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Kürzliche Beiträge

Wie im ersten und im zweiten Teil dieses Berichts gezeigt worden ist, arbeitet das Institut für Religionswissenschaft der Universität Potsdam mit einer islamistischen Kaderschule in der iranischen Stadt Qom zusammen. Im Folgenden werden einige Beispiele für die antimodernistischen und antisemitischen Inhalte gezeigt, die die „University of Religions and Denominations” (URD) lehrt.

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8. August 2012, 00.26 Uhr:

Zionistische Propaganda in ägyptischen Moscheen?

von Thomas von der Osten-Sacken

Liebe Muslimbrüder,

gestern gabt Ihr nach dem Anschlag in Rafah, bei dem 16 ägyptische Soldaten ums Leben kamen, gleich bekannt, dahinter könne nur Israel und der Mossad stecken:

“The Muslim Brotherhood said in a statement on Monday that the attack “could be attributed to the Mossad, which has been seeking to abort the Egyptian revolution, especially as it had several days ago instructed Israeli citizens who were in Sinai to leave immediately.”

Das klingt unheimlich überzeugend und wir haben Euch natürlich umgehend geglaubt, nicht etwa dem ägyptischen Generalstab, der hinter dem Terror Jihadisten aus dem Gazastreifen und dem Sinai vermutet.

Aber dann lesen wir nur einen Tag später, dass Ihr, gemeinsam mit den Brüdern Salafiten, nun in ägyptischen Moscheen dem Extremismus entgegenwirken wollt:

“Leading Muslim Brotherhood figures on Tuesday said the group has formed committees across the country in coordination with the Salafis and Jama’a al-Islamiya in order to address extremism and avoid incidents like the Rafah attack.”

Welchen Extremismus meint Ihr denn? In Rafah, was waren doch die Zionisten, schon vergessen? Und Ihr wollt uns doch jetzt nicht etwa sagen, dass es um Ägypten schon so schlimm bestellt ist, dass Zionisten in Moscheen ganz offen ihre extremistische Ideologie predigen können?

Aber eines möchte man schon: Mäuschen sein, wenn Salafiten und die Brüder von der Jama’a ihre Vorträge gegen Extremismus halten….

7. August 2012, 14.00 Uhr:

Ideales Panzergelände

von Jörn Schulz

Dass ein FDP-Politiker jemals ein lukratives Rüstungsgeschäft ablehnen wird, ist so wahrscheinlich wie ein Beitritt des Papstes zur Church of the Flying Spaghetti Monster. Martin Lindner, wirtschaftpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, rechtfertigt dann auch erwartungsgemäß den Verkauf von Panzern an die Golfmonarchien. Nicht dass Sie jetzt denken, diesen Leuten von der FDP sei Moral völlig schnuppe. Nein, Lindner gibt sich zu Beginn des Interviews nachdenklich: Also die Frage ist natürlich, ob man Panzer grundsätzlich guten Gewissens verkaufen kann.“ Nach einer schweren, etwa eine Zehntelsekunde dauernden Gewissensprüfung kommt Lindner zu einer überraschend einfachen Lösung des ethischen Konflikts: „Aber sie werden verkauft.“ Ja, wenn das so ist.

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7. August 2012, 01.22 Uhr:

Weitere Fortschritte bei iranischem Atombombenbau

von Thomas von der Osten-Sacken

Eigentlich können solche Meldungen nur den überraschen, der von solchen Meldungen überrascht sein will. Auch in Berlin scheinen sie recht gut zu wissen, wie weit das iranische Atombombenprogramm schon fortgeschritten ist:

New intelligence information obtained by Israel and four Western countries indicates that Iran has made greater progress on developing nuclear weapons than the West had previously realized, according to Western diplomats and Israeli officials who are closely involved in efforts to prevent Iran from building a nuclear bomb.

A Western diplomat who asked not to be named because he was not authorized to discuss intelligence information said the United States, Britain, France, Germany and Israel agree on that assessment.

7. August 2012, 01.20 Uhr:

Iran näher an Fertigstellung der Bombe, als bislang engenommen

von Thomas von der Osten-Sacken

Eigentlich können solche Meldungen nur den überraschen, der von solchen Meldungen überrascht sein will:

New intelligence information obtained by Israel and four Western countries indicates that Iran has made greater progress on developing nuclear weapons than the West had previously realized, according to Western diplomats and Israeli officials who are closely involved in efforts to prevent Iran from building a nuclear bomb.

A Western diplomat who asked not to be named because he was not authorized to discuss intelligence information said the United States, Britain, France, Germany and Israel agree on that assessment.

Wie im ersten Teil dieses Berichts ausgeführt, herrscht zwischen dem Institut für Religionswissenschaft der Universität Potsdam und einer islamischen Hochschule in Qom eine rege Zusammenarbeit.

Laut einer Meldung der Potsdamer Neuesten Nachrichten ist Dr. Hans Michael Haußig, Mitarbeiter der Potsdamer Universität, der Meinung, dass die Universität in Qom ein “religionswissenschaftliches Interesse” habe und “andere Religionen verstehen” wolle. Dr. Haußig führt aus, dass “auch Christen Missionswissenschaft betreiben” würden. Zudem würden Gespräche zur „Selbstreflexion“ beitragen. Das Gespräch sei wichtiger als ein „Konfrontationskurs.”

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5. August 2012, 22.47 Uhr:

Aufruf die Parteizentralen der Muslimbrüder abzufackeln

von Thomas von der Osten-Sacken

Auf was für Meldungen man so in ägyptischen Zeitungen stößt:

A leading figure in the Freedom and Justice Party said on Sunday that calls for burning down the Muslim Brotherhood’s offices by former MP Mohamed Abu Hamed during a million-man demonstration planned for 24 August would lead to the collapse of the nation.

“Our headquarters in Moqattam are fully secure,” Saber Abul Fotouh said, adding that the young members of the group would secure the rest of the offices without the help of the police.

Abul Fotouh expected no more than 500 people to take part in the demonstration.

Abul Fotouh blamed Abu Hamed and former MP Mostafa Bakry for a fire that burned a portion of the group’s Giza office.

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