Schlüppis
Kürzliche Beiträge
23. Juli 2012, 20.42 Uhr:

Die Angst der iranischen Machthaber vor einem Gebet

von Wahied Wahdat-Hagh

In den letzten Wochen hat die systematische Verfolgung der Bahai im Iran zugenommen. Immer wieder werden Bahai unter falschen Vorwürfen verhaftet und ins Gefängnis gesteckt. Diese Politik dient im Kern den Zielen der Verbreitung von Angst und Schrecken und der gänzlichen Vernichtung der iranischen Bahai-Gemeinde.

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23. Juli 2012, 17.21 Uhr:

Das neue Ägypten und der Alkohol

von Thomas von der Osten-Sacken

Eine beunruhigende Meldung:

Egyptian Tourism Minister Mounir Fakhry Abdel-Nour has decided that prohibitions on the serving of alcoholic beverages to Egyptian citizens would be applied on all major Islamic holidays and not just during the fasting month of Ramadan, Egypt’s state news agency MENA reported on Sunday.

Nur:

Abdel-Nour has reportedly decided to apply the prohibition on four other days of the year: the Islamic New Year, the holiday commemorating the Israa and Me’rag, Prophet Mohamed’s birthday and the day of Arafa. (…)

However, serving of alcohol to Egyptians on any of the aforementioned days has been banned for over 30 years.

Sollte es also dabei bleiben, alte Regelungen nur als neue Dekrete zu verkaufen, auch trinkende Ägypter könnten damit leben. Solange sie in der Opposition waren konnten die Muslimbrüder dagegen solche Verbote als zumindest partiellen Sieg gegen eine vermeintlich säkulare und verwestlichte Regierung verkaufen, stellen sie selbst die Regierung und verbieten den Alkohol nicht, wie in anderen islamischen Staaten,  an 365 Tagen im Jahr, dann haben sie sich mit Realitäten abgefunden, die zu ändern sie eigentlich einst antraten. Man wird sehen, ob das Verbot, das keines ist, Anfang oder Ende eines Prozesses ist.

 

 

18. Juli 2012, 22.55 Uhr:

Ein Terrorunterstützer lobpreist den anderen

von Thomas von der Osten-Sacken

Während man in Burgas noch Leichenteile zusammensammelt und die Hinweise sich verdichten, dass der Iran und die Hizbollah hinter dem Massaker an israelischen Touristen stehen könnten, lobpreist Hassan Nasrallah seinen doch arg in Bedrängnis geratenen Kollegen in Damaskus, den heute eine Bombe fast seines gesamten inneren Machtzirkels beraubt hat. In Damaskus also wird gekämpft, im Südlibanon erklärt wofür:

Syria provided arms not only to Hezbollah, but to terrorist groups in Gaza, Hezbollah Secretary-General Hassan Nasrallah said in a Wednesday speech marking the anniversary of the 2006 Lebanon War.

“Syria was an aid to the Resistance and gave [us] weapons that we used in the July War. Not only in Lebanon, but also in the Gaza Strip,” Nasrallah said, according to Now Lebanon.

In a bid to boost support for embattled Syrian President Bashar Assad, Nasrallah mocked Egypt and Saudi Arabia for not providing weapons support to “the resistance.” The weapons used against Israel, he said, “were rockets from Syria and transferred through Syria. The Syrian leadership was risking its interests and existence in order for the resistance in Lebanon and Palestine to be strong.”


“Show me one Arab regime that does the same,” he added.

18. Juli 2012, 21.19 Uhr:

Irans Griff nach der "Gurgel der Welt"

von Wahied Wahdat-Hagh

Das iranische Regime betrachtet die Meerenge von Hormuz, die an ihrer schmalsten Stelle 55 Kilometer breit ist, als ihr geographisches Privileg und will diese im Krisenfall blockieren. Täglich passieren 17 Millionen Barrel Rohöl diese Meerenge. Dies entspricht etwa 35 Prozent des auf dem Seeweg transportierten Rohöls. Die Machthaber der islamistischen Diktatur warnen seit Jahren, im Falle eines Angriffs auf den Iran, die Meerenge zu blockieren. Sie sprechen von der “Gurgel der Welt", die sich in ihren Händen befände.

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16. Juli 2012, 23.11 Uhr:

An Ass in ...

von Thomas von der Osten-Sacken

Die People of Kafranbel, einer Kleinstadt im Norden Syriens, sind inzwischen berühmt geworden für ihre Slogans gegen das Assad Regime. Auf der letzten Demonstration zeigten sie diesen:

16. Juli 2012, 03.45 Uhr:

Syrien: Ab jetzt Tote in Echt

von Oliver M. Piecha

Ende des Palavers. Kofi Annan sitzt allein unter dem Affenbrotbaum. Im Hintergrund eine Schädelpyramide. Noch nicht abgetrocknet.

Man mag es zynisch sehen können, aber es hat wohl eine tiefere Bewandtnis: Das Rote Kreuz hat den Konflikt in Syrien zum Bürgerkrieg erklärt.

Die Konfliktparteien - das syrische Militär, aber auch die Kämpfer der Free Syrian Army - sind nun in einer anderen Form gebunden; nämlich an die “Genfer Konvention". Die Behandlung von Zivilisten und von “Kriegsgefangenen” ist jetzt “eindeutig” geregelt. Ab hier beginnen die “offiziellen” Kriegsverbrechen. By the way: Die syrischen Aufständischen sind nun offizielle Kombattanten. (Was das nun für etwaige “Jihadisten” in Syrien bedeuten könnte ist auch sehr interessant).

Tschüs Kofi.

Und Assad steht ab morgen oder übermorgen auf einer Kriegsverbrecherliste. Fünfzehntausend, zwanzigtausend Tote zu spät. Unabwendbar. Ein weiterer Anfang vom Ende. Wievielen noch lebenden Syrern es wohl hilft?

13. Juli 2012, 20.23 Uhr:

Wahlergebnisse aus Tripoli - Das letzte Wort wird nicht der Mufti haben

von Thomas von der Osten-Sacken

Lass Zahlen sprechen:

In the central Tripoli electoral district, the National Forces Alliance (NFA) had a nearly ten-fold advantage over the Muslim Brotherhood’s Justice and Construction Party (JCP) in voting for seats reserved for parties in the national congress.

The NFA scored 46,225 votes compared with the JCP’s modest 4,774. The remainder of the eight constituencies in Tripoli voted along similar lines with the exception of Hay Al-Andalus, where the NFA did not field candidates.

Siehe auch: Libya’s liberals call for civil state, reject political Islam :

“The National Forces Alliance is against the injection of religion into political battles,” Faisal Krekshi, secretary general of the National Forces Alliance, told AFP in an interview.

“Our programme is a civil, democratic state based on institutions,” he said.

“Talking about religion is avoiding the discussion of programmes. This is not the moment to talk about Muslims, apostates or secularists. We need to re-establish security and draft a constitution.

“Keeping in mind that this country is 100 percent muslim, Islam will be the main reference in the drafting of the constitution,” he said, stressing that all political forces are in agreement on that point.

The NFA, however, is against consulting the mufti – the country’s highest religious Muslim authority – when it comes to taking political decisions and drafting legislation, he said.

“At the NFA we do not believe in the ayatollahs, religious guides, or sacred legislators,” he said.

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