhr:

Aufruf: Für ein freies & demokratisches Syrien – ohne Diktatur, ohne Jihadisten.

von Thomas von der Osten-Sacken

Die demokratische Opposition in Syrien braucht Ihre Unterstützung – gegen Baath-Regime und Djihadisten, Freiheit für Syrien!

 

Wenn man an die Grausamkeit, das Elend und die Sinnlosigkeit des Krieges denkt …, liegt die Versuchung nahe, zu sagen: ›Die eine Seite ist ebenso schlecht wie die andere. Ich bleibe neutral.‹ In Wirklichkeit jedoch kann man nicht neutral bleiben, und es gibt kaum einen Krieg, bei dem es keinen Unterschied macht, wer gewinnt. Fast immer steht die eine Seite mehr oder weniger für den Fortschritt, die andere Seite mehr oder weniger für die Reaktion. (George Orwell)

 

Seit 2011 dauert der Krieg in Syrien an. Friedlicher Protest gegen die Diktatur wurde vom ersten Tag an durch das Assad-Regime mit Folter und Massakern an Demonstranten in einen Bürgerkrieg verwan­delt – mit mehr als 120.000 Toten. Auf der Seite Assads kämpfen iranische Spezial­einheiten, die libanesisch-schiitische Hizbollah und Freiwillige aus Dutzen­den von Ländern. Andererseits wollen sunnitische Djihadisten, die seit Beginn des Konflikts großzügig von Saudi-Arabien, Katar, den Muslimbrüdern und al-Qaida unterstützt werden, in Syrien ein Kalifat errichten. Beide Seiten gehen mit unerhörter Grausamkeit gegen gegnerische und konkur­rierende Rebellen, aber auch Zivilisten vor. Syrien hat sich zum Schlachtfeld eines Heiligen Krieges entwickelt.

Wie einst im spanischen Bürgerkrieg, auf den George Orwell Bezug nimmt, gibt man auch heute gerne der Versuchung nach, allen Beteiligten gleichermaßen die Schuld an der Gewalt zu geben, statt Stellung auf Seiten jener zu beziehen, die immer noch mit großem Mut gegen die Unterdrückung kämpfen. Denn es gibt immer noch bewaff­nete demokra­tische Kräfte in Syrien.

Ausgerechnet diese demokratischen Rebellen­fraktionen im syrischen Krieg finden jedoch keine Unterstützung. Sie wurden seit dem Beginn der syri­schen Revolution vom Westen in beschämen­der Weise im Stich gelassen. Die Demokraten haben keine Unterstützer, sie haben alle ande­ren Konfliktbeteiligten zum erbitterten Feind. Heute stehen sie mit dem Rücken zur Wand.

Die spärliche humanitäre Hilfe und die Aufnah­me (viel zu geringer) Flüchtlingskontingente, die Europa verspricht, können der Not kaum Abhilfe verschaffen.

Die demokratischen Gruppen werden heute von Terror, Folter und Massenexekutionen bedroht. Europa muss endlich der logistischen und finanziellen Überlegenheit der schiiti­schen und sunnitischen Djihadisten militärische Hilfe für die demokratischen Allianzen entgegensetzen.

Unsere Unterstützung gilt jenen, die seit 2011 gegen die Diktatur und die islamis­tischen Grup­pen ihr Leben riskieren. Weil die europäischen Regierungen ihnen jede Hilfe vorent­halten, liegt es an uns, ausgewählte Rebellengruppen, die eine demokra­tische Zukunftsvision für Syrien haben, in ihrem Überlebens­kampf praktisch zu unter­stützen. Nötig sind Medikamente, Verbandszeug, Kleidung sowie technische Ge­räte zur Kommunikation. Jede Spende hilft den Gruppen, ihre Gebiete zu verteidigen und Orte zu schaffen, die ein Überleben jenseits der Barbarei ermöglichen und so die Ideen von Freiheit und individuellem Glück lebendig halten.

Erstunterzeichner:

Hamed Abdel-Samad, Politologe und Schriftsteller, Berlin ; Prof. Dr. Ursula Spuler-Stegemann, Philipps-Universität Marburg ; Henryk M. Broder, Publizist, Berlin ; Thomas von der Osten-Sacken, Publizist, Frankfurt ; Kacem El Ghazzali, politischer säkularer Aktivist, Zürich ; Dr. Tilman Tarach, Publizist, Berlin ; Dr. Kazem Moussavi, Sprecher der Green Party of Iran in Deutschland ; Daniel Fallenstein, Journalist, Berlin ; Tjark Kunstreich, Publizist, Wien ; Remko Leemhuis, Politikwissenschaftler, Berlin ; Felix Riedel, Ethnologe, Marburg ; Alex Feuerherdt, Publizist, Köln ; Hans Branscheidt, Mesopotamische Gesellschaft, Oberursel ; Simone Dinah Hartmann, Founder of Stop the Bomb, New York ; Sonja Vogel, Journalistin & Verlegerin, Berlin ; Stephan Grigat, Politikwissenschaftler, Wien ; Jörg Rensmann, Vorstand Mideast Freedom Forum Berlin / Vorstand Scholars for Peace in the Middle East, Berlin ; Lars Stern, Die Linke, Offenburg ; Saba Farzan, Publizistin, Institute for Middle Eastern Democracy, Berlin ; Jörg Sundermeier, Verleger, Berlin ; Arvid Vormann, Islamwissenschaftler, Berlin

Zur Seite der Kampagne “Freies Syrien”

9. Februar 2014, 22.14 Uhr:

Grenzschutz; Israel

von Thomas von der Osten-Sacken

Das haette die Hamas sich vor ein paar Jahren auch in ihren schlimmsten Traeumen nicht ausmalen koennen, die al-Qassam Brigaden als Schutz vor gen Israel abgefeuerten Raketen aus dem Gazastreifen:

Hamas on Saturday deployed troops to the border separating the Gaza Strip and Israel, Palestinian sources in the Gaza Strip said, but this time they were members of its armed wing, the al-Qassam Brigades, not the force it had previously dispatched to prevent rocket fire at Israel.

The move, which came shortly after a rocket was fired at Israel for the fourth time this week, seemed aimed to deliver a clear message to the smaller armed groups in the Gaza Strip that Hamas will not tolerate rocket fire at Israel. It may have also served as a message to Israel that Hamas seeks calm rather than conflict.

8. Februar 2014, 20.12 Uhr:

Erklaerung der Free Syrian Army

von Thomas von der Osten-Sacken

Eine Statement der Free Syrian Army, das unbedingt lesens- und verbreitenswert ist und an Deutlichkeit nichts zu wuenschen uebrig laesst:

We emphasize that our fight will not end till Assad and his regime falls. We will defeat all the Hezbollah, ISIS, and all Arab and foreign fighters. Let these fake sheikhs of deceit and misguidance such as Nasrallah, Mahiseny, Baghdadi, Joulani, Zawahiri, Shoukfeh, Tayfur and others leave us alone.

Extremist and terrorist groups certainly do not represent the morals, values and principles of Islam, nor do they represent the morals, values and principles of the Syrian people and their revolution.

The Muslim Brotherhood does not represent the Sunni Muslims in Syria. Indeed, the Muslim Brotherhood is benefiting from the existence of ISIS and Nusra to present itself themselves as a a force of moderation, to prolong the crisis.

Their work has concentrated on the fragmenting of the external opposition, which they sought to controlled, as they sought to control the ground militarily with their political money. We confirm that brotherhood leaders like Tayfur, Shoukfeh and Bayanouni are faces from the international gang brotherhood, that tried to we note participate in Geneva II as spoilers.

8. Februar 2014, 19.39 Uhr:

Milliarden, wo seid Ihr geblieben?

von Thomas von der Osten-Sacken

Die EU-Palaestinahilfe, auch eine grosse Erfolgsgeschichte:

Billions of euros in European aid to the Palestinians may have been misspent, squandered or lost to corruption, according to a damning report by the European Court of Auditors, the Luxembourg-based watchdog.

Brussels transferred more than £1.95bn to the occupied territories between 2008 and 2012 but had little control over how it was spent, the auditors say in an unpublished report seen by The Sunday Times.

EU investigators who visited sites in Jerusalem, Gaza and the West Bank noted “significant shortcomings” in the management of funds sent to Gaza and the West Bank. Gaza is controlled by Hamas, which is classified as a terrorist organisation by the EU.

7. Februar 2014, 19.34 Uhr:

Risk it all!

von Thomas von der Osten-Sacken

Hully Luv: Risk it all

Der neue Hit aus Irakisch-Kurdistan. Und fuer einen Skandal sorgt er auch. Kleriker und Konservative verdammen ihn, sagen Hully Luv mache sich ueber Kultur und Tradition lustig und ausserdem sei der Clip von Juden bezahlt. Andere lieben ihn und rufen nach mehr, mehr und mehr! Long live Hully Luv, Gesicht und Stimme eines neuen Kurdistans.

7. Februar 2014, 15.11 Uhr:

The plot thickens

von Thomas von der Osten-Sacken

In letzter Zeit haeufen sich  Hinweise, die nahelegen, dass Al Qaida gar nicht gegen das Assad Regime kaempft, sondern es gewissermassen ergaenzt. Dazu passt die folgende Meldung:

The U.S. Treasury Department on Thursday charged that Tehran has allowed senior al-Qaeda members operating from Iranian soil to facilitate the movement of Sunni fighters into Syria. The Treasury sanctioned a senior Uzbek member of al-Qaeda, Jafar al-Uzbeki, for using Iran to move fighters into Syria, part of an al-Qaeda network operating from Iran that “operates there with the knowledge of Iranian authorities.” “The network also uses Iran as a transit point for moving funding and foreign fighters through Turkey to support al-Qaeda-affiliated elements inside Syria,” including the Nusra Front, the Treasury said.

U.S. officials have said that cooperation with Tehran on Syria is complicated by the fact that Iranian policy on Syria is in the hands of the IRGC, not with President Rouhani or the Foreign Ministry. Secretary of State John Kerry sought to discuss Syria with Iran’s foreign minister, Javad Zarif, last week on the sidelines of an international security conference in Munich, a senior U.S. official said, but Zarif said he didn’t have the authority to discuss the Syrian conflict.

U.S. officials have said they have picked up intelligence in recent months suggesting the Assad regime was buying oil from the Islamic State of Iraq and al-Sham (ISIS), one of the most powerful Sunni militias in Syria’s north, and holding back from bombing the group’s offices in Rakka province. Some believe Damascus has been seeking to use the militia to further undermine other rebels.

6. Februar 2014, 22.41 Uhr:

'Zerstoert Assads Luftwaffe"

von Thomas von der Osten-Sacken

In seinem Blog schreibt Abboud Dandach, warum Assads Luftwaffe, die vor allem Terror unter und Massaker an Zivilisten anrichtet, zerstoert gehoert und warum ein solcher Schritt auch wichtig waere im Kampf gegen die Killerbanden des Islamischen Staates, die, wie immer deutlicher wird, gemeinsame Sache mit dem Regime machen:

The Syrian Air Force today serves as the ISIS air force. It hits the areas the regime cannot otherwise reach. Its purpose is not to carry out tactical strikes in support of military objectives; its purpose is to punish and terrorize those areas that have thrown off the yoke of both the regime and ISIS.

Obliterating Assad’s air force will reduce his reach to only the areas his ground troops can hold. Denied airpower and the ability to resupply far flung bases, the most remote regime bases would collapse within weeks. Opposition areas not in close proximity to the front-lines could get the breathing space they need to establish civil administrations, to serve as refuges for the displaced who would otherwise have had to flee to other countries.Medical help, educational services, and other aspects of civilian life could be allowed to flourish in opposition areas.

With a stable civilian underpinning at their back, the fighting brigades would be better positioned to hold off the regime while they finished off ISIS. With the space allowed by safe areas, a viable civilian administration and political movement could finally take root in the opposition areas, and serve as an alternative to the extremism of the Assad regime, and the savage nihilism of ISIS. For once, the country might have a chance at a political settlement.

 

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